Für Apple zeichnet sich ein außergewöhnlich umfangreiches Produktjahr ab. Gerüchte und Berichte aus der Lieferkette deuten darauf hin, dass mehr als 20 neue Geräte erscheinen könnten. Der Großteil davon sind Weiterentwicklungen bestehender Produkte. Wirklich spannend sind jedoch fünf komplett neue Apple-Produkte, die für 2026 erwartet werden. Sie zeigen deutlich, in welche Richtung sich Apple technologisch und strategisch bewegt.
Apple ist dafür bekannt, neue Produktkategorien spät, aber gezielt anzugehen. Statt schneller Marktstarts stehen Integration, Zuverlässigkeit und langfristige Nutzung im Vordergrund. Genau dieses Muster zeigt sich auch bei den für dieses Jahr erwarteten Neuheiten. Es geht weniger um Experimente, sondern um Produkte, die sich nahtlos ins bestehende Apple-Ökosystem einfügen und neue Nutzungsszenarien eröffnen.
iPhone Fold
Nach jahrelangen Spekulationen steht Apples erstes faltbares Smartphone offenbar kurz vor der Markteinführung. Das iPhone Fold soll ein klappbares Design im Buchstil erhalten. Im aufgeklappten Zustand ist das Gerät breiter als hoch, was es klar von klassischen Smartphones unterscheidet.
Das äußere Display soll etwa 5,3 Zoll messen, während das innere Display auf rund 7,7 Zoll kommt. Eine zentrale Neuerung ist das nahezu faltenfreie Display, das eines der größten Probleme bisheriger Foldables lösen soll.
Der Rahmen besteht aus Titan. Optisch erinnert das Gerät an zwei übereinandergelegte iPhone Airs, ist dabei aber noch dünner. Im aufgeklappten Zustand wird eine Dicke von etwa 4,5 Millimetern erwartet, zusammengeklappt rund 9 Millimeter.
Statt Face ID setzt Apple beim iPhone Fold auf Touch ID. Insgesamt sind vier Kameras geplant: je eine Center-Stage-Frontkamera auf beiden Displays sowie zwei Kameras auf der Rückseite. Preislich wird mit rund 2.000 US-Dollar gerechnet, womit das iPhone Fold klar im oberen Premiumsegment liegt.
Apple Home Camera und mögliche Video Doorbell
Im Smart-Home-Bereich hat Apple sich lange auf Software und Partnerlösungen beschränkt. HomeKit existiert seit über einem Jahrzehnt, eigene Hardware war bisher kaum vertreten. Das soll sich nun ändern.
Für 2026 sind zwei neue Apple-Home-Produkte in Arbeit. Eine Heimüberwachungskamera gilt als sicher, eine Video-Türklingel könnte ebenfalls erscheinen, der genaue Zeitpunkt ist allerdings noch unklar.
Die Überwachungskamera soll mit Gesichtserkennung und Infrarotsensoren ausgestattet sein. Ziel ist es, zu erkennen, wer sich in einem Raum befindet. Apple geht davon aus, dass Nutzer mehrere dieser Kameras im ganzen Haus platzieren. Sie sollen nicht nur zur Sicherheit dienen, sondern auch zur Automatisierung. Beispiele sind das automatische Ausschalten von Licht beim Verlassen eines Raumes oder das Abspielen bestimmter Musik, wenn ein bestimmtes Familienmitglied erkannt wird.
Diese Geräte gelten als Teil dessen, was intern als bislang größtes Jahr für Apple Home beschrieben wird.
Apple Glasses
Mit der Vision Pro hat Apple den Einstieg in räumliches Computing vollzogen, allerdings ohne den erhofften Massenmarkterfolg. Für dieses Jahr ist deshalb ein weiteres, deutlich alltagstauglicheres Produkt geplant: Apple Glasses, möglicherweise auch Apple Vision genannt.
Die Vorstellung wird gegen Ende des Jahres erwartet, der Marktstart vermutlich erst 2027. Bei diesem Produkt handelt es sich nicht um die vollwertige AR-Brille, die Apple langfristig plant, sondern um ein erstes Brillenprodukt der Generation 1.0.
Der Fokus liegt auf KI und Siri. Geplant sind Kameras für Fotos und Videos, integrierte Lautsprecher, ein Chip auf Apple-Watch-Niveau sowie weitere Sensoren. Inhaltlich ähnelt das Konzept der Ray-Ban Meta AI-Brille, unterscheidet sich jedoch durch eine besonders tiefe Integration mit dem iPhone und dem restlichen Apple-Ökosystem.
HomePod Touch oder HomePad
Ein weiteres neues Home-Produkt soll im Frühjahr erscheinen. Der Name ist noch nicht final, intern kursieren Bezeichnungen wie HomePod Touch oder HomePad.
Ursprünglich war der Marktstart bereits für das Vorjahr vorgesehen, wurde aber verschoben. Grund dafür sollen Verzögerungen bei den geplanten KI-Upgrades für Siri gewesen sein.
Das Gerät soll über ein quadratisches 7-Zoll-Display verfügen und mit einer neuen homeOS-Software laufen. Vorgesehen sind native Apps, Widgets ähnlich dem iPhone-Standby-Modus sowie eine integrierte Kamera für FaceTime. Zusätzlich sind modulare Aufsätze geplant, um das Gerät flexibel montieren zu können. Eine KI-gestützte Version von Siri steht klar im Mittelpunkt. Der erwartete Preis liegt bei etwa 350 US-Dollar.
Neues MacBook
Aktuell verkauft Apple das MacBook Air und das MacBook Pro. In den kommenden Monaten soll jedoch ein völlig neues MacBook als Einstiegsmodell erscheinen.
Dieses neue MacBook soll ein 12,9-Zoll-Display erhalten und damit etwas kleiner sein als das bisher kleinste MacBook Air. Als Prozessor kommt voraussichtlich ein Chip der iPhone-Klasse zum Einsatz, konkret der A18 Pro.
Optisch soll sich das Gerät stärker von den bisherigen Modellen abheben. Geplant sind mehrere Farben, darunter Blau, Pink, Gelb und Silber. Besonders auffällig ist der erwartete Preis. Gerüchte sprechen von 599 oder 699 US-Dollar, was das neue MacBook zum günstigsten Apple-Laptop seit vielen Jahren machen würde.
Apple setzt 2026 auf neue Geräteklassen und breitere Zielgruppen
Apple nutzt 2026, um mehrere neue Produktlinien gleichzeitig einzuführen. Das iPhone Fold markiert den Einstieg in faltbare Smartphones, Apple Home wird erstmals mit eigener Hardware ernsthaft ausgebaut, und mit Apple Glasses entsteht eine neue Wearable-Kategorie. Gleichzeitig sorgt ein preislich attraktives MacBook für einen breiteren Zugang zur Mac-Welt.
Zusammen zeigen diese Produkte, dass Apple nicht nur bestehende Geräte weiterentwickelt, sondern gezielt neue Bereiche erschließt und sein Ökosystem strategisch erweitert. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / VILTVART)
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