Der Januar gilt bei Apple traditionell nicht als klassischer Produktmonat. Für 2026 deutet sich jedoch an, dass der Jahresauftakt deutlich aktiver ausfällt als üblich. Interne Planungen und verlässliche Berichte sprechen davon, dass Apple im Laufe des Jahres mehr als 20 neue Produkte vorstellen könnte. Der Januar könnte dabei den ersten wichtigen Meilenstein markieren, sowohl bei neuer Hardware als auch bei Software-Updates.
Im Herbst hat Apple bereits den M5-Chip eingeführt, allerdings nur in ausgewählten Geräten. Mehrere Produktlinien warten noch auf ihre Aktualisierung. Gleichzeitig arbeitet Apple an einer strategisch interessanten Neuerung im Mac-Portfolio sowie an Software-Updates, die vor allem regulatorische Anforderungen in der EU umsetzen. Zusammengenommen ergibt sich ein Monat, der weniger spektakulär wirkt als ein Herbst-Event, aber inhaltlich dennoch viel Gewicht hat.
Mac-Hardware im Januar
MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max
Im Oktober wurde das 14-Zoll-MacBook Pro mit dem regulären M5-Chip vorgestellt. Die leistungsstärkeren Varianten mit M5 Pro und M5 Max fehlten bisher. Genau diese Modelle sollen nun folgen. Erwartet werden sowohl 14-Zoll- als auch 16-Zoll-Versionen mit deutlich mehr Rechenleistung. Abgesehen von den neuen Chips sind keine größeren Änderungen geplant. Design, Display und Anschlüsse sollen unverändert bleiben. Eine umfassende Überarbeitung des MacBook Pro ist erst für Ende 2025 oder Anfang 2026 vorgesehen.
Neues MacBook mit A18 Pro
Parallel dazu arbeitet Apple an einer neuen MacBook-Kategorie, die preislich deutlich unter den bisherigen Modellen liegen soll. Dieses MacBook könnte bereits im Januar vorgestellt werden. Zum Einsatz kommen soll der A18 Pro, derselbe Chip, der auch im iPhone 16 Pro verwendet wird. Damit würde Apple erstmals einen Prozessor der iPhone-Klasse in einem Mac verbauen. Geplant ist ein Gerät mit einem 12,9-Zoll-Display und einem Einstiegspreis deutlich unter 1.000 US-Dollar. Als mögliche Gehäusefarben gelten Silber, Blau, Pink und Gelb. Dieses Modell richtet sich klar an Nutzer, die einen günstigen Einstieg ins Mac-Ökosystem suchen.
Weitere Hardware in Planung
Neben den Geräten, die potenziell schon im Januar erscheinen, hat Apple weitere Hardware für die kommenden Monate vorgesehen. Für das erste Quartal werden ein MacBook Air mit M5-Chip, ein neues iPad Air sowie ein aktualisiertes iPad-Basismodell erwartet. Erfahrungsgemäß stellt Apple diese Produkte eher im März vor. Für die Mitte des Jahres befinden sich außerdem ein neuer Mac mini und ein neuer Mac Studio in Entwicklung. Das iPhone 17e gilt als Kandidat für Februar. Zusätzlich sorgen neue AirTags und ein aktualisiertes Apple TV seit längerem für Diskussionen. Beide Produkte gelten als überfällig, ein konkreter Veröffentlichungstermin ist jedoch weiterhin unklar.
Software-Updates im Januar
iOS 26.3
Auch softwareseitig ist der Januar relevant. iOS 26.3 befindet sich bereits in der Beta-Phase und dürfte im Laufe des Monats für alle Nutzer erscheinen. Es handelt sich nicht um ein großes Funktionsupdate, dennoch bringt es einige wichtige Änderungen mit sich. Neu ist ein Interoperabilitätssystem, das den Wechsel zwischen iPhone und Android erleichtert und die Mitnahme von Daten vereinfacht. In der Europäischen Union setzt Apple zudem weitere regulatorische Anpassungen um. Dazu zählen unter anderem die Weiterleitung von Benachrichtigungen sowie Verbesserungen bei der Proximity-Kopplung für Zubehör von Drittanbietern wie Smartwatches und Kopfhörer. Ein Blick auf frühere Versionen zeigt, dass der Zeitraum realistisch ist. iOS 18.3 wurde am 27. Januar veröffentlicht, iOS 17.3 am 22. Januar.
Weitere Systemupdates
Zusätzlich zu iOS 26.3 plant Apple weitere Updates für seine Plattformen:
- macOS 26.3
- iPadOS 26.3
- tvOS 26.3
- watchOS 26.3
- visionOS 26.3
Diese Aktualisierungen konzentrieren sich vor allem auf Fehlerbehebungen, Sicherheitsanpassungen und Leistungsverbesserungen. Neue Funktionen stehen hier nicht im Vordergrund.
Apples Jahresauftakt setzt erste strategische Akzente
Der Januar könnte sich für Apple als ruhiger, aber inhaltlich wichtiger Start ins Jahr 2026 erweisen. Neue Mac-Modelle, eine strategisch neue MacBook-Kategorie und mehrere Software-Updates setzen früh Akzente. Auch wenn viele größere Produktneuheiten erst in den folgenden Monaten erwartet werden, zeigt sich bereits jetzt, dass Apple ein außergewöhnlich dichtes Produktjahr vorbereitet. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Scandphoto)
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