Der Februar ist für Apple kein Monat für große Produktshows, aber einer für wichtige Zwischenschritte. Nach dem neuen AirTag und dem Creator-Studio-Paket im Januar geht es nun um Software, Dienste und organisatorische Termine. Besonders im Mittelpunkt steht dabei die nächste Entwicklungsstufe von Siri, die nach längerer Verzögerung nun konkreter wird.
Was Apple im Februar vorhat, ist größtenteils bereits absehbar. Es geht weniger um einzelne spektakuläre Neuerungen als um das Zusammenspiel vieler kleiner Änderungen. Neue iOS-Versionen schaffen technische Grundlagen, Siri soll endlich intelligenter und persönlicher werden, und mehrere Termine betreffen Entwickler, Studierende, Aktionäre und Nutzer von Apple-Diensten. Zusammengenommen ergibt sich ein Monat, der zwar ruhig wirkt, aber strategisch wichtig ist.
iOS 26.3: Unauffälliges Update mit langfristiger Wirkung
iOS 26.3 befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Der Release Candidate wird in Kürze erwartet, die finale Version dürfte in der ersten Hälfte des Februars für alle Nutzer erscheinen.
Auf den ersten Blick fällt das Update klein aus, dennoch enthält es mehrere relevante Punkte. Dazu gehört ein neues Werkzeug für den Wechsel von iOS zu Android, das den Umzug von Daten vereinfachen soll. Hinzu kommt die Möglichkeit, Benachrichtigungen weiterzuleiten, was vor allem im Zusammenspiel mehrerer Geräte sinnvoll ist.
Neu ist außerdem eine AirPods-ähnliche Nahbereichskopplung für Zubehör von Drittanbietern. Diese Funktion richtet sich unter anderem an Smartwatches und weiteres Zubehör, das künftig schneller und einfacher eingerichtet werden kann. Ergänzt wird das durch eine präzisere Standorteinstellung für Mobilfunkanbieter.
Im Hintergrund bereitet Apple zudem die Unterstützung für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei RCS-Nachrichten vor. Damit schafft das Unternehmen die technischen Voraussetzungen, damit Mobilfunkanbieter die von Apple angekündigte Verschlüsselung tatsächlich umsetzen können. Auch wenn davon zunächst wenig sichtbar ist, handelt es sich um einen wichtigen Schritt in Richtung modernerer Nachrichtenstandards.
Personalisierte Siri: Neustart mit externer Unterstützung
In der zweiten Februarhälfte will Apple laut Mark Gurman von Bloomberg eine deutlich überarbeitete Version von Siri ankündigen. Dabei handelt es sich um eine personalisierte Siri-Variante, die auf der Technologie von Google Gemini basiert, aber weiterhin Teil eines neuen Apple-Intelligence-Modells ist.
Diese neue Siri wird Bestandteil von iOS 26.4 sein. Die Beta-Version soll noch im Februar starten, während die Veröffentlichung für alle Nutzer Ende März oder Anfang April erwartet wird. Voraussetzung ist ein iPhone 15 Pro oder neuer.
Apple hatte diese personalisierte Siri bereits auf der WWDC 2024 vorgestellt. Gezeigt wurde damals eine Assistentin, die in der Lage ist, persönliche Informationen zu verstehen und zu kombinieren. Als Beispiel diente eine Anfrage zu Flug- und Reservierungsdaten, die Siri anhand von Informationen aus Mail- und Nachrichten-Apps beantworten konnte.
Die Einführung wurde später verschoben, da es intern zu technischen Problemen kam. Berichten zufolge war Siri nicht stabil genug, um die versprochenen Funktionen zuverlässig umzusetzen. Diese Schwierigkeiten führten letztlich zur Zusammenarbeit mit Google. Trotz der Integration von Gemini bleibt Siri ein Apple-Produkt, soll aber deutlich besser darin werden, Zusammenhänge zu erkennen, Inhalte auf dem Bildschirm zu verstehen und Aufgaben auf Basis persönlicher Daten auszuführen.
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Feste Apple-Termine im Februar
Neue Inhalte für Apple Arcade
Am Donnerstag, dem 5. Februar, erweitert Apple Arcade sein Angebot um vier neue Spiele. Besonders auffällig ist Retrocade, eine App mit klassischen Arcade-Titeln wie Asteroids, PAC-MAN, Breakout, Galaga und Space Invaders. Zusätzlich erscheint eine Arcade-Version des bekannten PC-Spiels Sid Meier’s Civilization VII.
Swift Student Challenge 2026
Ab Freitag, dem 6. Februar, bis einschließlich 28. Februar nimmt Apple Einreichungen für die Swift Student Challenge 2026 entgegen. Einige der Gewinner erhalten die Möglichkeit, im Juni 2026 während der WWDC drei Tage im Apple Park zu verbringen. Der Wettbewerb bleibt ein zentraler Bestandteil von Apples Nachwuchs- und Entwicklerförderung.
Apple Music und der Super Bowl
Am Sonntag, dem 8. Februar, ist Apple Music offizieller Sponsor der Super Bowl LX Halftime Show. Als Künstler tritt in diesem Jahr der puerto-ricanische Rapper und Sänger Bad Bunny auf.
Abschied von der alten Home-App-Architektur
Am Dienstag, dem 10. Februar, stellt Apple die Unterstützung für die ursprüngliche Architektur der Home-App endgültig ein. Ohne ein entsprechendes Update kann es laut Apple zu Problemen bei der Nutzung von Smart-Home-Geräten kommen.
Virtuelle Hauptversammlung
Am Dienstag, dem 24. Februar, findet die jährliche Apple-Hauptversammlung um 8 Uhr pazifischer Zeit statt. Wie im Vorjahr wird sie virtuell abgehalten. Stimmberechtigt sind Aktionäre, die am 2. Januar 2026 im Aktienregister eingetragen waren. Zur Abstimmung stehen unter anderem die Wiederwahl des Vorstands und formale Fragen. Aussagen zu künftigen Produkten oder Strategien sind dabei üblicherweise nicht zu erwarten.
Apple setzt im Februar auf Kontinuität statt Show
Der Februar zeigt Apple von seiner leisen, aber konsequenten Seite. iOS 26.3 legt technische Grundlagen, iOS 26.4 bereitet den Weg für eine deutlich leistungsfähigere Siri, und mehrere Termine betreffen zentrale Bereiche wie Gaming, Musik, Smart Home und Entwicklerförderung. Große Ankündigungen bleiben aus, doch die Richtung ist klar: Apple arbeitet weiter daran, seine Plattformen enger zu verzahnen und langfristig leistungsfähiger zu machen. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / lasido)
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