Apple Intelligence erweitert die Erinnerungen App um eine Funktion, die vor allem bei vielen Informationen spürbar entlastet. Inhalte aus E-Mails, Webseiten oder Notizen lassen sich direkt in Aufgaben umwandeln. Statt Textstellen manuell zu kopieren oder später erneut zu lesen, entsteht aus markierten Inhalten sofort eine überprüfbare Erinnerung. Der praktische Nutzen liegt darin, Informationen schneller in konkrete Schritte zu überführen.
Im Alltag sammeln sich Aufgaben oft unbemerkt an. Sie stehen in langen E-Mails versteckt tauchen in Artikeln auf oder liegen als Randnotiz in einer App. Apple Intelligence setzt genau an dieser Stelle an. Ziel ist es nicht, Erinnerungen automatisch ungeprüft zu erstellen, sondern den Weg von der Information zur Aufgabe zu verkürzen. Der Prozess bleibt kontrollierbar, wird aber deutlich effizienter.
Wie Apple Intelligence Erinnerungen erstellt
Apple Intelligence analysiert Text, der über das Freigabefenster an die Erinnerungen App übergeben wird. Dabei sucht das System gezielt nach Elementen, die auf Aufgaben hindeuten. Dazu zählen Formulierungen mit klaren Aktionen Datumsangaben Mengen oder schrittweisen Anweisungen.
Wird ein Text geteilt, erscheinen Vorschläge für Erinnerungen. Diese müssen geprüft werden, bevor sie zur Liste hinzugefügt werden. Die Funktion ersetzt damit keine manuelle Planung, reduziert aber den Aufwand beim Erfassen von Aufgaben erheblich. Besonders hilfreich ist das bei Texten, in denen mehrere To-Dos verteilt sind.
Welche Texte sich besonders gut eignen
Apple Intelligence arbeitet am zuverlässigsten mit strukturierten oder halbstrukturierten Inhalten. Dazu gehören unter anderem Rezepte, Projektnotizen, technische Anleitungen oder E-Mails mit Aufzählungen und klar formulierten Anforderungen.
Kurze Textpassagen lassen sich ebenso verarbeiten wie mehrere Absätze. Bei längeren Auswahlen werden häufig mehrere Erinnerungsvorschläge gleichzeitig erzeugt. Diese können automatisch in Abschnitte gruppiert werden, was mit wachsenden Listen an Bedeutung gewinnt. Sehr lockere oder umgangssprachliche Texte liefern meist weniger präzise Ergebnisse, da klare Handlungsanweisungen fehlen.
Geräteunterstützung und Voraussetzungen
Apple Intelligence setzt aktuelle Hardware mit Apple Silicon voraus. Die Textanalyse erfolgt direkt auf dem Gerät, weshalb ältere Modelle nicht unterstützt werden. Die Verfügbarkeit hängt außerdem von Sprach und Regionseinstellungen ab. Nur wenn eine unterstützte Kombination aktiv ist, erscheinen die entsprechenden Funktionen im System.
Die Aktivierung erfolgt über die Einstellungen unter Apple Intelligence und Siri. Dort lassen sich die gewünschten Funktionen einschalten. In der Erinnerungen App selbst gibt es keinen zusätzlichen Schalter. Sobald Apple Intelligence aktiv ist, wird die Funktion automatisch genutzt.
Erinnerungen aus Text auf iPhone und iPad erstellen
Auf iPhone und iPad ist der Ablauf klar strukturiert:
Zuerst wird eine E,Mail, Webseite oder Notiz geöffnet, die relevante Informationen enthält. Anschließend wird der gewünschte Text markiert. Über die Teilen Schaltfläche oberhalb der Auswahl wird „Erinnerungen“ aus dem Freigabefenster gewählt.
Danach erscheinen Vorschläge für Erinnerungen, die aus dem markierten Text extrahiert wurden. Diese lassen sich prüfen anpassen und einer bestimmten Liste zuweisen. Zutatenlisten, Aufzählungen und nummerierte Schritte werden in der Regel problemlos erkannt. Längere Absätze funktionieren ebenfalls, benötigen aber gelegentlich eine kurze Nachbearbeitung.

Erinnerungen aus Text auf dem Mac erstellen:
Auf dem Mac ist der Ablauf ähnlich. Ein Dokument, eine Webseite oder eine E-Mail wird geöffnet und der relevante Text markiert. Über einen Rechtsklick oder die Teilen Schaltfläche in der Symbolleiste wird „Erinnerungen“ ausgewählt.
Die vorgeschlagenen Aufgaben werden angezeigt und können einzeln übernommen werden. Gerade Arbeitsdokumente und Recherchematerial lassen sich gut verarbeiten, da sie meist klar strukturiert sind. Größere Textmengen werden häufig automatisch in Abschnitte unterteilt.
Typische Anwendungsfälle
Der größte Vorteil zeigt sich bei Quellen mit mehreren Aktionspunkten. Lange E Mails mit verschiedenen Anfragen lassen sich in einem Schritt in einzelne Erinnerungen umwandeln. Auch Reisepläne Rezepte und Projektnotizen eignen sich gut, da sie bereits listenähnlich aufgebaut sind.
Für einzelne einfache Erinnerungen bleibt der Zeitgewinn begrenzt. Der eigentliche Mehrwert entsteht dort, wo Aufgaben schneller eintreffen, als sie manuell organisiert werden können.
Tipps für bessere Ergebnisse
Eine gezielte Auswahl des relevanten Textes verbessert die Genauigkeit der Vorschläge deutlich. Werden nur die wirklich wichtigen Passagen markiert, erkennt Apple Intelligence Aufgaben zuverlässiger. Nach dem Import lohnt es sich, die Titel der Erinnerungen kurz zu überarbeiten, besonders wenn Abkürzungen oder interne Begriffe enthalten sind.
Mit wachsender Anzahl automatisierter Erinnerungen gewinnen Listen, Abschnitte, Ordner und Tags an Bedeutung, um langfristig Ordnung zu halten.
Unterstützte Sprachen
Apple Intelligence steht derzeit in mehreren Sprachen zur Verfügung. Dazu gehören Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch, Koreanisch, Chinesisch in vereinfachter und traditioneller Form sowie Dänisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch und Vietnamesisch. Die Sprachunterstützung ist noch eingeschränkter als bei Siri und variiert je nach Region.
Apple Intelligence als Unterstützung im Informationsalltag
Apple Intelligence erweitert die Erinnerungen App um eine praktische Automatisierung für alle, die regelmäßig Aufgaben aus längeren Texten ableiten. Die Funktion beschleunigt die Erfassung und reduziert Reibungsverluste bei der Organisation. Besonders profitieren diejenigen, die Informationen aus E-Mails, Webseiten und Notizen bündeln müssen. Für einfache Einzelaufgaben bleibt der klassische Weg bestehen, doch bei wachsender Informationsmenge zeigt Apple Intelligence seinen größten Nutzen als integrierte Funktion im Ökosystem von Apple. Entdecke eine ganze Reihe nützlicher Tipps und Tricks rund um Apple Intelligence! Hier findest du alles Wichtige, um die smarten Funktionen deiner Apple-Geräte optimal zu nutzen – viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren! Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Mojahid_Mottakin / DepositPhotos.com)
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Häufige Fragen zu Apple Intelligence und Erinnerungen
Apple Intelligence ist eine systemweite Funktion, die beispielsweise Texte analysiert und daraus Vorschläge für Erinnerungen erstellt. In der Erinnerungen App hilft sie dabei, Aufgaben aus E-Mails, Webseiten oder Notizen schneller zu erfassen und strukturiert zu speichern.
Apple Intelligence sucht in markiertem Text nach typischen Mustern wie Handlungsaufforderungen, Datumsangaben, Mengen oder Schrittfolgen. Auf dieser Basis werden passende Erinnerungsvorschläge generiert, die vor dem Speichern geprüft werden müssen.
Nein. Apple Intelligence erstellt ausschließlich Vorschläge. Jede Erinnerung muss vor dem Hinzufügen überprüft und bestätigt werden. Dadurch bleibt die Kontrolle vollständig erhalten.
Am besten funktionieren strukturierte oder halbstrukturierte Texte. Dazu zählen E-Mails mit Aufzählungen, Projektnotizen, Rezepte, Reisepläne oder technische Anleitungen. Unklare oder sehr umgangssprachliche Texte liefern oft weniger präzise Ergebnisse.
Ja. Auch mehrere Absätze lassen sich markieren und analysieren. In vielen Fällen erzeugt Apple Intelligence daraus mehrere Erinnerungen gleichzeitig und gruppiert sie automatisch in Abschnitte.
Die Funktion ist auf dem iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max oder neuer, dem iPad mini (A17 Pro) und iPads sowie Macs mit M1 oder neuer verfügbar.
Nein. Die Aktivierung erfolgt zentral in den Systemeinstellungen unter „Apple Intelligence und Siri“. Sobald die Funktion aktiv ist, nutzt die Erinnerungen App sie automatisch.
Ja. Auf dem Mac lassen sich Texte aus Dokumenten, Webseiten oder E-Mails markieren und über das Kontextmenü oder die Teilen-Funktion an Erinnerungen übergeben. Der Ablauf entspricht weitgehend dem auf iPhone und iPad.
Apple Intelligence unterstützt mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch, Koreanisch sowie vereinfachtes und traditionelles Chinesisch. Die Verfügbarkeit hängt von Sprache und Region ab.
Apple Intelligence ist besonders hilfreich für Personen, die regelmäßig viele Informationen aus Texten in Aufgaben umwandeln müssen. Bei einzelnen einfachen Erinnerungen ist der Nutzen geringer, bei vielen gleichzeitigen Aufgaben jedoch deutlich spürbar.



