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Cybermobbing: EU-Kommission plant Melde-App

by Milan
12. Februar 2026
Cybermobbing EU

Bild: Shutterstock / Monkey Business Images

Cybermobbing ist ein wachsendes Problem mit klar messbaren Folgen. Digitale Angriffe treffen vor allem junge Menschen und wirken weit über den Bildschirm hinaus. Stress, Schlafprobleme und psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Konsequenzen.

Zum Safer Internet Day am 10. Februar 2026 stellte die Europäische Kommission einen neuen Aktionsplan zur Eindämmung von Cybermobbing vor. Der Fokus liegt auf dem Schutz junger Menschen bis 29 Jahre. Besonders berücksichtigt werden Menschen mit Behinderungen, LGBTIQ-Personen und Migranten sowie Angehörige von Minderheiten.

Aktuelle Daten unterstreichen die Dimension des Problems: Jede sechste jugendliche Person in Europa ist von Cybermobbing betroffen. Jede achte gibt an, selbst bereits daran beteiligt gewesen zu sein.

Cybermobbing unterscheidet sich in mehreren Punkten vom klassischen Mobbing. Während analoge Formen, etwa in der Schule, seit 2018 relativ stabil geblieben sind, nimmt digitales Mobbing weiter zu. Darauf weist auch die Weltgesundheitsorganisation hin.

Die WHO führt den Anstieg unter anderem auf die zunehmende Digitalisierung sozialer Interaktionen junger Menschen zurück. Digitale Kommunikation ist heute selbstverständlicher Teil des Alltags. Konflikte, Ausgrenzung und gezielte Angriffe verlagern sich entsprechend ins Netz – mit potenziell tiefgreifenden Auswirkungen auf das Leben junger Menschen.

Cybermobbing endet nicht mit dem Ausschalten eines Geräts. Inhalte können dauerhaft abrufbar bleiben, sich schnell verbreiten und immer wieder neu auftauchen.

Formen und Mechanismen von Cybermobbing

Cybermobbing kann auf unterschiedliche Weise stattfinden. Es kann indirekt erfolgen, etwa über Textnachrichten, Sprachnachrichten oder Anrufe. Ebenso verbreitet sind öffentliche oder halbanonyme Angriffe auf Social-Media-Plattformen, in Gruppen oder in Foren.

Digitale Übergriffe geschehen oft auch indirekt. Hinter dem Rücken betroffener Personen werden Gerüchte verbreitet, Screenshots weitergeleitet oder manipulierte Inhalte veröffentlicht. Typische Formen sind:

  • Flaming: gezielte Provokationen und Beschimpfungen
  • Harassment: wiederholte Beleidigungen oder herabwürdigende Nachrichten
  • Cyberthreats: Androhung von Gewalt bis hin zu Todesdrohungen

Eine zusätzliche Dynamik entsteht durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. KI ermöglicht neue Formen digitaler Übergriffe, insbesondere sexualisierte Deepfakes. Diese täuschend echt wirkenden, KI-erstellten Inhalte betreffen besonders häufig Mädchen und Frauen. Mit dem europäischen KI-Gesetz sollen solche Inhalte ab dem dritten Quartal 2026 gezielt verboten werden.

Gesundheitliche und soziale Folgen

Im Gegensatz zum analogen Mobbing kennt Cybermobbing keine zeitliche Begrenzung. Angriffe können rund um die Uhr erfolgen. Diese ständige Erreichbarkeit verstärkt die Belastung erheblich. Die gesundheitlichen Folgen sind umfassend untersucht. Betroffene entwickeln häufig stress- und angstbedingte Symptome. Dazu zählen:

  • Schlafstörungen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Herzklopfen
  • chronische Schmerzen

Darüber hinaus steigt das Risiko für Depressionen und Angststörungen.

Auch kognitive Fähigkeiten leiden. Konzentrationsprobleme, sinkende Lernmotivation und Leistungsabfall treten bei Jugendlichen auf, die regelmäßig digitalen Angriffen ausgesetzt sind. Manche greifen zu Alkohol oder Drogen, um mit der Belastung umzugehen. Zudem erhöht sich das Suizidrisiko.

Cybermobbing wirkt sich damit nicht nur auf die psychische Gesundheit, sondern auch auf schulische Leistungen, soziale Beziehungen und den gesamten Alltag aus.

Täter und Opfer: Überschneidungen

Studien zeigen, dass Personen, die Cybermobbing betreiben, häufig selbst psychisch belastet sind. Impulsivität, emotionale Instabilität oder eigene Erfahrungen mit Mobbing spielen dabei eine Rolle.

Nicht selten sind Beteiligte zugleich Täter und Opfer. Diese Überschneidungen erschweren Präventionsmaßnahmen, da klare Rollenverteilungen oft fehlen.

Der EU-Aktionsplan gegen Cybermobbing

Der neue Aktionsplan der Europäischen Kommission setzt auf konkrete Maßnahmen. Im Mittelpunkt steht eine EU-weite App. Über diese Anwendung sollen Betroffene Cybermobbing niedrigschwellig melden können. Zudem soll es möglich sein, Beweise zu sichern und schnell Unterstützung zu erhalten. Die App soll auch auf großen Online-Plattformen verfügbar sein.

Der für Kinder und Jugend zuständige EU-Kommissar Glenn Micallef betonte, es müsse einfacher sein, Cybermobbing zu melden, als Menschen online zu mobben. Als Vorbild dient die bereits bestehende französische App „3018“.

Neben der technischen Unterstützung setzt der Aktionsplan auf Prävention. Geplant sind überarbeitete Leitlinien für digitale Bildung sowie neue Trainingsangebote für Schulen. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für Risiken im Netz zu sensibilisieren und Handlungskompetenzen zu stärken. Laut Eurobarometer halten über 90 Prozent der Europäer ein sichereres Internet für dringend notwendig.

Maßnahmen gegen Cybermobbing auf europäischer Ebene

Cybermobbing ist ein wachsendes gesellschaftliches Problem mit erheblichen gesundheitlichen und sozialen Folgen. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass viele Jugendliche betroffen sind – sowohl als Opfer als auch als Beteiligte.

Mit dem neuen Aktionsplan reagiert die Europäische Kommission auf diese Entwicklung. Eine EU-weite Melde-App, strengere Regulierung von KI-basierten Missbrauchsformen und verstärkte Prävention in Bildungseinrichtungen sollen den digitalen Raum sicherer machen.

Je früher Unterstützung erfolgt, desto größer ist die Chance, langfristige gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Cybermobbing bleibt damit eine zentrale Herausforderung für Politik, Bildungseinrichtungen und Gesellschaft insgesamt. (Bild: Shutterstock / Monkey Business Images)

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