Apfelpatient
  • Home
  • News
  • Rumors
  • Tipps & Tricks
  • Tests & Erfahrungsberichte
  • Allgemein
No Result
View All Result
  • Home
  • News
  • Rumors
  • Tipps & Tricks
  • Tests & Erfahrungsberichte
  • Allgemein
No Result
View All Result
Apfelpatient
No Result
View All Result

Apple TV und Siri: EU-Sender drängen auf DMA-Regeln

Milan Jovicic by Milan Jovicic
24. März 2026 - 01:48
in Apple News
Apple EU

Bild: Shutterstock / Solarisys

WhatsAppFacebookE-Mail
Threads

Der Technologiekonzern Apple sieht sich erneut mit regulatorischem Druck aus Europa konfrontiert. Diesmal stehen nicht der App Store oder iOS im Mittelpunkt, sondern Dienste wie Apple TV und die Sprachassistentin Siri. Große europäische Sender fordern, dass diese Angebote künftig als sogenannte Gatekeeper im Rahmen des Digital Markets Act (DMA) eingestuft werden. Damit würde Apple strengeren Wettbewerbsregeln unterliegen.

Die Europäische Union versucht seit Jahren, die Marktmacht großer Technologieunternehmen zu begrenzen. Mit dem Digital Markets Act wurde ein Instrument geschaffen, das besonders einflussreiche Plattformen stärker reguliert. Unternehmen, die als Gatekeeper gelten, müssen bestimmte Vorgaben erfüllen, um fairen Wettbewerb zu gewährleisten.

Während Apple bereits im Zusammenhang mit dem App Store unter Beobachtung steht, verschiebt sich die Diskussion nun auf neue Bereiche. Smart-TVs und virtuelle Assistenten entwickeln sich zunehmend zu zentralen Zugangspunkten für Inhalte. Genau hier setzt die aktuelle Forderung der Sender an (via Reuters).

Senderverbände fordern Gatekeeper-Einstufung

Eine Gruppe europäischer kommerzieller Sender hat die Europäische Kommission offiziell aufgefordert, die strengsten DMA-Regeln auf Smart-TV-Plattformen und virtuelle Assistenten auszuweiten. Im Zentrum steht dabei die Association of Commercial Television and Video on Demand Services in Europe (ACT).

Die ACT vertritt zahlreiche große Medienunternehmen, darunter Canal+, RTL, Mediaset, ITV, Paramount+, NBCUniversal, Walt Disney, Warner Bros. Discovery, Sky sowie die TF1 Groupe. Einige dieser Unternehmen arbeiten oder arbeiteten eng mit Apple zusammen, etwa durch Content-Partnerschaften für Apple TV.

Zusätzlich wurde der Brief an die EU-Kommission von mehreren weiteren Organisationen unterstützt, darunter:

  • Association of European Radios
  • European Broadcasting Union
  • European Association of Television and Radio Sales Houses
  • Confindustria Radio Televisioni
  • Televisión Comercial en Abierto
  • Verband Österreichischer Privatsender

Adressiert wurde das Schreiben an die EU-Kartellkommissarin Teresa Ribera.

Kritik an Apple und anderen Tech-Konzernen

Die Sender argumentieren, dass große Plattformbetreiber wie Apple, Google, Amazon und Samsung zunehmend Kontrolle über den Zugang zu Inhalten gewinnen.

Konkret heißt es, eine begrenzte Anzahl von Unternehmen könne inzwischen beeinflussen, welche Inhalte Millionen von Nutzern erreichen. Diese Kontrolle betreffe sowohl die Auffindbarkeit als auch die Verbreitung von Medieninhalten.

Die ACT betont, dass es entscheidend sei, große TV-Betriebssysteme als Gatekeeper einzustufen. Nur so könne sichergestellt werden, dass Wettbewerb und Fairness im Markt erhalten bleiben.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Struktur geschlossener Ökosysteme. Laut den Sendern könnten Unternehmen wie Apple ein Interesse daran haben, Nutzer innerhalb ihrer eigenen Plattform zu halten. Verlinkungen oder Weiterleitungen zu externen Angeboten könnten dabei technisch oder vertraglich eingeschränkt werden. Diese Argumentation ähnelt stark der bekannten Kritik am App Store.

Apple TV und Siri im Fokus der Regulierung

Im Zentrum der Forderungen stehen insbesondere Apple TV und die Sprachassistentin Siri. Beide Dienste werden als potenzielle Gatekeeper betrachtet, da sie als Schnittstellen zwischen Nutzern und Inhalten fungieren.

Dabei geht es nicht nur um Smart-TVs. Die ACT weist ausdrücklich darauf hin, dass auch virtuelle Assistenten eine zentrale Rolle spielen. Neben Siri werden auch andere Systeme wie Amazon Alexa genannt.

Zusätzlich wird auf neue Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz verwiesen. So ist OpenAI mit einer Beta-Funktion namens „Tasks“ für seinen Chatbot ChatGPT in diesen Bereich eingestiegen.

Regulierungslücke bei virtuellen Assistenten

Ein zentraler Punkt der Kritik ist, dass virtuelle Assistenten bislang nicht als Gatekeeper im Rahmen des DMA eingestuft wurden. Laut ACT entsteht dadurch eine regulatorische Lücke.

Diese Lücke ermögliche es mächtigen KI- und Sprachassistenten, faktisch als Gatekeeper zu agieren, ohne den entsprechenden Verpflichtungen zu unterliegen. Das betrifft insbesondere den Zugang zu Medieninhalten über:

  • Smartphones
  • Smart Speaker
  • Infotainment-Systeme in Autos

Die Sender sehen darin ein wachsendes Risiko für den Wettbewerb, da diese Systeme zunehmend als zentrale Zugangspunkte für Inhalte dienen.

Apples bisherige Position im DMA-Kontext

Apple befindet sich bereits seit längerer Zeit in einem intensiven Austausch mit der EU über die Umsetzung des Digital Markets Act. Besonders die Regeln rund um den App Store stehen im Fokus. Die jüngste Runde vorgeschlagener Änderungen wird seit fast einem Jahr geprüft.

Gleichzeitig konnte Apple zuletzt auch einen Erfolg verbuchen. Dienste wie Apple Maps und die Werbeangebote des Unternehmens wurden nicht als Gatekeeper eingestuft. Die Begründung: eine vergleichsweise geringe Nutzung und begrenzte Marktwirkung in Europa.

Neue Front im EU-Streit um Apple

Die Forderung der europäischen Sender zeigt, dass sich die Regulierung digitaler Plattformen weiterentwickelt. Während bisher vor allem App-Stores im Mittelpunkt standen, geraten nun auch Smart-TVs und virtuelle Assistenten in den Fokus.

Für Apple bedeutet das eine mögliche Ausweitung der regulatorischen Anforderungen. Sollte die EU-Kommission den Argumenten der Sender folgen, könnten Apple TV und Siri künftig strengeren Regeln unterliegen.

Damit würde sich der Einfluss von Apple auf die Verbreitung digitaler Inhalte noch stärker in den Mittelpunkt der europäischen Wettbewerbspolitik verschieben. (Bild: Shutterstock / Solarisys)

  • iOS Update wichtig: DarkSword-Exploit online verfügbar
  • Smartphone Speicher wächst 2026 trotz hoher Preise
  • Instagram kippt Verschlüsselung: Ein riskanter Schritt
  • iPhone Air überzeugt: Mehr Erfolg als das Plus-Modell
  • Apple teasert KI-Verbesserungen zur WWDC 2026 an
  • Apple kündigt an: WWDC 2026 findet vom 8. bis 12. Juni statt
  • Apple: John Ternus als möglicher CEO im Fokus
  • Apple feiert 50 Jahre: Große Feier im Apple Park geplant
  • Terafab: Elon Musk plant größte Chipfabrik der Welt
  • Apple erhöht Preise für externe Speichermedien
  • Apple plante Halide-Übernahme und scheiterte daran
  • Elon Musk: Geschworene sehen Betrug bei Twitter-Deal
  • WhatsApp plant automatische Übersetzung fürs iPhone
  • Apple’s Siri: Neue Funktionen könnten bald starten
  • Alte Blackberry-Deals holen Apple vor Gericht wieder ein
  • OpenAI entwickelt Desktop-Super-App für macOS
  • Apple erzielt Rekordstart mit günstigem MacBook Neo
  • Apple verdiente 900 Mio. US-Dollar mit KI-Apps im Jahr 2025
  • Apple wächst 2026 stark trotz schwachem China-Markt
  • Google arbeitet an Gemini-App für macOS-Nutzer
  • Apple Health wird mit KI smarter durch Perplexity Health
  • Apple weitet 50-Jahre-Feier auf weitere Länder aus
Apfelpatient bei Google bevorzugen 1 Klick – so siehst du uns häufiger bei Google
War dieser Artikel hilfreich?
JaNein
Tags: Apple DiensteApple TVEUSiri
SendShareSend
Share

Unsere Amazon Storefront

Eine handverlesene Auswahl an Produkten für iPhone, Mac und Co. – nach Themen sortiert und laufend gepflegt.

Zur Storefront

Dieser Beitrag enthält Partnerlinks (u. a. Amazon). Über qualifizierte Käufe erhalten wir eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts. Mehr dazu im Partnerprogramm.

Milan Jovicic

Milan Jovicic

Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und schreibt seit 2018 sämtliche Inhalte selbst – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

Der Einstellungsbildschirm für iCloud Privat-Relay auf dem iPhone mit dem Schalter zum Aktivieren und der Wahl der IP-Adressen-Genauigkeit

iCloud Privat-Relay gibt die echte IP-Adresse preis

5. August 2026
Brendan Hunt, Juno Temple, Brett Goldstein, Hannah Waddingham, Jason Sudeikis und Tanya Reynolds (von links) bei der New Yorker Premiere zur vierten Staffel der Apple-TV-Serie „Ted Lasso" am 4. August 2026 in der Brooklyn Academy of Music in New York City. (Bild: Eric Charbonneau / Apple TV via Getty Images)

Ted Lasso Staffel 4 ist da: Ted trainiert ein Frauenteam

5. August 2026
iPhone 17 Pro Max in Cosmic Orange auf einem silbernen MacBook Pro neben dem Apple-Logo – die beiden Geräte, um deren Absicherung es beim iPhone auf Reisen geht

iPhone und MacBook auf Reisen: Die Sicherheits-Checkliste

5. August 2026

Über APFELPATIENT

APFELPATIENT liefert dir die neuesten Apple-News, Produkt-Updates, Ratgeber, Testberichte und Tipps rund um das gesamte Apple-Ökosystem - vom iPhone über den Mac bis zur Apple Vision Pro. Von ersten Gerüchten bis zu bestätigten News: verantwortungsvoll recherchiert.

Folge Apfelpatient

Facebook Instagram YouTube Threads Threads

Unternehmen

  • Über Apfelpatient
  • Kontakt
  • Autorenprofile

Gemeinschaft

  • Netiquette
  • Push-Benachrichtigungen
  • RSS-Feed

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Cookie-Einstellungen
  • Partnerprogramm

Ressourcen

  • Sitemap

© 2026 Apfelpatient. All rights reserved.

No Result
View All Result
  • Home
  • News
  • Rumors
  • Tipps & Tricks
  • Tests & Erfahrungsberichte
  • Allgemein

© 2026 Apfelpatient. Alle Rechte vorbehalten. | Seitenverzeichnis

Sprache auf English ändern