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Alte Blackberry-Deals holen Apple vor Gericht wieder ein

by Milan
20. März 2026
in News
Apple Blackberry

Bild: Shutterstock / royaracer

Apple steht erneut im Mittelpunkt eines Patentstreits, der auf den ersten Blick wenig mit dem Unternehmen selbst zu tun hat. Im Kern geht es um alte Lizenzverträge mit Blackberry, einem Hersteller, dessen Smartphones längst vom Markt verschwunden sind. Trotzdem spielen genau diese Vereinbarungen heute eine Rolle in einem Verfahren, das sich gegen den iPhone-Konkurrenten Xiaomi richtet.

Der Fall zeigt, wie stark vergangene Technologie-Deals die Gegenwart beeinflussen können und warum selbst alte Verträge für Apple zu einem Risiko werden.

Patentstreitigkeiten sind in der Tech-Branche nichts Ungewöhnliches. Besonders bei grundlegenden Technologien wie Mobilfunkstandards entstehen regelmäßig Konflikte. Unternehmen, die Patente besitzen, versuchen daraus Einnahmen zu erzielen, während Hersteller wie Apple oder Xiaomi auf Lizenzen angewiesen sind, um ihre Geräte überhaupt produzieren zu können.

Im aktuellen Fall treffen mehrere Interessen aufeinander: Patentfirmen wollen Geld verdienen, Xiaomi sucht nach besseren Verhandlungsargumenten, und Apple versucht, vertrauliche Informationen zu schützen.

Blackberry ist weg, die Patente sind geblieben

Blackberry hat seine Smartphone-Produktion bereits 2022 eingestellt. Das Unternehmen existiert zwar noch, hat jedoch seine Technologiepatente verkauft und zuvor zahlreiche Lizenzvereinbarungen abgeschlossen.

Diese bestehenden Verträge sind jetzt wieder relevant geworden. Patentkanzleien wollen Zugriff auf Details dieser alten Vereinbarungen, insbesondere auf die Bedingungen, zu denen Unternehmen wie Apple Lizenzen erhalten haben.

Patentfirmen gegen Xiaomi

Im Mittelpunkt stehen die Unternehmen Key Patent Innovations und Malikie Innovations. Beide verfolgen Xiaomi wegen angeblicher Patentverletzungen.

Solche Firmen stellen selbst keine Produkte her. Ihr Geschäftsmodell besteht darin, Patente zu verwalten und entweder durch Klagen oder durch Lizenzverträge Einnahmen zu erzielen. Deshalb werden sie häufig als „Patenttrolle“ bezeichnet.

Die Verfahren laufen nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland und Indien. Parallel dazu versuchen die Firmen, Xiaomi zu Lizenzzahlungen zu bewegen.

Warum Apple in den Fall hineingezogen wird

Xiaomi möchte wissen, welche Lizenzgebühren andere Unternehmen bereits gezahlt haben. Diese Informationen könnten helfen, bessere Konditionen auszuhandeln oder die Forderungen der Patentfirmen anzufechten.

Aus diesem Grund wurden alte Verträge zwischen Blackberry und Apple Teil des Verfahrens. Ein Bezirksgericht in Texas hat Xiaomi bereits Zugriff auf diese Dokumente gewährt.

Unklar ist, welche konkreten Inhalte offengelegt wurden und welche nicht. Sicher ist jedoch, dass Apple diesen Zugang verhindern möchte.

Apples Argumente vor Gericht

Apple hat gegen die Entscheidung des Gerichts Einspruch eingelegt. Das Unternehmen argumentiert, dass der Zugriff auf die Dokumente ohne ausreichende Schutzmaßnahmen gewährt wurde.

Konkret hatte Apple gefordert, dass nur externe Anwälte Zugang zu den sensiblen Informationen erhalten. Das Gericht lehnte diese Einschränkung ab und erlaubte stattdessen zwei internen Anwälten von Xiaomi einen begrenzten Einblick.

Genau das sieht Apple kritisch. Laut dem Anwalt Joseph R. Palmore würde das Unternehmen „schwer geschädigt“, wenn streng vertrauliche Lizenzvereinbarungen an interne Mitarbeiter eines direkten Konkurrenten gelangen.

Ein zentrales Problem ist die fehlende Kontrolle darüber, wie diese Informationen später genutzt werden könnten, insbesondere außerhalb der USA. Zudem wies Palmore darauf hin, dass genau diese internen Anwälte auch an Preisverhandlungen beteiligt sind.

Er stellte infrage, ob es realistisch sei, dass diese Personen die erhaltenen Informationen strikt von ihrer Verhandlungsarbeit trennen können.

Die Reaktion der Gegenseite

Die Gegenseite bewertet Apples Bedenken deutlich anders. Der Anwalt von Malikie Innovations, Steffan N. Johnson, wies die Argumente zurück und machte sich darüber sogar lustig.

Er erklärte, man könne meinen, das Gericht habe Apple gezwungen, „die Schlüssel zu seinem technologischen Königreich“ herauszugeben.

Seiner Ansicht nach geht es hier nicht um hochsensible Geheimnisse wie die „Formel für Coca-Cola“ oder komplexe KI-Algorithmen. Stattdessen handle es sich um standardessentielle Patente und deren Lizenzbedingungen.

Standardessentielle Patente und FRAND

Die betroffenen Patente gehören zur Kategorie der standardessentiellen Patente (SEP). Diese sind für bestimmte Technologien, etwa 5G, unverzichtbar. Ohne sie könnten Geräte wie Smartphones nicht hergestellt werden.

Unternehmen wie Apple oder Xiaomi müssen solche Patente lizenzieren. Gleichzeitig sind die Patentinhaber verpflichtet, diese zu fairen Bedingungen anzubieten.

Dieses Prinzip wird als FRAND bezeichnet, also „fair, angemessen und nichtdiskriminierend“. Laut der Gegenseite ist es daher üblich, dass Lizenzbedingungen unter bestimmten Schutzmaßnahmen offengelegt werden.

Unklare Details und mögliche Strategie

Es ist nicht bekannt, welche konkreten ehemaligen Blackberry-Patente in diesem Fall eine Rolle spielen. Da es sich um standardessentielle Patente handelt, ist jedoch davon auszugehen, dass mehrere Unternehmen sie lizenziert haben, nicht nur Apple.

Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass Xiaomi versucht, möglichst viele Vergleichsdaten zu sammeln. Diese Vorgehensweise wird oft als „Fishing Expedition“ bezeichnet.

Wie wichtig die angeforderten Informationen tatsächlich sind, bleibt unklar. Sicher ist jedoch, dass sie Xiaomi bei Verhandlungen helfen könnten.

Stand des Verfahrens

Die mündliche Verhandlung im Fall „Apple Inc. gegen Key Patent Innovators et al.“ fand am 19. März 2026 statt und dauerte etwa 42 Minuten.

Das Gericht prüft den Fall derzeit. Ein konkreter Zeitpunkt für eine Entscheidung wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Apple im Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Wettbewerb

Der Streit zeigt, dass selbst längst abgeschlossene Verträge in der Technologiebranche noch Jahre später Bedeutung haben können. Für Apple geht es vor allem darum, vertrauliche Informationen zu schützen und mögliche Nachteile im Wettbewerb zu vermeiden.

Gleichzeitig wird deutlich, wie stark Patentfirmen und Lizenzmodelle den Markt beeinflussen. Unternehmen wie Xiaomi versuchen, jede verfügbare Information zu nutzen, um ihre Position zu verbessern.

Ob Apple den Zugriff auf seine alten Verträge letztlich verhindern kann, ist noch offen. Klar ist nur, dass der Einfluss von Blackberry trotz seines Verschwindens vom Smartphone-Markt weiterhin spürbar ist. (Bild: Shutterstock / royaracer)

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