Mit AppleCare One hat Apple im Sommer 2025 ein neues Abo-Modell für Geräteschutz eingeführt, das mehrere Produkte in einem Tarif bündelt. Jetzt gibt es konkrete Hinweise darauf, dass dieser Dienst auch in Europa verfügbar werden könnte. Eine aktuelle Markenanmeldung liefert dafür eine erste Grundlage.
Die Bezeichnung „AppleCare One“ wurde beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) eingetragen. Solche Schritte sind bei Apple in der Regel strategisch und deuten oft auf eine geplante Ausweitung von Produkten oder Services hin. Ein direkter Marktstart ist damit zwar noch nicht bestätigt, aber die Entwicklung spricht klar für eine mögliche Einführung außerhalb der USA.
AppleCare One: Konzept und Einführung
AppleCare One wurde im Juli 2025 in den Vereinigten Staaten gestartet. Im Kern handelt es sich um ein Abonnement, das den Schutz mehrerer Apple-Geräte in einem einzigen Tarif zusammenfasst.
Der Einstiegspreis liegt bei 19,99 US-Dollar pro Monat. In diesem Grundtarif sind bis zu drei Geräte enthalten. Weitere Produkte können für jeweils 5,99 US-Dollar monatlich ergänzt werden.
Leistungen und Funktionsumfang
Der Leistungsumfang entspricht weitgehend dem bekannten AppleCare+-Modell, geht aber in einigen Punkten darüber hinaus. Enthalten sind:
- Unbegrenzte Reparaturen bei Unfallschäden
- Bevorzugter Zugang zum technischen Support
- Akku-Service und Garantieabdeckung
Darüber hinaus erweitert AppleCare One den Schutz erstmals auf weitere Geräteklassen. Neu ist insbesondere, dass auch iPad und Apple Watch gegen Diebstahl und Verlust abgesichert werden können. Dieser Schutz war zuvor ausschließlich für das iPhone verfügbar.
Deutlich mehr Flexibilität
Ein wesentlicher Unterschied zu AppleCare+ liegt in der Flexibilität des Abos.
Geräte können jederzeit in den Tarif aufgenommen oder daraus entfernt werden. Zudem ist es möglich, auch ältere Produkte einzubinden. Apple erlaubt die Aufnahme von Geräten, die bis zu vier Jahre alt sind, sofern sie sich in gutem Zustand befinden.
Das stellt eine deutliche Erweiterung gegenüber dem bisherigen Modell dar, bei dem AppleCare+ innerhalb von 60 Tagen nach dem Kauf abgeschlossen werden musste.
Ein weiterer praktischer Aspekt betrifft den Gerätewechsel: Wird ein versichertes Produkt direkt über Apple in Zahlung gegeben, ersetzt das System dieses automatisch durch das neue Gerät im bestehenden Abo.
Preisstruktur und mögliche Einsparungen
Apple gibt an, dass der monatliche Preis unabhängig von der konkreten Gerätekombination konstant bleibt. Dadurch kann sich ein finanzieller Vorteil gegenüber einzelnen AppleCare+-Verträgen ergeben.
Laut Unternehmensangaben sind Einsparungen von bis zu 11 US-Dollar pro Monat möglich, wenn beispielsweise ein iPhone, ein iPad und eine Apple Watch gemeinsam abgesichert werden.
Ob sich diese Preisvorteile auch auf europäische Märkte übertragen lassen, ist derzeit offen. Regionale Preisunterschiede könnten zu Anpassungen führen.
Stand der EU-Einführung
Die Markenanmeldung bei der EUIPO wurde bereits akzeptiert und einem Prüfer zugewiesen. Das zeigt, dass der Prozess aktiv voranschreitet.
Trotzdem gilt: Eine Eintragung allein ist noch keine offizielle Bestätigung für einen Marktstart. Apple hat bislang keinen konkreten Zeitplan für die Einführung von AppleCare One in Europa genannt.
Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass vergleichbare Markenanmeldungen häufig einem internationalen Rollout vorausgingen.
AppleCare One vor möglichem Europa-Start
AppleCare One erweitert das bestehende AppleCare-Konzept um ein flexibles Abo-Modell, das mehrere Geräte gleichzeitig abdeckt und neue Schutzfunktionen integriert. Besonders die Möglichkeit, ältere Geräte einzubinden und der erweiterte Diebstahl- und Verlustschutz heben den Dienst vom bisherigen Angebot ab.
Die EUIPO-Anmeldung ist ein klarer Hinweis darauf, dass Apple eine Ausweitung auf europäische Märkte vorbereitet. Ein konkreter Starttermin steht zwar noch aus, doch die Entwicklung deutet auf eine bevorstehende Einführung hin. (Bild: Apple)
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