Apple plant Ende Januar ein mehrtägiges Event für Kreative in den USA. Das Treffen findet vom 27. bis 29. Januar in Los Angeles statt und sorgt bereits im Vorfeld für Spekulationen. Der Grund: Zeitpunkt, Zielgruppe und Umfeld des Events passen auffällig gut zu möglichen Produktankündigungen. Im Fokus stehen dabei neue MacBook Pro-Modelle mit leistungsstärkeren Chips.
Apple nutzt Events schon lange nicht nur zur reinen Produktvorstellung. Oft werden neue Geräte in thematische Formate eingebettet, die sich gezielt an bestimmte Nutzergruppen richten. Kreative gehören seit Jahren zu einer der wichtigsten Zielgruppen des Unternehmens. Das nun angekündigte Event folgt genau dieser Linie und fällt zeitlich mit mehreren relevanten Apple-Terminen zusammen.
Apple Experience: Einladung an ausgewählte Kreative
Apple hat ausgewählte Kreative zu einem sogenannten „Apple Experience“-Event eingeladen. Veranstaltungsort ist Los Angeles, der Zeitraum erstreckt sich vom 27. bis zum 29. Januar. Offiziell richtet sich das Event an Kreative aus verschiedenen Bereichen, darunter Video, Musik und Design.
Ein erstes konkretes Indiz lieferte der Kreative Petr Mara. Er veröffentlichte bereits am 7. Januar ein Foto seiner Einladung auf Instagram. Zu diesem Zeitpunkt blieb der Beitrag weitgehend unbeachtet. Erst später griffen weitere Nutzer das Thema auf, wodurch das Event breitere Aufmerksamkeit in den sozialen Medien erhielt. Mara war bereits im September bei einem Apple-Event eingeladen, bei dem er die neuen iPhone-17-Pro-Modelle testen konnte.
Verbindung zum neuen Creator Studio-Paket
Ein zentraler Bestandteil des Events dürfte Apples neues Creator Studio-Paket sein. Dieses App-Bundle wurde kürzlich angekündigt und erscheint am Mittwoch, den 28. Januar – genau während des laufenden Events. Das Paket enthält mehrere professionelle Anwendungen, darunter Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro. Die Auswahl der Apps zeigt klar, dass sich Apple damit an professionelle Anwender richtet, die hohe Anforderungen an Hard- und Software stellen.
Der zeitliche Zusammenhang zwischen Marktstart des App-Pakets und dem Event gilt als starkes Indiz dafür, dass Apple beide Themen bewusst miteinander verknüpft. In diesem Umfeld würde auch neue Hardware für professionelle Nutzer gut ins Gesamtbild passen.
Neue MacBook Pro-Modelle im Gespräch
Seit Oktober ist das 14-Zoll-MacBook-Pro-Basismodell mit einem M5-Chip erhältlich. Damit gilt die Aktualisierung der leistungsstärkeren Varianten als nächster logischer Schritt. Erwartet werden neue MacBook Pro-Modelle mit M5 Pro- und M5 Max-Chips. Diese sollen vor allem bei rechenintensiven Aufgaben wie Videobearbeitung, Musikproduktion oder Softwareentwicklung spürbare Leistungsgewinne bringen.
Abseits des Prozessors hatte Apple beim Basismodell im Oktober nur eine weitere nennenswerte Änderung vorgenommen: den Wechsel auf PCIe-5.0-Speicher. Laut Apple ermöglicht dieser bis zu doppelt so hohe SSD-Lese- und Schreibgeschwindigkeiten im Vergleich zur vorherigen Generation. Größere Designänderungen wurden bislang nicht eingeführt.
Nähe zur Quartalsbilanz als weiterer Faktor
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Blick auf Apples Finanzkalender. Die nächste Quartalsbilanzpressekonferenz ist für Donnerstag, den 29. Januar, angesetzt. Apple hat in der Vergangenheit mehrfach neue Produkte kurz vor solchen Terminen vorgestellt. Diese Strategie sorgt regelmäßig für zusätzliche Aufmerksamkeit und setzt positive Signale im Vorfeld der Geschäftszahlen. Dass das Kreativ-Event exakt bis zu diesem Datum läuft, wird daher von vielen Beobachtern nicht als Zufall gewertet.
Apple schafft den Rahmen für mögliche Hardware-Neuheiten
Das Apple Experience-Event in Los Angeles bringt mehrere bekannte Apple-Muster zusammen: Fokus auf Kreative, enge Verzahnung von Software und Hardware sowie ein strategisch gewählter Zeitpunkt kurz vor der Quartalsbilanz. Offiziell bestätigt ist bislang keine Produktvorstellung. Dennoch sprechen viele Faktoren dafür, dass Apple die Gelegenheit nutzt, um neue MacBook Pro-Modelle mit M5 Pro- und M5 Max-Chips zu präsentieren. Ob es tatsächlich so kommt, dürfte sich nächste Woche zeigen. (Bild: Shutterstock / Anton Gvozdikov)
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