Das MacBook Pro zählt weiterhin zu den wichtigsten Arbeitsgeräten im Apple-Portfolio. Vor allem Nutzer mit hohen Leistungsanforderungen greifen regelmäßig zu den aktuellen 14- und 16-Zoll-Modellen. Aktuell zeigt sich jedoch, dass die Verfügbarkeit vieler Konfigurationen deutlich eingeschränkt ist. Wer ein neues MacBook Pro bestellen möchte, muss in einigen Fällen ungewöhnlich lange Wartezeiten in Kauf nehmen.
Im Apple US-Online Store werden für zahlreiche MacBook-Pro-Modelle verlängerte Lieferzeiten angezeigt. Besonders leistungsstarke Varianten sind betroffen. Diese Entwicklung wirft Fragen auf, da sie auf mögliche bevorstehende Produktaktualisierungen hindeuten könnte.
Eingeschränkte Verfügbarkeit im Apple Online Store
Die Lieferlage für das MacBook Pro hat sich in den letzten Wochen spürbar verschlechtert. In den USA müssen Käufer bei bestimmten Konfigurationen mit Wartezeiten von bis zu zwei Monaten rechnen. Während einige wenige 14-Zoll- und 16-Zoll-Modelle mit M4-Pro-Chip weiterhin ohne Verzögerung verfügbar sind, sieht es bei anderen Varianten deutlich anders aus.
Lange Wartezeiten bei M4-Max-Modellen
Besonders stark betroffen sind MacBook-Pro-Modelle mit M4-Max-Chip. Für viele dieser Konfigurationen nennt der Apple Online Store voraussichtliche Liefertermine zwischen dem 6. und 24. Februar. Teilweise liegen die Termine sogar noch später.
Im Extremfall verzögert sich die Auslieferung deutlich länger. Alle auf Bestellung gefertigten 14-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit einem 16-Kern-M4-Max-Chip und 128 GB Arbeitsspeicher sollen erst am 17. März ausgeliefert werden. Damit beträgt die Wartezeit fast zwei Monate.
M5-Chip im Einstiegsmodell, Verzögerungen bei Pro und Max
Bereits im Oktober wurde das Einstiegsmodell des 14-Zoll-MacBook Pro mit einem M5-Chip aktualisiert. Trotz dieses Updates bleiben die Lieferzeiten für Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Chips weiterhin lang. Gerade diese Varianten sind für professionelle Anwendungen besonders gefragt, was die Situation zusätzlich verschärft.
Mögliche Hinweise auf eine baldige Aktualisierung
Es gab zuletzt mehrere Anzeichen, die darauf hindeuten könnten, dass Apple neue MacBook-Pro-Modelle zeitnah ankündigt. Die verlängerten Lieferfristen könnten ein Hinweis darauf sein, dass bestehende Modelle auslaufen oder Lagerbestände bewusst reduziert werden.
Gleichzeitig gibt es jedoch eine alternative Erklärung. Anhaltende Engpässe bei Arbeitsspeicher könnten ebenfalls zu den Verzögerungen beitragen. Auffällig ist, dass insbesondere Konfigurationen mit viel RAM besonders lange Lieferzeiten aufweisen.
Blick in die Vergangenheit und wichtige Termine
Ein Blick auf frühere Produktzyklen zeigt, dass Apple bereits im Januar neue MacBook-Pro-Modelle vorgestellt hat. Im Januar 2023 erschienen Varianten mit M2-Pro- und M2-Max-Chips. Ein ähnlicher Zeitrahmen wäre also nicht ungewöhnlich.
Zusätzlich stehen Ende Januar mehrere wichtige Termine an. Am Mittwoch, dem 28. Januar, bringt Apple ein Creator-Studio-Paket mit Kreativ-Apps auf den Markt. Am Donnerstag, dem 29. Januar, folgt die nächste Telefonkonferenz zu den vierteljährlichen Geschäftsergebnissen. Solche Termine werden häufig genutzt, um neue Produkte oder strategische Ausblicke zu präsentieren.
MacBook Pro: Verzögerungen werden für viele Konfigurationen zur Regel
Die aktuelle Liefersituation rund um das MacBook Pro zeigt, wie angespannt die Lage bei leistungsstarken Apple-Notebooks derzeit ist. Lange Wartezeiten von mehreren Wochen sind bei vielen Konfigurationen inzwischen die Regel. Ob die Verzögerungen auf Lieferengpässe, hohe Nachfrage oder eine bevorstehende Modellaktualisierung zurückzuführen sind, bleibt offen. Fest steht jedoch, dass das MacBook Pro weiterhin stark nachgefragt ist, selbst wenn Geduld aktuell ein fester Bestandteil beim Kauf ist. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Apple)
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