Kurz vor der erwarteten Veröffentlichung der neuen iPad-Air-Generation sind erste Benchmark-Ergebnisse zum M4 iPad Air aufgetaucht. Die Werte stammen aus der bekannten Benchmark-Datenbank Geekbench und liefern einen frühen Hinweis darauf, wie sich das neue Modell leistungsmäßig einordnet.
Getestet wurde dabei das neue 13-Zoll-Modell des iPad Air. Die Zahlen zeigen bereits jetzt, dass Apple die Leistung gegenüber dem Vorgänger mit M3-Chip verbessert hat. Gleichzeitig wird auch deutlich, dass das iPad Air trotz des gleichen Chip-Namens nicht ganz an das iPad Pro mit M4-Prozessor heranreicht.
Die iPad-Air-Serie nimmt innerhalb der iPad-Familie eine besondere Rolle ein. Sie positioniert sich zwischen dem Einsteiger-iPad und dem deutlich teureren iPad Pro. In der Regel übernimmt das iPad Air viele Technologien aus den Pro-Modellen, allerdings in einer etwas abgespeckten Form.
Mit dem M4 iPad Air bringt Apple nun erstmals einen M4-Chip in diese Produktlinie. Der Prozessor wurde zuvor bereits im iPad Pro eingeführt. Allerdings nutzt das iPad Air eine leicht reduzierte Variante des Chips. Erste Benchmark-Ergebnisse zeigen nun, wie sich diese Version des M4 in der Praxis schlägt und wie groß der Leistungsunterschied zum Vorgänger tatsächlich ausfällt.
Erste Geekbench-Benchmarks des M4 iPad Air
Die aufgetauchten Benchmark-Daten beziehen sich auf das 13-Zoll M4 iPad Air mit Wi-Fi + Cellular, das in Geekbench unter der Modellkennung iPad16,11 geführt wird. Insgesamt wurden zwei Benchmark-Ergebnisse entdeckt, die einen ersten Eindruck von der CPU-Leistung des neuen Tablets vermitteln.
In den beiden Tests erreichte das Gerät im Single-Core-Test Werte von 3438 Punkten und 3714 Punkten. Im Multi-Core-Test lagen die Ergebnisse bei 12885 Punkten beziehungsweise 12296 Punkten.
Aus diesen beiden Messungen ergibt sich ein durchschnittlicher Wert von 3576 Punkten im Single-Core-Test sowie 12591 Punkten im Multi-Core-Test. Diese Ergebnisse liefern einen guten Hinweis darauf, welche Leistung vom M4 iPad Air im Alltag erwartet werden kann.
Vergleich mit dem M3 iPad Air
Besonders interessant ist der Vergleich mit dem direkten Vorgänger. Das 13-Zoll M3 iPad Air der vorherigen Generation erreicht im Geekbench-Test durchschnittlich 3048 Punkte im Single-Core-Test sowie 11667 Punkte im Multi-Core-Test.
Im direkten Vergleich zeigt sich damit ein klarer Leistungszuwachs für das neue Modell. Die Single-Core-Leistung des M4 iPad Air liegt etwa 17,3 Prozent höher als beim M3-Modell. Auch im Multi-Core-Test ergibt sich eine Verbesserung, hier beträgt der Zuwachs rund 7,9 Prozent.
Vor allem die gestiegene Single-Core-Leistung ist relevant, da viele alltägliche Aufgaben auf Tablets stark von der Performance einzelner CPU-Kerne profitieren. Dazu zählen beispielsweise App-Starts, Systemprozesse oder die allgemeine Bedienung des Betriebssystems.
Die Architektur des M4 im iPad Air
Im M4 iPad Air arbeitet eine CPU mit insgesamt acht Kernen. Diese teilen sich in zwei unterschiedliche Kerntypen auf. Drei der Kerne sind sogenannte Performance-Kerne, die für besonders rechenintensive Aufgaben zuständig sind. Ergänzt werden sie durch fünf Effizienz-Kerne, die weniger Energie verbrauchen und Hintergrundprozesse übernehmen.
Neben der CPU verfügt das iPad Air außerdem über eine 9-Kern-GPU, die für Grafikberechnungen zuständig ist. Diese GPU spielt eine wichtige Rolle bei grafikintensiven Anwendungen, etwa bei Spielen, Bildbearbeitung oder Videobearbeitung.
Unterschiede zum M4 im iPad Pro
Der M4-Chip wurde ursprünglich im iPad Pro eingeführt, allerdings nicht in derselben Konfiguration wie im iPad Air. Während das M4 iPad Air eine etwas reduzierte Version nutzt, ist der Prozessor im iPad Pro leistungsstärker ausgestattet.
Im iPad Pro kann der M4-Chip mit bis zu einer 10-Kern-CPU sowie bis zu einer 10-Kern-GPU ausgestattet sein. Das iPad Air verwendet dagegen eine Variante mit acht CPU-Kernen und neun GPU-Kernen. Diese Unterschiede erklären, warum das iPad Pro weiterhin etwas höhere Benchmark-Werte erreicht.
Benchmark-Vergleich mit dem M4 iPad Pro
Auch die Geekbench-Werte des iPad Pro zeigen diesen Unterschied. Das 13-Zoll M4 iPad Pro erreicht im Benchmark durchschnittlich 3704 Punkte im Single-Core-Test und 13805 Punkte im Multi-Core-Test.
Im direkten Vergleich ergibt sich daraus ein kleiner, aber messbarer Vorsprung für das Pro-Modell. Die Single-Core-Leistung liegt etwa 3,6 Prozent höher als beim M4 iPad Air. Im Multi-Core-Test fällt der Unterschied etwas größer aus und beträgt rund 9,6 Prozent. Der Leistungsabstand ist damit vorhanden, fällt jedoch nicht extrem groß aus.
Erste Leistungsanalyse: So stark ist das M4 iPad Air wirklich
Die ersten Benchmark-Ergebnisse geben einen frühen Einblick in die Leistungsfähigkeit des M4 iPad Air. Im Vergleich zum M3-Modell zeigt sich eine klare Verbesserung, insbesondere bei der Single-Core-Leistung, die um mehr als 17 Prozent steigt.
Gleichzeitig bleibt das iPad Pro trotz des gleichen Chip-Namens weiterhin das leistungsstärkere Gerät, da dort eine größere Variante des M4-Chips mit mehr CPU- und GPU-Kernen eingesetzt wird.
Auch wenn diese Ergebnisse nur auf ersten Geekbench-Tests basieren, zeichnen sie bereits ein deutliches Bild: Das M4 iPad Air dürfte erneut zu den leistungsstärksten Tablets seiner Klasse gehören und positioniert sich weiterhin klar zwischen dem Einsteiger-iPad und dem iPad Pro. (Bild: Apple / Apfelpatient)
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