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Apple bestätigt: Überarbeitete Siri erscheint 2026

Milan Jovicic by Milan Jovicic
30. Oktober 2025 - 22:57 CET
in Apple News
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Apple Siri KI

Bild: Shutterstock / M. Sadoon

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Apple steht kurz vor einer der größten Veränderungen seiner Software-Geschichte. Laut CEO Tim Cook soll eine überarbeitete Version von Siri im Jahr 2026 erscheinen. Die neue Generation der Sprachassistentin soll persönlicher, kontextbewusster und deutlich intelligenter werden. Sie wird Teil des Projekts „Apple Intelligence“, das künstliche Intelligenz direkt in die Geräte und Betriebssysteme von Apple integriert. Die Einführung ist für März 2026 geplant, zusammen mit iOS 26.4.

Tim Cook hat in den vergangenen Monaten mehrfach betont, dass Apple bei der Entwicklung der neuen Siri „gute Fortschritte“ mache. Das Unternehmen hatte die personalisierten Siri-Funktionen ursprünglich auf der WWDC 2024 angekündigt, sie aber später verschoben. Grund waren technische Probleme bei der Verbindung von Machine-Learning-Systemen mit großen Sprachmodellen. Die Verzögerung führte zu Unmut unter Nutzern und zu mehreren Sammelklagen, doch Apple blieb bei seiner Strategie, Qualität und Datenschutz vor Geschwindigkeit zu stellen.

Die neue Siri wird persönlicher

Die überarbeitete Siri soll mehr als nur eine verbesserte Sprachsteuerung sein. Sie wird in der Lage sein, den persönlichen Kontext zu verstehen und auf Informationen aus verschiedenen Apps zuzugreifen. Apple zeigte bereits ein Beispiel, in dem ein Nutzer Siri fragte, wann seine Mutter landet und wo sie zum Mittagessen reserviert hat – Informationen, die Siri automatisch aus den Apps Mail und Nachrichten zog.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die Bildschirmwahrnehmung. Siri kann künftig erkennen, was gerade auf dem iPhone-Bildschirm zu sehen ist, und darauf basierende Aktionen ausführen. Dazu kommen detailliertere Steuerungsmöglichkeiten pro App, was die Nutzung deutlich flexibler machen soll.

Warum sich alles verzögert hat

Die ursprünglichen Pläne sahen vor, dass die neue Siri bereits Anfang 2025 erscheint. Doch Apple stoppte die Einführung, nachdem interne Tests zeigten, dass die Verknüpfung zwischen ML- und KI-Systemen nicht zuverlässig genug funktionierte. Statt kurzfristiger Lösungen entschied sich Apple, von vorn zu beginnen. Das Ziel war, ein vollständig LLM-gestütztes System zu entwickeln, das stabil und sicher läuft.

Nach der Überarbeitung soll Siri Anfang 2026 erscheinen – diesmal mit vollständiger Integration in das gesamte Apple-Ökosystem. Die geplante Einführung steht laut Cook weiter im Zeitplan. Sie soll gleichzeitig mit neuen KI-Partnerschaften erfolgen, über deren Details Apple bisher nichts verraten hat.

Apple Intelligence wird erweitert

Neben Siri steht auch Apple Intelligence im Mittelpunkt von Cooks Ankündigungen. Während der Vorstellung der aktuellen Geschäftszahlen sagte der CEO, dass Apple weiterhin nach Partnern außerhalb von OpenAI sucht, um seine KI-Funktionen auszubauen. Bisher wurden keine neuen Kooperationen bekannt gegeben, doch Gespräche mit Unternehmen wie Anthropic sollen laufen. Ziel ist es, verschiedene KI-Modelle in Apples Private Cloud Compute zu integrieren.

Das System Private Cloud Compute spielt eine zentrale Rolle in Apples KI-Strategie. Es soll ermöglichen, rechenintensive Aufgaben sicher in der Cloud zu verarbeiten, ohne Nutzerdaten zu gefährden. Damit bleibt der Fokus auf Datenschutz erhalten, einem Kernpunkt der Apple-Philosophie. Ergänzend hat Apple mit iOS 26.1 das Model Context Protocol eingeführt. Dieses Protokoll soll die Verbindung von Drittanbieter-KI mit iPhone-Funktionen verbessern, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen.

Geschäftszahlen und Erwartungen

Apple hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal veröffentlicht und die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Obwohl die iPhone-Verkäufe nicht so stark gestiegen sind wie erhofft, konnte das Unternehmen erneut Rekordgewinne verzeichnen. Für Investoren spielt das Thema künstliche Intelligenz inzwischen eine zentrale Rolle. Viele hoffen, dass Apple mit der neuen Siri und Apple Intelligence einen sogenannten KI-Upgrade-Zyklus auslösen kann.

Die neuen iPhone-Modelle – darunter das iPhone 16, die iPhone-17-Reihe und das kommende iPhone 17e – sind alle in der Lage, Apple Intelligence zu nutzen. Analysten gehen davon aus, dass die Nachfrage nach diesen Geräten anziehen wird, sobald die überarbeitete Siri und die erweiterten KI-Funktionen verfügbar sind.

Cooks Ausblick auf die Zukunft

Tim Cook machte in Interviews deutlich, dass Apple nicht einfach auf bestehende KI-Trends reagiert, sondern eine eigene Richtung verfolgt. Das Unternehmen wolle ein intelligentes System schaffen, das Datenschutz, Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit verbindet. Apple sieht in der Integration von Apple Intelligence nicht nur ein Software-Update, sondern einen Schritt hin zu einem vollständig vernetzten Ökosystem aus Hardware, Betriebssystem und Cloud.

Cook sagte außerdem, dass Apple nach wie vor an weiteren Partnerschaften arbeitet, um die Integration künstlicher Intelligenz zu verbessern. Konkrete Ankündigungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Apple macht ernst mit KI – und Siri steht im Mittelpunkt

Apple bereitet sich darauf vor, Siri und Apple Intelligence zu zentralen Bestandteilen seiner Produktstrategie zu machen. Nach Jahren der schrittweisen Verbesserungen steht eine grundlegende Neuausrichtung bevor. Die überarbeitete Siri soll zeigen, dass Apple künstliche Intelligenz nicht als kurzfristigen Trend sieht, sondern als langfristige Plattform für alle Geräte.

Mit dem geplanten Start im Frühjahr 2026 könnte Apple einen neuen Standard für Sprachassistenz und Datenschutz setzen. Die Verbindung von lokalem Rechnen, Cloud-Sicherheit und personalisiertem Kontextverständnis dürfte Siri deutlich näher an die Bedürfnisse moderner Nutzer bringen.

Für Apple ist das mehr als nur ein Software-Update – es ist der Beginn einer neuen Phase, in der künstliche Intelligenz zur treibenden Kraft hinter der gesamten Produktentwicklung wird. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / M. Sadoon)

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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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