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Was plant Jony Ive mit Sam Altman wirklich?

Milan Jovicic by Milan Jovicic
24. Juni 2025 - 15:27 CEST
in Apple Allgemein
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Jony Ive Sam Altman

Bild: Shutterstock / Anggalih Prasetya

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Wenn Jony Ive ein neues Projekt startet, schauen viele sofort genauer hin. Das liegt nicht nur an seinem Ruf als legendärer Apple-Designer, sondern auch daran, dass er sich sehr gezielt Projekte aussucht. Als dann die Nachricht kam, dass er gemeinsam mit OpenAI-Chef Sam Altman an einem neuen KI-Gerät arbeitet, war klar: Das wird kein Standardprodukt. Doch obwohl beide das Gerät offiziell vorgestellt haben, blieb die konkrete Form weiterhin unklar. Jetzt gibt es neue Hinweise – und sie deuten auf etwas ganz Bestimmtes hin.

Seit Monaten kursieren Spekulationen über das geplante KI-Hardware-Gerät von Jony Ive und Sam Altman. Die beiden kündigten früh an, dass es sich nicht um ein Smartphone handeln wird. Und auch wenn viele zuerst auf ein Wearable wie eine Smartwatch, eine Brille oder einen Anhänger tippten, wurde inzwischen offiziell bestätigt: Das Gerät ist kein Wearable. Diese Aussage kam aus einer offiziellen Gerichtsakte, in der das Unternehmen Ten – ein Unternehmen im Umfeld von Altman – festhielt, dass das erste Produkt „weder ein In-Ear-Gerät noch ein Wearable“ sei. Damit schließt sich eine ganze Reihe an denkbaren Formen aus. Und genau das macht einen anderen Vorschlag plötzlich sehr plausibel: ein smarter Stift.

Was vorher bekannt war

Jony Ive hatte klar signalisiert, dass er mit seinem neuen Gerät kein Konkurrenzprodukt zum iPhone auf den Markt bringen möchte. Das wäre auch überraschend gewesen – immerhin ist er einer der Schöpfer des iPhones. Deshalb war von Anfang an klar: Kein Smartphone. Stattdessen drehten sich viele der frühen Spekulationen um eine intelligente Brille – eine Idee, die inzwischen ebenfalls vom Tisch ist. Sam Altman hatte eine solche Lösung explizit ausgeschlossen. Auch das erste Teaser-Video zum Projekt gab kaum Hinweise. Die wenigen Sekunden Material wirkten gezielt nichtssagend, zeigten aber, dass es sich um etwas völlig Neues handeln soll – nicht einfach nur ein smarter Anhänger, Ring oder Kopfhörer. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte zwischenzeitlich vermutet, dass es sich vielleicht doch um einen Anhänger handeln könnte – eine Art modernes Schmuckstück mit eingebauter KI. Diese Theorie verliert aber deutlich an Glaubwürdigkeit, seit die offiziellen Dokumente das Gerät aus der Kategorie „Wearables“ rausnehmen.

Warum ein smarter Stift plötzlich Sinn ergibt

Schon vor einigen Wochen wurden Ideen von Technik-Fans eingebracht, dass es sich bei dem KI-Gerät um einen smarten Stift handeln könnte. Eine Theorie, die damals noch eher spekulativ klang, heute aber deutlich realistischer wirkt. Sam Altman selbst soll gegenüber OpenAI-Mitarbeitern gesagt haben, dass das Gerät nicht getragen wird, aber so unauffällig ist, dass es locker auf dem Schreibtisch oder in der Hosentasche Platz findet. Es soll als drittes Kerngerät neben dem MacBook und dem iPhone stehen können. Ein Stift passt genau in dieses Bild. Er ist unauffällig, tragbar und findet auf jedem Schreibtisch Platz. Viele Menschen – Altman offenbar eingeschlossen – haben ohnehin immer einen Stift in Reichweite. Und Jony Ive ist dafür bekannt, Produkte zu entwerfen, die gleichzeitig funktional und ikonisch sind. Ein stilvoller Stift mit eingebauter KI passt genau zu dieser Handschrift.

Was so ein KI-Stift leisten könnte

Die Idee eines intelligenten Stifts ist nicht völlig neu. Es gibt bereits Smart Pens wie den Livescribe Pen, die mithilfe einer Kamera und eines Mikrofons erkennen, was du schreibst, und das Gesagte gleichzeitig aufnehmen. Diese Geräte übertragen Notizen digital und lassen sich mit Apps verbinden. Aber sie basieren nicht auf echter Künstlicher Intelligenz – und sind in ihrer Anwendung meist auf handschriftliche Notizen beschränkt.

Jony Ive Smart Pen
Bild: Shutterstock / Pungu x

Ein KI-Stift von Jony Ive könnte hier deutlich weiter gehen. Denkbar wäre ein Gerät, das mit einer Kamera im Clipbereich deine Umgebung erfasst, Sprache versteht, dir kontextbezogene Informationen liefert und sich per Spracheingabe steuern lässt. Damit wäre es funktional ähnlich wie ein Wearable – nur eben ohne Körperkontakt. Du könntest es in der Brusttasche tragen oder es einfach auf deinem Schreibtisch ablegen. Auch ein intelligenter Docking-Mechanismus ist denkbar. Der Stift könnte kabellos geladen werden, Daten übertragen und dabei so wirken wie ein edles Schreibgerät im Halter. Altmodisch in der Form, aber vollgepackt mit moderner Technologie. Genau die Art von Kontrast, die Jony Ive liebt.

Was dafür spricht

Die Idee eines smarten Stifts erfüllt alle Kriterien, die Altman und Ive bisher öffentlich gemacht haben:

  • Er ist kein Wearable, aber kann ähnlich wie eines funktionieren
  • Er ist tragbar und diskret
  • Er kann auf dem Schreibtisch stehen und als Kern-Gerät dienen
  • Er ist neuartig und nicht einfach ein weiteres Smartphone oder eine Uhr
  • Er passt zu Jony Ives Vorliebe für durchdachtes, ikonisches Design

Es gibt aktuell kein anderes Produkt auf dem Markt, das diese Anforderungen erfüllt und trotzdem komplett neu wirkt.

Jony Ives Vision nimmt Form an

Die Hinweise verdichten sich: Das mysteriöse KI-Gerät von Jony Ive und Sam Altman ist ziemlich sicher kein Wearable, also auch keine Brille oder Uhr. Stattdessen scheint ein smarter KI-Stift die wahrscheinlichste Lösung zu sein. Die bisherigen Aussagen passen genau zu dieser Form. Und auch wenn es noch keine offizielle Bestätigung gibt, spricht im Moment alles dafür, dass Ive und Altman tatsächlich an einem neuen Gerätetyp arbeiten – elegant, funktional und mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet. Und du wirst ihn womöglich bald auf deinem eigenen Schreibtisch liegen haben. Bist du auf der Suche nach neuem Zubehör? Besuche unsere Amazon Storefront – dort findest du eine Vielzahl von Produkten führender Anbieter, auch für HomeKit und mehr! (Bild: Shutterstock / Anggalih Prasetya)

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Milan Jovicic

Milan Jovicic

Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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