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Kommt Apples erstes Budget-MacBook noch dieses Jahr?

Milan Jovicic by Milan Jovicic
29. Oktober 2025 - 22:56 CET
in Apple Allgemein
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Apple MacBook

Bild: Shutterstock / Kaspars Grinvalds

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Apple hat in diesem Monat bereits einige neue Geräte vorgestellt – darunter das 14-Zoll-MacBook Pro, das iPad Pro und die Vision Pro, alle ausgestattet mit dem neuen M5-Chip. Doch während diese Modelle die obere Preisklasse bedienen, wächst das Interesse an einem ganz anderen Produkt: einem günstigeren MacBook. Analystenberichte deuten darauf hin, dass Apple an einem erschwinglichen 13-Zoll-Laptop arbeitet, der sich an Nutzer richtet, die bisher zu Chromebooks oder preiswerten Windows-Geräten gegriffen haben. Die Frage ist, ob dieses neue Modell tatsächlich noch vor Jahresende angekündigt wird.

Apple steht seit Jahren für hochwertige Hardware, edles Design und starke Performance – allerdings meist zu einem stolzen Preis. Wer ein MacBook kaufen will, muss aktuell mindestens rund 1.099 Euro investieren. Doch der Laptop-Markt hat sich verändert. Geräte im unteren Preissegment, besonders Chromebooks, erfreuen sich großer Beliebtheit. Genau hier könnte Apple ansetzen. Berichte von Analysten und Brancheninsidern deuten auf ein neues MacBook hin, das deutlich günstiger sein soll als die bisherigen Modelle und einen ungewöhnlichen Chip einsetzen könnte.

Ein günstiges MacBook mit iPhone-Chip

Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo hat im Juni berichtet, dass Apple an einem neuen 13-Zoll-MacBook arbeitet, das günstiger sein und direkt mit Chromebooks konkurrieren soll. Um die Produktionskosten zu senken, plant Apple demnach, keinen M-Serie-Prozessor zu verwenden, sondern den A18 Pro-Chip – derselbe Chip, der im iPhone 16 Pro zum Einsatz kam.

Das wäre ein klarer Bruch mit der bisherigen Strategie, denn bisher kamen in allen MacBooks Chips aus der M-Serie zum Einsatz. Technisch gesehen ergibt der Schritt jedoch Sinn: Der A18 Pro ist rund 40 Prozent langsamer als der M4, bietet aber eine Multi-Core-CPU-Leistung, die in etwa dem M1-Chip im MacBook Air 2020 entspricht. In der Grafikleistung schneidet er sogar leicht besser ab. Damit würde das neue MacBook trotz des günstigeren Chips eine solide Alltagsleistung bieten.

Preis und Positionierung

DigiTimes berichtete im August, dass das neue MacBook zwischen 599 und 699 US-Dollar kosten soll. Zum Vergleich: Das aktuelle MacBook Air 13 Zoll kostet in den USA mindestens 999 Dollar (in Deutschland liegt der Einstiegspreis bei 1.099 Euro). Apple verkauft allerdings das M1-MacBook Air 2020 weiterhin über Händler wie Walmart – dort liegt der Preis bei etwa 649 Dollar. Es liegt also nahe, dass das neue Modell als Nachfolger oder Ersatz für dieses Einsteigermodell gedacht ist. Apple könnte damit erstmals seit Langem wieder ein wirklich günstiges Notebook anbieten. Der Fokus würde klar auf einfache Nutzung, gute Akkulaufzeit und kompaktes Design liegen, nicht auf maximaler Rechenleistung.

Technische Details und mögliche Einschränkungen

Ein Punkt, der bei der Nutzung des A18 Pro auffällt: Der Chip unterstützt kein Thunderbolt. Stattdessen dürfte Apple auf gewöhnliche USB-C-Anschlüsse setzen. Für den Großteil der Nutzer, die keine externen Hochleistungsgeräte wie 8K-Monitore oder große Speicherlösungen anschließen, wäre das jedoch kein Nachteil.

Beim Arbeitsspeicher dürfte Apple ebenfalls sparen. Der A18 Pro unterstützt nur 8 GB RAM – die aktuellen Modelle von MacBook Air und MacBook Pro starten bei 16 GB. Für alltägliche Anwendungen wie Surfen, Textverarbeitung oder Streaming dürfte das aber ausreichen.

Optisch soll das Gerät laut Kuo ein ultradünnes, leichtes Design haben. Apple plant offenbar mehrere Farbvarianten, darunter Silber, Blau, Rosa und Gelb. Damit würde das neue MacBook stärker auf ein jüngeres Publikum abzielen und sich farblich stärker von den bisherigen Modellen abheben.

Zeitplan für Produktion und Veröffentlichung

Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass die Massenproduktion gegen Ende des vierten Quartals 2025 oder Anfang 2026 startet. DigiTimes kommt zu einem ähnlichen Ergebnis und spricht ebenfalls von einer Endmontage im letzten Quartal 2025. Der Marktstart könnte damit Ende 2025 oder Anfang 2026 erfolgen.

Allerdings lässt der Zeitplan Raum für Spekulationen. Apple könnte das neue MacBook schon vor Produktionsbeginn ankündigen, um die Aufmerksamkeit über die Feiertage zu nutzen. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit häufig im Oktober oder November neue Produkte präsentiert. Eine Vorstellung noch vor Jahresende wäre daher durchaus möglich – insbesondere, wenn Apple das Gerät als Einsteiger-MacBook positionieren will.

Apple öffnet die Tür zu einem neuen Preissegment

Ein günstiges MacBook wäre für Apple ein strategischer Schritt. Mit einem Preis zwischen 599 und 699 US-Dollar, einem effizienten A18 Pro-Chip und einem modernen, farbenfrohen Design könnte das Unternehmen neue Käuferschichten ansprechen. Die Entscheidung, auf einen iPhone-Prozessor zu setzen, zeigt, dass Apple bereit ist, Kompromisse bei der Leistung einzugehen, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Noch ist unklar, ob das Budget-MacBook tatsächlich vor Jahresende angekündigt wird. Doch die Hinweise deuten darauf hin, dass Apple diesen Schritt ernsthaft plant. Sollte das Gerät kommen, könnte es den Einstieg in die Mac-Welt deutlich erschwinglicher machen – und Apples Angebot um eine längst überfällige Option erweitern. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Kaspars Grinvalds)

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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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