Laut einem koreanischen Branchenbericht wird Apple das iPad Air im kommenden Jahr mit einem OLED-Display ausstatten. Samsung Display soll die Panels liefern – allerdings in einer günstigeren Variante als beim iPad Pro.
Das iPad Air ist aktuell das einzige iPad der Mittelklasse, das noch auf ein LCD-Display setzt. Während das iPad Pro bereits seit 2024 OLED nutzt und auch das iPad mini voraussichtlich noch dieses Jahr den Wechsel vollzieht, blieb das Air bisher bei Apples Liquid-Retina-Technologie. Das ändert sich laut einem Bericht der koreanischen Publikation ET News im kommenden Jahr: Samsung Display soll Ende 2026 oder Anfang 2027 mit der Massenproduktion von OLED-Panels für das nächste iPad Air beginnen.
Apple hatte das iPad Air zuletzt im März 2026 mit dem M4-Chip aktualisiert, das Display aber unangetastet gelassen. Das aktuelle Liquid-Retina-Display bietet weder die tiefen Schwarzwerte von OLED noch die 120-Hz-ProMotion-Technologie des iPad Pro – es ist auf 60 Hz begrenzt. Mit dem Wechsel auf OLED würde das iPad Air einen der letzten großen Unterschiede zum teureren Pro-Modell verkleinern.
iPad Air: OLED ja, aber nicht die Pro-Variante
Allerdings wird Apple beim iPad Air voraussichtlich nicht dasselbe OLED-Panel wie beim iPad Pro verwenden. Das Pro nutzt sogenannte Two-Stack-LTPO-OLED-Panels (Low-Temperature Polycrystalline Oxide) mit Tandem-Struktur – die hellsten und langlebigsten OLED-Displays, die Apple derzeit verbaut.
Das iPad Air soll stattdessen Single-Stack-LTPS-OLED-Panels (Low-Temperature Polycrystalline Silicon) erhalten. Diese sind günstiger in der Produktion, bieten aber geringere maximale Helligkeit und dürften weiterhin ohne ProMotion auskommen. In der Praxis bedeutet das: Das Air bekommt die OLED-Vorteile wie tiefere Schwarzwerte, bessere Kontraste, schnellere Reaktionszeiten und genauere Farben – aber nicht die volle Bildqualität des iPad Pro.
Dasselbe Panel-Konzept wird auch für das iPad mini 8 erwartet, das den OLED-Wechsel voraussichtlich noch 2026 vollzieht.
Was das für die iPad-Linie bedeutet
Sobald iPad Air und iPad mini auf OLED umgestiegen sind, bleibt das Einsteiger-iPad als einziges Modell in Apples Tablet-Lineup mit LCD-Display übrig. Apple schafft damit eine klarere Hierarchie: LCD für den Einstieg, Single-Stack-OLED für die Mittelklasse und Two-Stack-OLED mit ProMotion für die Pro-Linie.
Für potenzielle Käufer stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, auf das OLED-iPad-Air zu warten. Wer das aktuelle M4-Modell bereits besitzt, dürfte keinen dringenden Upgrade-Grund sehen – der M4-Chip ist leistungsstark genug für die kommenden Jahre. Wer hingegen noch ein älteres iPad Air mit M1 oder M2 nutzt, könnte vom Wechsel auf das OLED-Modell 2027 profitieren. (Bild: Shutterstock / Margirita_Puma)
- iPhone Ultra: Massenproduktion verzögert sich auf August
- MacBook Neo 2: A19-Pro-Chip bringt 12 GB RAM und mehr GPU-Leistung
- iPhone 18 Pro: Neues Leak stützt Gerücht um Deep Red Farboption
- iPhone Ultra: Hightech-Kleber soll die Displayfalte unsichtbar machen
- Apple Glasses: Vier Designs in der Testphase
- iPhone 18 Pro: Design noch nicht endgültig entschieden
- iPhone Ultra: Preis soll über 2.000 US-Dollar liegen
- iPhone Air 2 kommt trotz schwacher Verkaufszahlen
- iPhone Fold: Samsung liefert exklusiv das Falt-Display
- iPhone Fold: Gurman widerspricht Verzögerungsbericht
- iPhone Fold und iPhone 18 Pro Max im Video verglichen
- iPhone Ultra statt iPhone Fold? Leaker nennt neuen Namen
- iPhone Fold: Dummy-Fotos enthüllen Abmessungen
- iPhone Fold stößt auf Probleme in der Testphase
- iPhone 18 und iPhone Air 2: Neue Leaks zu Design und Release
- iPhone Fold erreicht Testproduktion bei Foxconn
- iPhone 18: Neue Farben statt großem Redesign erwartet
- iPhone 18 Pro: Kein Schwarz, dafür Deep Red
- iPhone Fold: Drei Designmerkmale, die es bei Apple noch nie gab
- iOS 27 verbessert Siri mit echtem Multitasking
- iPhone 20: Design-Revolution mit kleinen Hürden
- iPhone 18 Pro: Leak enthüllt kleinere Dynamic Island
- watchOS 27: Apple setzt auf KI und bessere Leistung



