Das MacBook Air zählt zu den wichtigsten Produkten im Notebook-Portfolio von Apple. Es steht für ein schlankes Design, solide Leistung und ein vergleichsweise moderates Preisniveau innerhalb der MacBook-Reihe. Für das Jahr 2028 zeichnet sich nun eine grundlegende technische Veränderung ab: Das MacBook Air soll erstmals mit einem OLED-Display ausgestattet werden.
Laut Bloomberg wird Apple beim MacBook Air im Jahr 2028 vom bisherigen LCD-Display auf OLED-Technologie wechseln. Dieser Schritt ist nicht isoliert zu betrachten, sondern Teil einer umfassenderen Display-Strategie. Apple plant demnach, mehrere zentrale iPad- und MacBook-Modelle schrittweise auf OLED umzustellen. Die voraussichtliche Reihenfolge der Umstellung lautet:
- iPad mini
- MacBook Pro
- iPad Air
- MacBook Air
Bereits heute setzt Apple OLED-Technologie im iPad Pro ein. Für das günstige Standard-iPad sind nach aktuellem Stand keine OLED-Pläne vorgesehen.
Apples OLED-Strategie im Detail
MacBook Pro vor dem MacBook Air
Das MacBook Pro soll laut Bericht bei seiner nächsten größeren Neugestaltung ebenfalls ein OLED-Display erhalten. Diese Überarbeitung könnte möglicherweise noch im laufenden Jahr erfolgen.
Zusätzlich wird berichtet, dass das MacBook Pro künftig auch mit Touchscreen-Funktionen ausgestattet sein könnte. Neben Mark Gurman geht auch der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo davon aus, dass Apple Touch-Unterstützung in Betracht zieht. Sollte das zutreffen, wäre das eine deutliche Erweiterung der bisherigen Bedienphilosophie bei MacBooks.
Zwischenlösung mit M5-Chip
Bevor das OLED MacBook Air erscheint, plant Apple offenbar ein reguläres Hardware-Update. Das MacBook Air soll in naher Zukunft mit M5-Chips ausgestattet werden. Dieses Modell wird jedoch weiterhin ein LCD-Display verwenden.
Wenn Apple seinem jährlichen Upgrade-Zyklus treu bleibt, dürfte das erste MacBook Air mit OLED-Display im Jahr 2028 erscheinen. In diesem Szenario wäre es wahrscheinlich mit einem M7-Chip ausgestattet.
Gurman hatte bereits zuvor berichtet, dass Apple intern schon mit den ersten Arbeiten an einem OLED MacBook Air begonnen hat. Das deutet auf eine langfristige Entwicklungsstrategie hin.
Technische Vorteile eines OLED MacBook Air
Der Wechsel von LCD zu OLED bringt mehrere konkrete Verbesserungen mit sich:
- Höhere Helligkeit: OLED-Displays können höhere Spitzenhelligkeiten erreichen. Inhalte wirken dadurch klarer und kontrastreicher, insbesondere bei hellen Bildanteilen oder HDR-Inhalten.
- Tiefere Schwarztöne und stärkerer Kontrast: Im Gegensatz zu LCD benötigt OLED keine Hintergrundbeleuchtung. Jeder Pixel leuchtet selbstständig und kann vollständig abgeschaltet werden. Schwarze Bereiche erscheinen dadurch tatsächlich schwarz, was den Kontrast deutlich erhöht.
- Verbesserte Energieeffizienz: OLED kann in bestimmten Szenarien effizienter arbeiten, vor allem bei dunklen Darstellungen. Das kann sich positiv auf die Akkulaufzeit des MacBook Air auswirken, was bei einem mobilen Gerät besonders relevant ist.
- Potenzial für schlankere Bauweise: Da OLED-Panels ohne separate Hintergrundbeleuchtung auskommen, kann das Display-Modul dünner konstruiert werden. Das eröffnet Spielraum für weitere Designoptimierungen.
MacBook Air im Rahmen von Apples OLED-Strategie
Die geplante Umstellung des MacBook Air auf OLED fügt sich in eine klare Produktstrategie ein. Apple bringt neue Display-Technologien zunächst in höherpreisige Modelle wie das iPad Pro und das MacBook Pro, bevor sie in breitere Produktlinien integriert werden.
Das MacBook Air würde mit OLED technisch näher an die Pro-Modelle heranrücken, ohne zwangsläufig deren komplette Ausstattung zu übernehmen. Gleichzeitig bleibt das günstige Standard-iPad offenbar weiterhin bei LCD, was auf eine bewusste Differenzierung innerhalb des Portfolios hindeutet.
MacBook Air vor großem OLED-Umbruch ab 2028
Für das MacBook Air ist das Jahr 2028 voraussichtlich ein Wendepunkt. Der Wechsel von LCD auf OLED stellt eine der bedeutendsten Display-Änderungen in der Geschichte des Geräts dar.
Vorher dürfte Apple das MacBook Air noch mit M5-Chips aktualisieren, während das OLED-Modell wahrscheinlich mit einem M7-Chip erscheint. Parallel dazu soll das MacBook Pro bereits früher auf OLED umsteigen und möglicherweise sogar Touchscreen-Funktionen erhalten.
Insgesamt zeigt sich eine langfristig geplante Umstellung auf OLED-Technologie bei zentralen Apple-Produkten. Das MacBook Air wird dabei voraussichtlich den letzten Schritt in dieser Reihe bilden. (Bild: Shutterstock / Sergio Yoneda)
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