Das nächste iPad Pro wird nicht so bald erscheinen, wie manche erwartet haben. Obwohl Apple mehrere Produktankündigungen in dieser Woche plant, wird das professionelle Tablet nicht Teil dieser Präsentationen sein. Stattdessen wird das nächste Update Anfang 2027 erwartet.
Die aktuellen Informationen stammen aus dem Newsletter „Power On“ von Mark Gurman, der für Bloomberg berichtet. Gurman beantwortete darin eine Leserfrage zum nächsten iPad Pro und zum voraussichtlichen Erscheinungstermin.
Er gilt als gut vernetzt und hat in der Vergangenheit häufig zutreffende Prognosen zu Apple-Produkten abgegeben. Auch dieses Mal ordnet er die Erwartungen realistisch ein und dämpft Spekulationen über ein kurzfristiges Update.
Kein neues iPad Pro vor Frühjahr 2027
Wer mit einer baldigen Vorstellung rechnet, muss sich gedulden. Laut Gurman erscheint das nächste iPad Pro erst im Frühjahr 2027. Diese Einschätzung passt zum bisherigen Veröffentlichungsrhythmus. Das iPad Pro unterliegt einem Upgrade-Zyklus von ungefähr anderthalb Jahren zwischen zwei Generationen.
Die aktuellste Version mit dem M5-Chip wurde im Oktober 2025 veröffentlicht. Rechnet man den üblichen Abstand weiter, ergibt sich ein Marktstart Anfang 2027. Ein früherer Termin wäre daher ungewöhnlich. Apple wird zwar in dieser Woche neue Produkte ankündigen, doch das iPad Pro gehört nicht dazu.
Lange Wartezeit, aber kaum äußere Veränderungen
Neben dem späteren Erscheinungstermin relativiert Gurman auch die Erwartungen an große Neuerungen. Trotz der langen Wartezeit soll es keine radikalen Designänderungen geben.
Das derzeitige schlanke Design wurde bereits im Mai 2024 mit dem M4-Chip eingeführt. Beim Update auf den M5-Chip im Oktober 2025 blieb das äußere Erscheinungsbild unverändert. Stattdessen wurden interne Komponenten angepasst.
Apple verfolgt häufig die Strategie, ein erfolgreiches Design über mehrere Generationen hinweg beizubehalten. Daher ist es wenig überraschend, dass auch das Modell Anfang 2027 optisch weitgehend gleich bleiben soll.
Technisches Upgrade: M6-Chip erwartet
Im Inneren wird jedoch eine Weiterentwicklung erwartet. Das kommende iPad Pro soll voraussichtlich mit einem M6-Chip ausgestattet werden.
Details zur Architektur oder zu konkreten Leistungswerten sind noch nicht bekannt. Allerdings ist es naheliegend, dass Apple die Rechenleistung sowie die Energieeffizienz erneut verbessert. Der Generationswechsel vom M5 zum M6 dürfte damit das zentrale Leistungs-Upgrade darstellen.
Gurman weist darauf hin, dass das interne Update möglicherweise größer ausfallen könnte als üblich, auch wenn äußerlich wenig passiert.
Vapor-Chamber-Kühlung als wichtigste Neuerung
Die interessanteste technische Änderung betrifft offenbar das Wärmemanagement. Apple arbeitet demnach daran, eine sogenannte Vapor-Chamber-Kühlung in das iPad Pro zu integrieren.
Diese Technologie wird bereits im iPhone 17 Pro eingesetzt. Ziel ist eine effizientere Kühlung des Hauptchips.
Eine Vapor-Chamber verteilt entstehende Wärme gleichmäßiger über eine größere Fläche. Dadurch kann der Prozessor länger mit hoher Leistung arbeiten, ohne dass es zu thermischer Drosselung kommt. Das bedeutet konkret:
- stabilere Dauerleistung unter hoher Last
- geringere Temperaturspitzen
- weniger Leistungsreduzierung durch Hitzeentwicklung
Gerade bei anspruchsvollen Anwendungen wie Videobearbeitung, 3D-Rendering oder grafikintensiven Prozessen spielt eine effektive Kühlung eine entscheidende Rolle. Mit einer verbesserten Wärmeverteilung könnte das iPad Pro seine maximale Performance länger aufrechterhalten.
Gurman hält es für wahrscheinlich, dass diese Änderung mit dem Modell Anfang 2027 eingeführt wird.
iPad Pro 2027: Technische Optimierung statt Designrevolution
Zusammengefasst zeichnet sich beim iPad Pro 2027 ein eher konservatives äußeres Update ab. Das Design bleibt voraussichtlich identisch zur aktuellen Generation.
Die wesentlichen Neuerungen finden im Inneren statt: ein möglicher M6-Chip sowie die Einführung einer Vapor-Chamber-Kühlung, die die Leistungsstabilität verbessert und thermische Drosselung reduziert.
Der Bericht von Mark Gurman gilt als glaubwürdig und deckt sich mit ähnlichen Gerüchten, die ebenfalls von einem begrenzten externen Update ausgehen. Alles spricht derzeit dafür, dass Apple beim iPad Pro 2027 vor allem auf technische Optimierung statt auf sichtbare Veränderungen setzt. (Bild: Shutterstock / Hemin Xylan)
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