Faltbare Geräte sind längst kein Nischen-Thema mehr, trotzdem lässt Apple sich auffällig viel Zeit. Während sich viele Gerüchte vor allem um ein iPhone Fold drehen, taucht immer wieder auch ein iPad Fold auf. Jetzt gibt es erneut Hinweise darauf, dass Apple an einem besonders großen faltbaren iPad arbeitet. Der Haken: Wenn es überhaupt kommt, dann sehr spät und vielleicht gar nicht.
Der Bloomberg-Newsletter „Power On“ bestätigt frühere Behauptungen, dass Apple ein faltbares iPad plant. Gleichzeitig greift der Bericht auch andere Gerüchte auf, nach denen sich das Projekt bis 2029 verschoben haben soll. Neu ist vor allem der Ton: Es wird ausdrücklich erwähnt, dass das Gerät möglicherweise nie auf den Markt kommt.
Apple arbeitet am iPad Fold, aber der Zeitplan rutscht immer weiter nach hinten
Beim iPad Fold ist vor allem eines konstant: das Erscheinungsdatum wird immer wieder nach hinten geschoben. Laut dem neuen Bericht ist die Entwicklung so weit problematisch, dass ein Release frühestens Ende der 2020er Jahre realistisch wirkt. 2029 wird dabei als mögliche Marke genannt.
Entwicklung mit Problemen: Design und Alltagstauglichkeit als Bremsklotz
Der Bericht wiederholt, dass die Entwicklung des iPad Fold Schwierigkeiten hat. Genannt werden Designprobleme, die mit einfacher Praktikabilität zusammenhängen, etwa die Frage, wie man darauf sinnvoll tippen könnte. Diese Punkte sollen das Projekt mindestens verzögert haben.
Gleichzeitig steht im Raum, dass diese Probleme eventuell nicht überwindbar sind. Dann wäre nicht nur eine weitere Verschiebung möglich, sondern auch ein kompletter Stopp des Projekts durch Apple.
Wie groß wird das Gerät wirklich? „Gigantisch“ und in Mac-Größe
Konkrete Maße nennt der aktuelle Bericht nicht. Frühere Berichte sprachen allerdings von einer Diagonale von 18 Zoll. Jetzt heißt es vor allem: Das Gerät sei gigantisch und habe einen riesigen Bildschirm in Mac-Größe.
Als Vergleich wird genannt, dass das kleinste Mac-Display von Apple aktuell das des 21-Zoll-iMac ist. Unabhängig von den exakten Spezifikationen bleibt die Kernaussage: Es soll sehr groß werden.
Tragbar nur, weil es sich zusammenfalten lässt
Im aufgeklappten Zustand wäre so ein Bildschirm nicht wirklich „unterwegs-tauglich“. Der Bericht betont deshalb sinngemäß: Tragbar bleibt das iPad Fold vor allem, weil es sich auf eine kleinere Größe zusammenklappen lässt. Die Portabilität hängt also stark am Faltmechanismus.
Kein Mac-Ersatz: Apple setzt auf iPadOS statt macOS
Trotz des Displays in Mac-Größe wird das Gerät laut Bericht kein Mac. Apple soll es mit iPadOS betreiben, nicht mit macOS. Es ist auch keine Kombination aus iPad und Mac geplant, also kein Hybrid, der beide Welten zusammenführt.
Zwischen iPhone Fold, MacBook-Gerüchten und dem iPad Fold
Die Gerüchtelage rund um faltbare Apple-Geräte verteilt sich auf mehrere Produktlinien. Die meisten Spekulationen konzentrieren sich auf Erwartungen an ein iPhone Fold. Zusätzlich gibt es einzelne Gerüchte über eine faltbare Version des MacBook Pro. Und immer wieder kehrt das iPad Fold als Thema zurück, auch wenn der Termin ständig wandert.
Alternative Richtung: Erst ein kleineres faltbares iPad?
Unabhängig vom „Riesen-iPad“ gibt es außerdem Berichte, dass Apple zunächst ein kleineres faltbares iPad entwickeln könnte. Statt eines gigantischen Geräts oder eines möglichen 18-Zoll-Modells könnte ein faltbares Gerät kommen, das das iPad mini ersetzt.
Wenn das so läuft, werden Displaygrößen von 7 oder 8 Zoll genannt. Gleichzeitig sind diese Größen so nah an Berichten über das iPhone Fold, dass es auch ein Missverständnis sein könnte, ob gerade über ein iPad Fold oder ein iPhone Fold gesprochen wird.
Apple arbeitet nachweislich an Foldable-Technik
Ob iPhone Fold oder iPad Fold: Laut Bericht arbeitet Apple auf jeden Fall an faltbaren Geräten. Als Hinweis wird ein Patent genannt, das Apple bereits 2020 für Scharniere für einen klappbaren Gerätebildschirm erteilt wurde.
Apples faltbares iPad bleibt ein Wackelkandidat
Unterm Strich ergibt sich ein ziemlich klares Bild: Apple entwickelt offenbar ein riesiges faltbares iPad mit Bildschirm in Mac-Größe, doch die Entwicklung kämpft mit praktischen Designfragen wie dem Tippen auf so einem Format. Diese Probleme haben das Projekt mindestens verzögert und könnten im Extremfall dazu führen, dass Apple es ganz einstellt. Gleichzeitig bleibt das Konzept klar als iPad positioniert: iPadOS statt macOS, kein Mac-iPad-Hybrid. Parallel kursieren Hinweise auf ein kleineres faltbares iPad als iPad-mini-Ersatz, wobei die Nähe zu iPhone-Fold-Gerüchten auch auf Verwechslungen hindeuten kann. Sicher ist vor allem: Apple beschäftigt sich mit faltbaren Geräten schon länger, unter anderem belegt durch ein Scharnier-Patent aus dem Jahr 2020. (Bild: Shutterstock / Sandor Szmutko)
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