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Seit dem 28. Oktober bietet Apple das MacBook Pro mit und ohne Touchscreen an, mit denselben Chips. Lange soll das nicht so bleiben: Mit der nächsten Generation der Touch-Modelle sollen die Pro- und Max-Varianten ohne Touch verschwinden. Nur das Einstiegsmodell soll ohne Touchscreen bleiben.
Apple bietet das MacBook Pro mit PROLED XDR mit OLED-Display und Touch-Bedienung derzeit parallel zu den bisherigen Modellen mit Mini-LED-Display an. Beide gibt es mit M5 Pro und M5 Max, darunter liegt das Einstiegsmodell mit M6 und 14 Zoll. Das sind fünf Varianten von MacBook Pro mit zwei Display-Techniken nebeneinander.
Laut Mark Gurmans Newsletter „Power On“ bei Bloomberg vom 1. November ist diese Doppelung nur ein Übergang. Gurman liegt bei Apples Produktplänen meist richtig. Die Chip-Planung für das MacBook Pro hat sich in seinen Berichten aber schon mehrfach verschoben, etwa als Apple die Pläne für M6 Pro und M6 Max aufgegeben haben soll.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Modelle ohne Touch mit M5 Pro und M5 Max sollen verschwinden, sobald 2027 die zweite Generation der Touch-Modelle erscheint.
- Für diese Generation hatte Gurman im Juli M7 Pro und M7 Max genannt.
- Das Einstiegsmodell mit 14 Zoll soll auf den M7 wechseln und das neue, dünnere und leichtere Gehäuse bekommen, aber keinen Touchscreen.
- Damit wäre Touch beim MacBook Pro den Modellen mit Pro- und Max-Chip vorbehalten.
Fünf Modelle, zwei Displays
| Modell | Chip | Display | Touch | Preis ab |
|---|---|---|---|---|
| MacBook Pro 14 Zoll | M6 | Mini-LED | nein | 2.299 € |
| MacBook Pro 14 Zoll | M5 Pro, M5 Max | Mini-LED | nein | 2.899 € |
| MacBook Pro 16 Zoll | M5 Pro, M5 Max | Mini-LED | nein | 3.399 € |
| MacBook Pro 14 Zoll PROLED XDR | M5 Pro, M5 Max | OLED | ja | 3.299 € |
| MacBook Pro 16 Zoll PROLED XDR | M5 Pro, M5 Max | OLED | ja | 3.899 € |
Bei gleichem Chip trennt die beiden Reihen vor allem das Display mit OLED und Touch statt Mini-LED.
Was Apple 2027 umbauen soll
Die heutige Aufteilung soll mit der nächsten Generation enden. Erscheint die zweite Generation der Touch-Modelle, sollen die Varianten ohne Touch mit Pro- und Max-Chip nicht mehr weitergeführt werden. Wer dann ein MacBook Pro mit einem der stärkeren Chips kauft, bekommt es nur noch mit Touchscreen. Für diese Generation hatte Gurman im Juli M7 Pro und M7 Max genannt.
Das Einstiegsmodell geht einen eigenen Weg. Es soll auf den M7 wechseln und das neue Gehäuse der Touch-Modelle übernehmen, das dünner und leichter ausfällt als das bisherige. Einen Touchscreen soll es nach dem Bericht nicht bekommen.
Ein anderer Stand als im Sommer
Damit verschiebt sich das Bild gegenüber dem Juli. Damals berichtete Gurman, das Einstiegs-MacBook-Pro bekomme das Redesign schon Anfang 2027, mit M7 und unter dem Codenamen K104. Zum neuen Design zählten damals ein schlankeres Gehäuse sowie OLED-Displays mit Touch, die zuerst bei den teuren Modellen und danach im Einstiegsmodell ankommen sollten.
Gehäuse und Chip passen weiterhin zu diesem Stand. Neu ist, dass der Touchscreen beim Einstiegsmodell nicht mehr dazugehört. Im Juli war für das neue Einstiegsmodell die erste Hälfte 2027 genannt.
Touch als Merkmal der Pro-Chips
Ich halte die Aufteilung für folgerichtig, auch wenn sie das Einstiegsmodell schlechter stellt, als es im Sommer aussah. Apple macht Touch damit zu einem Merkmal der teuren Chips statt zu einer Frage des Geschmacks. Die Wahl mit oder ohne Touch bei gleichem Chip fällt weg, und mit ihr die günstigere Variante der Pro- und Max-Modelle.
Für Käufer hierzulande ändert sich vorerst nichts. Wer ein MacBook Pro mit M5 Pro oder M5 Max ohne Touch will, bekommt es weiterhin ab 2.899 Euro, nach dem Bericht allerdings als letzte Generation dieser Bauart. Wer auf ein günstiges MacBook Pro mit Touch gehofft hat, wird nach dem jetzigen Stand nicht beim Einstiegsmodell fündig.
Wäre für dich ein MacBook Pro mit Touch nur interessant, wenn es das auch im Einstiegsmodell gäbe – oder reicht dir das Mini-LED-Display ohnehin? Schreib uns in die Kommentare, ob der Touchscreen für deine Kaufentscheidung eine Rolle spielt.





