Wenige Stunden vor der Keynote nennt ein Bericht den offiziellen Namen des faltbaren iPhone – und es ist nicht der, unter dem das Gerät seit Monaten läuft. Dazu kommen ein Einstiegspreis von 2.000 Dollar und ein Verkaufsstart, der frühestens im Oktober liegt.
Die Angaben stammen aus einem Bericht von Mark Gurman bei Bloomberg, der am frühen Morgen erschienen ist. Demnach soll das Gerät als iPhone Duo auf den Markt kommen, was auf die zwei Bildschirme anspielt.
Zur Zuverlässigkeit: Gurmans Angaben zu Terminen und Ausstattung haben sich in der Vergangenheit überwiegend bestätigt. Beim Namen ist die Lage anders – derselbe Autor führte das Gerät monatelang als iPhone Ultra, und dass Apple intern so verfährt, war zuletzt der Stand. Die Zweifel am Namen gab es schon im August, damals ohne Auflösung.
Das Wichtigste in Kürze
- Das faltbare iPhone soll offiziell iPhone Duo heißen und nicht iPhone Ultra.
- Der Einstieg liegt laut Bericht bei 2.000 Dollar mit 256 GB Speicher.
- Die größte Speichervariante soll bei rund 3.000 Dollar landen.
- Der Verkauf beginnt frühestens im Oktober, also nach den übrigen neuen iPhones.
- Für iPhone 18 Pro und Pro Max nennt der Bericht einen Aufschlag von 100 Dollar gegenüber den Vorgängern.
Der Name bricht mit dem bisherigen Stand
Seit Monaten läuft das Gerät in der Berichterstattung und offenbar auch intern bei Apple als iPhone Ultra. Der neue Name rückt stattdessen die beiden Bildschirme in den Vordergrund. Bestätigt ist er nicht – bis zur Vorstellung bleibt er eine Angabe aus zweiter Hand.
Zwei Preisangaben, eine Spanne von 1.000 Dollar
| Angabe laut Bericht | Wert |
|---|---|
| Einstieg mit 256 GB | 2.000 Dollar |
| größte Speichervariante | rund 3.000 Dollar |
| iPhone 18 Pro gegenüber Vorgänger | 100 Dollar mehr |
| iPhone 18 Pro Max gegenüber Vorgänger | 100 Dollar mehr |
Zwischen kleinster und größter Ausbaustufe liegen damit rund 1.000 Dollar, also die Hälfte des Einstiegspreises. Der Grund steht im Bericht selbst: Apple hat die eigenen Kostenziele wegen der Speicherknappheit gerissen und trägt einen Teil davon selbst, um bei 2.000 Dollar zu bleiben – und gibt die Kosten bei den größeren Kapazitäten weiter.
Euro-Preise lassen sich daraus nicht ableiten. Mehrwertsteuer und Wechselkurs führen regelmäßig zu einem anderen Verhältnis, als eine Umrechnung nahelegt. Belastbar wird das erst mit Apples eigener Preisliste heute Abend.
Verkaufsstart nach den übrigen Modellen
Der Verkauf soll frühestens im Oktober beginnen. Das passt zu dem, was über die Fertigung berichtet wurde: Die Ausbringung lag zuletzt bei Hunderten Geräten pro Tag, was für einen zeitgleichen Start mit den übrigen Modellen nicht gereicht hätte.
An Ausstattung nennt der Bericht einen A20-Pro-Chip, Apples C2-Modem, zwei rückseitige 48-Megapixel-Kameras, eine 12-Megapixel-Frontkamera, ein magnetisches Scharnier und Unterstützung für den Apple Pencil. Als Farben sind Weiß und ein dunkles Blau genannt.
Der Einstiegspreis trägt die Schlagzeile, der Speicher die Rechnung
Die eigentliche Aussage steckt nicht in der Zahl 2.000, sondern in ihrem Verhältnis zur Obergrenze. Apple hält die runde Marke und holt die gestiegenen Kosten bei den größeren Kapazitäten wieder herein – laut Bericht trägt der Konzern beim Einstiegsmodell sogar einen Teil selbst. Das ergibt eine Spanne, die für ein einzelnes iPhone ungewöhnlich weit ausfällt.
Für dich heißt das: Die 2.000 Dollar beschreiben ein Gerät mit 256 GB, und wer beim ersten faltbaren iPhone mehr Platz will, bewegt sich schnell in Richtung der Obergrenze. Zuvor kursierten Zahlen, die deutlich über der jetzt genannten Marke lagen – gegenüber diesen Erwartungen fällt der Aufschlag moderat aus.
Der Kostendruck ist dabei kein Sonderfall dieses Modells. Die Speicherpreise haben in diesem Jahr bereits die Produktionsplanung der gesamten Branche verschoben, und die 100 Dollar Aufschlag bei den Pro-Modellen stammen aus derselben Ursache.
Alle Angaben stehen unter dem Vorbehalt der Vorstellung heute Abend um 19:00 Uhr MESZ. Bis dahin sind es Berichtsstände, keine Preise.
Tippst du auf iPhone Duo oder bleibt es doch bei iPhone Ultra? Schreib uns deinen Namenstipp in die Kommentare, bevor Apple auflöst.



