Seit heute Morgen stehen iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, Apple Watch Series 12, Apple Watch Ultra 4 und AirPods 5 im Handel. Die ersten Vorbestellungen sind unterwegs, in den Stores beginnt der freie Verkauf – und eine Funktion, mit der Apple die Geräte bewirbt, fehlt hierzulande zum Start.
Sechs Tage nach dem Start der Vorbestellungen beginnt der freie Verkauf. Apple liefert ab heute weltweit aus, parallel öffnen die Läden für Laufkundschaft. Damit endet die Phase, in der sich alles um Liefertermine drehte, und es beginnt die, in der Geräte tatsächlich in Betrieb gehen. Wer noch schwankt, welches Modell es werden soll, findet die Abwägung in der iPhone Kaufberatung; dieser Artikel klärt, was heute konkret passiert.
Das Wichtigste in Kürze
- Ab heute im Handel: iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, Apple Watch Series 12, Apple Watch Ultra 4 und AirPods 5.
- Mac mini und Mac Studio folgen erst am Dienstag, 22. September.
- Siri AI startet zunächst nur auf Englisch – und auf dem iPhone in der EU laut Apple vorerst gar nicht.
- Für ein iPhone 13 oder neuer gibt Apple bei Inzahlungnahme zwischen 195 und 1.020 Euro Gutschrift.
- Das iPhone Duo, das am selben Abend vorgestellt wurde, kommt erst am 23. Oktober.
Was heute startet – und was noch nicht
Der Septemberstart läuft dieses Jahr in drei Wellen. Fünf Geräte sind ab heute zu haben, zwei folgen kommende Woche, das faltbare Modell erst im Oktober:
| Gerät | Im Handel ab |
|---|---|
| iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max | Freitag, 18. September |
| Apple Watch Series 12 | Freitag, 18. September |
| Apple Watch Ultra 4 | Freitag, 18. September |
| AirPods 5 | Freitag, 18. September |
| Mac mini und Mac Studio | Dienstag, 22. September |
| iPhone Duo | Freitag, 23. Oktober |
Die Pro-Modelle gibt es in Schwarz, Silber, Polar und dem neuen Burgunder. Welche der beiden Größen die sinnvollere ist, hängt weniger am Display als an der Laufzeit – die Unterschiede stehen im Vergleich von iPhone 18 Pro und Pro Max.
Die Funktion, die hierzulande fehlt
Apple bewirbt die neue Gerätegeneration mit der nächsten Generation von Apple Intelligence. In den Fußnoten der Mitteilung im Apple Newsroom steht allerdings zweierlei: Siri AI startet als Beta und zunächst ausschließlich auf Englisch – und in der EU vorerst nicht unter iOS.
Für Käufer in Deutschland und Österreich heißt das doppelt Verzicht: kein Siri AI auf dem neuen iPhone, und selbst wenn die Freigabe käme, zunächst keine deutsche Sprachfassung. In der Schweiz greift die EU-Einschränkung nicht, weil das Land weder EU noch EWR angehört; dort bleibt es bei der Sprachhürde. Was davon betroffen ist und was nicht, haben wir in der Übersicht zu den fehlenden Apple-Funktionen in der EU aufgeschlüsselt.
Unberührt bleibt das übrige Apple Intelligence. Die Funktionen, die seit iOS 18.4 hier laufen, laufen weiter, und iOS 27 bringt sie in überarbeiteter Form mit.
Kaufen im Store oder online
Wer heute in einen Apple Store geht, bekommt Ware aus dem Lagerbestand, sofern das Wunschmodell vorrätig ist; Vorbestellungen lassen sich zum gebuchten Termin abholen. Apple bietet zum Start das persönliche Setup an, bei dem Daten vom alten auf das neue Gerät übertragen werden – praktisch für alle, die kein aktuelles Backup haben.
Beim Eintausch reicht die Spanne für ein iPhone 13 oder neuer von 195 bis 1.020 Euro. Der konkrete Wert hängt an Zustand, Alter und Konfiguration, die Schätzung läuft vor dem Kauf online. Wer sein altes Gerät stattdessen privat verkauft, sollte es vorher sauber auf Werkseinstellungen zurücksetzen – ohne abgeschaltete Aktivierungssperre kann der Käufer damit nichts anfangen.
Neu im Zubehör ist ein Handgelenk Band in sechs Farben, dazu ein überarbeitetes Clear Case, das sich an Crossbody- und Handgelenk-Band befestigen lässt. Drei Monate Apple One gibt es beim Kauf eines Pro-Modells dazu.
Warum der eigentliche Test erst nächste Woche kommt
Zum Verkaufsstart lässt sich seriös wenig über die Geräte sagen, was nicht schon auf der Bühne stand. Interessant wird, was in den kommenden Tagen aus dem Handel zurückkommt: ob die Dampfkammer die versprochene Dauerleistung trägt, ob die Batterielaufzeit des Pro Max im Alltag hält, was Apple angibt, und wie sich die variable Blende außerhalb von Vorführbedingungen schlägt.
Wer nicht dringend ein neues Gerät braucht, verliert nichts, wenn er die erste Woche abwartet – zumal die Liefertermine dann meist wieder kurz sind. Wer heute zugreift, sollte wissen, dass das beworbene KI-Argument hierzulande vorerst nicht eingelöst wird. Holst du dir heute eines der neuen Geräte – oder wartest du auf die ersten Alltagsberichte, bevor du dich entscheidest? Schreib uns in die Kommentare, worauf es bei dir ankommt.



