Apple verkauft derzeit sieben iPhone-Modelle, vom iPhone 17e für 849 Euro bis zum faltbaren iPhone Duo für 2.299 Euro. Zwischen diesen beiden Polen liegen fünf weitere Geräte, deren Unterschiede sich nicht am Preis ablesen lassen – manche teure Modelle verzichten auf Ausstattung, die günstigere mitbringen. Diese Kaufberatung ordnet die Reihe nicht nach Preis, sondern danach, wofür ein iPhone gebraucht wird.
Seit der Keynote am 9. September ist das Sortiment so breit wie nie: iPhone 17e, iPhone 16, iPhone 17, iPhone Air, iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das faltbare iPhone Duo. Am selben Tag hat Apple die Preise der Bestandsmodelle angehoben, was die Abstände innerhalb der Reihe noch einmal verschoben hat.
Alle Werte in diesem Text stammen aus Apples Vergleich der aktuellen iPhone-Modelle und den deutschen Preisen im Apple Store. Die Detailebene zu einzelnen Paarungen fangen unsere Zweiervergleiche ab, die an den passenden Stellen verlinkt sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Sieben Modelle, Einstiegspreise von 849 bis 2.299 Euro – der Abstand zwischen den beiden Enden beträgt 1.450 Euro.
- Das iPhone 16 kostet 150 Euro mehr als das iPhone 17e, ist aber eine Generation älter. Es ist der einzige Preispunkt, der aus der Reihe fällt.
- Nur iPhone Duo und iPhone Air arbeiten ausschließlich mit eSIM. Die übrigen fünf haben weiterhin einen Kartenschacht.
- Das iPhone Air kostet 1.299 Euro und hat eine einzelne Rückkamera. Das iPhone 16 für 999 Euro hat zwei.
- Beim EU-Energielabel trägt nur das iPhone 16 die Klasse B, alle sechs anderen Modelle stehen bei A.
Die sieben Modelle auf einen Blick
| Modell | Preis ab | Display | Chip | Rückkameras | Videowiedergabe | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|
| iPhone 17e | 849 € | 6,1″ | A19 | 1 | 26 Std. | 170 g |
| iPhone 16 | 999 € | 6,1″ | A18 | 2 | 22 Std. | 170 g |
| iPhone 17 | 1.099 € | 6,3″ | A19 | 2 | 30 Std. | 177 g |
| iPhone Air | 1.299 € | 6,5″ | A19 Pro | 1 | 27 Std. | 165 g |
| iPhone 18 Pro | 1.449 € | 6,3″ | A20 Pro | 3 | 34 Std. | 211 g |
| iPhone 18 Pro Max | 1.599 € | 6,9″ | A20 Pro | 3 | 43 Std. | 249 g |
| iPhone Duo | 2.299 € | 7,6″ und 5,4″ | A20 Pro | 2 | 44 Std. außen, 31 Std. innen | 254 g |
Die Speicherstufen fallen unterschiedlich weit aus. Das iPhone 16 gibt es nur mit 128 GB, iPhone 17e und iPhone 17 mit 256 und 512 GB, das Air zusätzlich mit 1 TB. Duo und die beiden Pro-Modelle reichen bis 2 TB.
Wenn der Preis den Ausschlag gibt
Unter 1.000 Euro stehen zwei Geräte, und sie sind schwerer gegeneinander abzuwägen, als der Abstand von 150 Euro vermuten lässt.
Das iPhone 17e ist mit 849 Euro der Einstieg und technisch das neuere Gerät: A19-Chip, Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite, 26 Stunden Videowiedergabe. Dafür fehlt ihm mehr als jedem anderen Modell der Reihe – keine ProMotion-Bildwiederholrate, kein Always-On-Display, keine Dynamic Island, keine Kamerasteuerung. Sein Display bleibt bei 800 Nits typischer Helligkeit und 1.200 Nits im HDR-Betrieb; alle sechs anderen Modelle erreichen 1.000 und 1.600 Nits sowie 2.000 bis 3.000 Nits im Freien.
Das iPhone 16 für 999 Euro dreht die Rechnung an mehreren Stellen um. Es hat eine zweite Kamera, eine Dynamic Island, ein spürbar helleres Display und lädt kabellos mit 25 statt 15 Watt. Dagegen stehen der ältere A18-Chip, das ältere Ceramic Shield ohne Zusatz und mit 22 Stunden die kürzeste Videowiedergabe der gesamten Reihe.
Am deutlichsten wird der Altersunterschied im EU-Energielabel: Das iPhone 16 ist das einzige Modell der Klasse B und das einzige mit Sturzfestigkeitsklasse C. Die anderen sechs stehen bei A und B.
Wenn es das Gerät für alles sein soll
Das iPhone 17 ist die naheliegende Wahl, sobald das Budget die 1.099 Euro hergibt. Es kombiniert, was sich in den günstigeren Modellen aufteilt: 6,3-Zoll-Display mit ProMotion und Always-On, zwei 48-MP-Kameras samt Ultraweitwinkel, 18-MP-Frontkamera, 30 Stunden Videowiedergabe.

Es ist damit das ausgewogenste Gerät der Reihe – und das einzige unterhalb der Pro-Klasse, bei dem sich keine einzelne Eigenschaft als Kompromiss aufdrängt. Wie weit der Abstand zur Pro-Klasse tatsächlich reicht, zeigt der direkte Vergleich mit dem iPhone 18 Pro.
Wenn die Kamera den Kauf begründet
Hier führt kein Weg an den beiden Pro-Modellen vorbei. Sie sind die einzigen mit drei Rückkameras, mit einem Teleobjektiv und mit einer variablen Blende, die vier Stufen von ƒ/1.48 bis ƒ/4.0 durchfährt. Der optische Zoombereich reicht über 16 Stufen, die übrigen Modelle kommen auf vier oder zwei.
Dazu kommen Werkzeuge, die es sonst nirgends gibt: Pro-Steuerungen für Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich mit Histogramm, ProRAW, ProRes und ProRes RAW, Apple Log 2 sowie vier Mikrofone in Studioqualität. Ein LiDAR-Scanner ist ebenfalls nur in den Pro-Modellen verbaut.

Zwischen 18 Pro und 18 Pro Max liegen 150 Euro auf jeder Speicherstufe. Der Unterschied ist die Größe – 6,3 gegen 6,9 Zoll, 211 gegen 249 Gramm – und die Laufzeit von 34 gegen 43 Stunden. Alles Weitere trennt die beiden nicht, wie der Zweiervergleich im Detail zeigt.
Wenn das Gerät möglichst wenig auffallen soll
Das iPhone Air ist mit 165 Gramm das leichteste und mit 5,64 Millimetern das dünnste Modell im Sortiment. Es hat die 18-MP-Frontkamera der Pro-Klasse, einen Titanrahmen und den A19 Pro.
Der Preis dafür steht im Datenblatt: eine einzelne Rückkamera ohne Ultraweitwinkel, keine Makrofotos, 27 Stunden Videowiedergabe und ein USB-C-Anschluss, der mit USB 2 und 480 Mbit/s arbeitet. Für 1.299 Euro ist das eine bewusste Entscheidung gegen Ausstattung und für Bauform.
Wenn der Bildschirm der eigentliche Grund ist
Zwei Wege führen zu mehr Fläche. Das iPhone 18 Pro Max bietet mit 6,9 Zoll das größte klassische Display und mit 43 Stunden die längste Laufzeit unter den nicht faltbaren Modellen.

Das iPhone Duo geht weiter: 7,6 Zoll im aufgeklappten Zustand, 5,4 Zoll außen, dazu 44 Stunden Videowiedergabe über das äußere Display. Dafür verzichtet es als einziges aktuelles iPhone auf Face ID – entsperrt wird über einen Fingerabdrucksensor in der Seitentaste – und als einziges auf die Actiontaste. Wer zwischen den beiden schwankt, findet die Rechnung im Vergleich von iPhone Duo und iPhone 18 Pro; gegen das flache Leichtgewicht steht es im Vergleich von iPhone Duo und iPhone Air.
Das Duo ist der Nachzügler der Reihe: Marktstart im Oktober, während die übrigen sechs Modelle seit September im Handel sind.
Drei Unterschiede, die quer zum Preis laufen
Der Kartenschacht. iPhone Duo und iPhone Air arbeiten ausschließlich mit eSIM und nehmen keine physische Karte an. iPhone 17e, 16, 17, 18 Pro und 18 Pro Max führen dagegen Dual SIM aus Nano-SIM und eSIM. Das teuerste und das leichteste Gerät sind also die beiden mit der geringsten Wahlfreiheit beim Tarif. Wer von einem Gerät mit Kartenschacht wechselt, muss seine Nummer vorher als eSIM aktivieren.
Das Ladetempo. Apple nennt für die Pro-Modelle 50 Prozent in etwa 15 Minuten, verlangt dafür aber ein 60-Watt-Netzteil mit einstellbarer Spannungsversorgung. Das iPhone 17 schafft 50 Prozent in 20 Minuten ab 40 Watt, Air, 17e und 16 brauchen 30 Minuten und kommen mit 20 Watt aus. Beigelegt wird keinem der sieben Geräte ein Netzteil – welches zu welchem Modell passt, ist deshalb Teil der Kaufentscheidung.
Der Datenanschluss. USB 3 mit 10 Gbit/s bieten nur iPhone Duo, 18 Pro und 18 Pro Max. Die übrigen vier bleiben bei USB 2 mit 480 Mbit/s, also rechnerisch einem Zwanzigstel. Wer regelmäßig große Videodateien per Kabel überträgt, merkt das als Einziges im Alltag sofort.
Die Reihe hat kein Modell zu viel, aber eines zu alt
Sechs der sieben Geräte haben eine klare Aufgabe: Einstieg, Alltag, Leichtbau, Kamera, Größe, Faltbarkeit. Das iPhone 16 ist die Ausnahme. Es steht zwischen dem neueren 17e und dem in jeder Hinsicht besseren iPhone 17, kostet mehr als das eine und weniger als das andere und gewinnt gegen beide nur in Teilaspekten.
Sinnvoll ist es dort, wo die zweite Kamera zählt, das Budget aber unter 1.000 Euro liegt – für diesen schmalen Fall ist es das richtige Gerät. Wer beim Kauf dagegen auf Laufzeit, Displayqualität oder Aktualität schaut, findet 150 Euro darunter oder 100 Euro darüber die bessere Wahl.

Unsere Erwartung: Das iPhone 16 verlässt das Sortiment im Frühjahr, wenn das iPhone 18 und ein iPhone 18e nachrücken. Belegt ist das nicht – Apple hat zu keinem der beiden Geräte einen Termin genannt.
Für welches Modell du dich entscheidest, hängt am Ende an einer einzigen Frage: Wofür nutzt du dein iPhone am häufigsten? Wer damit fotografiert, zahlt bei den Pro-Modellen für Technik, die im Alltag anderer Käufer ungenutzt bliebe. Wer es vor allem in der Hand hält und darauf liest, bekommt beim iPhone 17 oder beim Duo mehr für sein Geld.
Bei welchem der sieben Modelle würdest du landen – und welche Eigenschaft gibt bei dir den Ausschlag, der Preis, die Kamera oder die Größe? Schreib uns in die Kommentare, wie deine Auswahl aussieht.
Häufige Fragen: iPhone Kaufberatung
Das iPhone 17e für 849 Euro mit 256 GB. Es ist gleichzeitig das Modell mit den meisten Einschnitten: kein ProMotion, kein Always-On-Display, keine Dynamic Island, keine Kamerasteuerung und nur eine Rückkamera. Der A19-Chip ist dafür aktuell.
Das kommt auf die Kamera an. Für 150 Euro mehr bekommt man beim iPhone 16 eine zweite Kamera mit Ultraweitwinkel, eine Dynamic Island, ein helleres Display und 25 statt 15 Watt kabelloses Laden. Dagegen stehen der ältere A18-Chip und mit 22 Stunden die kürzeste Videowiedergabe im gesamten Sortiment.
Fünf von sieben: iPhone 17e, iPhone 16, iPhone 17, iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max führen Dual SIM aus Nano-SIM und eSIM. Nur iPhone Duo und iPhone Air arbeiten ausschließlich mit eSIM.
Das iPhone Duo mit bis zu 44 Stunden Videowiedergabe über das äußere Display. Unter den nicht faltbaren Modellen führt das iPhone 18 Pro Max mit 43 Stunden. Am kürzesten hält das iPhone 16 mit 22 Stunden durch.
Wenn die Kamera den Kauf begründet. Nur iPhone 18 Pro und Pro Max haben drei Rückkameras, ein Teleobjektiv, eine variable Blende und einen optischen Zoombereich über 16 Stufen. Dazu kommen ProRAW, ProRes, Apple Log 2 und ein LiDAR-Scanner. Wer davon nichts nutzt, zahlt für Technik, die im Alltag liegen bleibt.
Nein, bei keinem der sieben Modelle. Im Karton liegt nur ein USB-C-Ladekabel. Die Anforderungen unterscheiden sich außerdem: Die Pro-Modelle erreichen 50 Prozent in etwa 15 Minuten erst mit einem 60-Watt-Netzteil, das iPhone 17 braucht dafür 40 Watt und 20 Minuten, die übrigen kommen mit 20 Watt und 30 Minuten aus.
Das iPhone 18 Pro oder Pro Max, allein schon wegen des Anschlusses. USB 3 mit 10 Gbit/s bieten nur diese beiden und das iPhone Duo; die anderen vier bleiben bei USB 2 mit 480 Mbit/s, also rechnerisch einem Zwanzigstel. Bei stundenlangem Material entscheidet das über die Übertragungszeit.



