Der Smartphone-Markt in China startet schwach ins Jahr 2026. Neue Zahlen zeigen sinkende Auslieferungen und eine insgesamt rückläufige Nachfrage. Gleichzeitig ergibt sich für Apple ein differenziertes Bild: Während der Markt schrumpft, kann sich das Unternehmen teilweise gegen den Trend behaupten.
China gehört zu den wichtigsten Märkten für Smartphone-Hersteller. Veränderungen dort wirken sich direkt auf globale Anbieter aus. In der aktuellen Schwächephase zeigt sich besonders deutlich, welche Marken stabil bleiben. Apple nimmt dabei eine Sonderrolle ein, da das Unternehmen oft als einziger großer internationaler Anbieter unter den Top-Marken vertreten ist.
Rückgang im Gesamtmarkt
Daten der China Academy of Information and Communications Technology zeigen, dass im Februar 16,3 Millionen Smartphones ausgeliefert wurden. Das entspricht einem Rückgang von 12,6 Prozent im Jahresvergleich.
Auch die ersten beiden Monate zusammen fallen schwächer aus: 36,9 Millionen Geräte bedeuten ein Minus von 14,3 Prozent. Der Markt bleibt damit klar im Abwärtstrend (via Sina Finance).
Einheimische Marken dominieren weiterhin
Einheimische Hersteller machten im Februar 85,5 Prozent der Auslieferungen aus. Gleichzeitig gingen ihre Verkäufe um 15,7 Prozent auf 14,4 Millionen Geräte zurück.
Für ausländische Marken bleiben rund 1,9 Millionen Geräte. In diesem Segment ist Apple der wichtigste Anbieter und häufig das einzige nicht-chinesische Unternehmen unter den führenden Marken.
Apple wächst gegen den Trend
Laut Counterpoint Research war Apple im Januar 2026 erneut unter den meistverkauften Marken vertreten – als einziges nicht-chinesisches Unternehmen.
Während der Gesamtmarkt im Januar um 23 Prozent zurückging, konnte Apple seine Auslieferungen um 8 Prozent steigern.
Noch deutlicher zeigt sich das Bild in den ersten neun Wochen des Jahres: Die iPhone-Verkäufe stiegen um 23 Prozent, während der restliche Markt um 4 Prozent schrumpfte.
Einordnung und Ausblick
Die Daten wirken widersprüchlich, lassen sich aber einordnen: Der Markt schrumpft insgesamt, während Apple innerhalb dieses Marktes Anteile gewinnt.
Ein möglicher Impuls war der Start des iPhone 17e am 11. März. Das Modell könnte von staatlichen Förderungen profitieren und so zusätzliche Nachfrage erzeugen.
Apples Stärke im schwachen Smartphone-Markt
Der chinesische Smartphone-Markt bleibt unter Druck. Sinkende Auslieferungen zeigen eine klare Nachfrageschwäche. Gleichzeitig kann Apple sich in diesem Umfeld teilweise behaupten und sogar wachsen.
Ob neue Geräte wie das iPhone 17e den Trend drehen können, hängt vor allem von der weiteren Entwicklung der Konsumnachfrage in China ab. (Bild: Shutterstock / Wongsakorn 2468)
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