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Apple und Siri: Warum externe KI plötzlich sinnvoll wirkt

by Milan
5. Januar 2026
Apple Siri

Bild: Shutterstock / LittlePigPower

Apple steht seit Monaten unter Druck. Der Vorwurf lautet, bei künstlicher Intelligenz den Anschluss verpasst zu haben und mit Apple Intelligence mehr versprochen zu haben, als letztlich geliefert wurde. Während diese Kritik in Teilen berechtigt ist, greift sie an anderer Stelle zu kurz. Ein neuer Bericht deutet nun darauf hin, dass Apple intern einen sehr grundsätzlichen Strategiewechsel erwägt. Statt weiter auf eigene große Sprachmodelle zu setzen, könnte das Unternehmen die Entwicklung vollständig aufgeben und auf externe Modelle zurückgreifen. Genau dieser Ansatz wirkt bei näherer Betrachtung überraschend sinnvoll.

Apple wurde zunächst bewusst Zeit eingeräumt. Das hatte zwei klare Gründe. Zum einen ist das Unternehmen dafür bekannt, selten als Erster auf den Markt zu drängen. Apple wartet in der Regel ab, beobachtet Fehler anderer und versucht dann, eine stabilere und bessere Lösung zu liefern. Gerade bei großen Sprachmodellen gab es früh genug Beispiele dafür, wie problematisch überhastete Veröffentlichungen sein können.

Der frühe KI-Chatbot von Microsoft sorgte mehrfach für Negativschlagzeilen. Er beschimpfte Nutzer, verlangte Entschuldigungen, schlug problematische Inhalte vor und entwickelte in Gesprächen bizarre Verhaltensweisen. In einem bekannten Fall veröffentlichte Kevin Roose von der New York Times einen Chat, in dem der Bot erklärte, verliebt zu sein. In einem anderen Fall verlangte der Chatbot Geld für eine Übersetzung und nannte sogar eine frei erfundene PayPal-Adresse. Solche Vorfälle zeigten sehr deutlich, wie riskant unausgereifte Sprach-KI sein kann.

Gerade für Apple ist das ein sensibles Thema, da Sprache die wichtigste Schnittstelle für KI im eigenen Ökosystem ist. Fehler wirken hier nicht nur technisch, sondern unmittelbar persönlich.

Apples Datenschutz als Sonderfall

Der zweite Grund für Geduld lag im Datenschutz. Große Sprachmodelle benötigen enorme Mengen an Trainingsdaten. Viele Unternehmen greifen dafür tief in Nutzerdaten ein. Apple verfolgt einen anderen Ansatz und betont seit Jahren, dass persönliche Daten nicht zum Training verwendet werden. Dieser Anspruch ist ein zentraler Bestandteil der Marke, macht die Entwicklung eigener KI-Modelle aber deutlich komplexer.

Im Vergleich zu anderen Anbietern ist dieser Unterschied offensichtlich. Während Wettbewerber schneller Fortschritte machten, blieb Apple zurück, nicht zuletzt wegen der eigenen strengen Datenschutzregeln.

Geduld hat Grenzen

Nach rund zwei Jahren ohne sichtbare Durchbrüche wurde klar, dass Abwarten allein keine Lösung mehr ist. Eine wirklich intelligente Siri gehört inzwischen zur Grundausstattung moderner Smartphones. Die Idee, Nutzern zu erlauben, Siri durch alternative Chatbots zu ersetzen, wäre ein pragmatischer Zwischenschritt gewesen.

Ein solcher Ansatz hätte gleich mehrere Vorteile gehabt. Der Zeitdruck auf Apple wäre gesunken, da Nutzer vorübergehend auf andere Lösungen hätten ausweichen können. Gleichzeitig hätte Apple wertvolle Einblicke in reale Nutzeranfragen erhalten. Diese Daten wären extrem hilfreich für die Weiterentwicklung von Siri gewesen.

Natürlich hätte dies eine explizite Zustimmung der Nutzer erfordert. Die Bereitschaft dazu wäre vermutlich hoch gewesen, da eine bessere Siri im Interesse aller liegt.

Doch selbst nach weiteren sechs Monaten ohne erkennbare Fortschritte wurde es zunehmend schwer, daran zu glauben, dass Apple allein mit eigenen Modellen zeitnah liefern kann.

Ein möglicher Strategiewechsel

Ein aktueller Bericht legt nahe, dass Apple intern genau zu diesem Schluss gekommen sein könnte. Einige Führungskräfte sollen der Meinung sein, dass große Sprachmodelle in den kommenden Jahren zur Massenware werden. Unter diesen Voraussetzungen erscheint es wenig sinnvoll, enorme Summen in die Entwicklung eigener Modelle zu investieren.

Bereits zuvor gab es Hinweise darauf, dass Apple für viele Siri-Anfragen auf Gemini von Google setzen könnte. Das entscheidende Detail dabei ist die technische Umsetzung. Das speziell angepasste Gemini-Modell soll auf Apples eigenen Private-Cloud-Compute-Servern laufen.

Apple hat angekündigt, dass die neue Siri in der Lage sein wird, persönliche Fragen zu beantworten, indem sie Daten direkt auf dem Gerät durchsucht und daraus spontan Antworten generiert. Beispiele dafür sind Anfragen wie das Finden einer Buchempfehlung aus privaten Nachrichten oder Notizen.

Warum dieser Ansatz Sinn ergibt

Der Gedanke, externe Spitzenmodelle zu nutzen, ist nicht neu. Bereits heute ist Siri so konfiguriert, dass sie bei Bedarf auf ChatGPT zurückgreift. Dabei versichert Apple, dass diese Anfragen nicht für Trainingszwecke verwendet werden, im Gegensatz zur direkten Nutzung der ChatGPT-App.

Der Gemini-Bericht geht noch einen Schritt weiter. Zwar stammt das Modell von Google, doch durch den Betrieb auf Apples eigener Infrastruktur bleibt die Privatsphäre vollständig geschützt. Die Daten verlassen nicht Apples kontrollierte Umgebung.

So entsteht eine Kombination aus leistungsfähiger KI führender Anbieter und den strengen Datenschutzstandards, für die Apple bekannt ist.

Apples sinnvollster KI-Kompromiss

Dieser Ansatz vereint mehrere Vorteile. Nutzer erhalten Zugriff auf moderne, leistungsstarke KI. Gleichzeitig bleiben die Datenschutzversprechen von Apple gewahrt. Genau hier liegt Apples eigentliche Stärke im KI-Bereich, nicht in der reinen Modellleistung.

Angesichts der langsamen Fortschritte bei eigenen Modellen erscheint es sinnvoll, den Fokus zu verlagern. Wenn Apple konsequent die besten verfügbaren KI-Modelle nutzt, sie aber unter eigenen Datenschutzgarantien auf eigenen Servern betreibt, entsteht eine Lösung, die technisch überzeugt und dem Markenversprechen treu bleibt. Für die Zukunft von Siri könnte genau das der entscheidende Schritt sein. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / LittlePigPower)

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Tags: Apple DiensteApple IntelligenceSiri
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