Meta plant laut einem Bericht von The Information, noch in diesem Jahr eine eigene Smartwatch auf den Markt zu bringen. Das Gerät soll mit Gesundheits-Tracking ausgestattet sein und eine integrierte Meta-KI bieten. Damit würde Meta direkt in Konkurrenz zur Apple Watch und anderen etablierten Smartwatch-Marken treten.
Nach einem gestoppten ersten Anlauf vor einigen Jahren nimmt Meta das Projekt nun wieder auf. Die neue Uhr ist Teil einer größeren Hardware-Strategie, mit der sich das Unternehmen langfristig im Bereich tragbarer Technologien positionieren will.
Bereits 2022 hatte Meta an mehreren Smartwatch-Modellen gearbeitet. Damals plante das Unternehmen sogar drei verschiedene Versionen, darunter Varianten mit integrierter Kamera. Im Zuge umfassender Ausgabenkürzungen innerhalb der Hardware-Sparte Reality Labs wurde das Projekt jedoch eingestellt.
Reality Labs ist die Abteilung, in der Meta an Virtual-Reality-, Augmented-Reality- und Mixed-Reality-Technologien arbeitet. Die Sparmaßnahmen betrafen mehrere Hardware-Vorhaben. Die Smartwatch verschwand vorerst von der Agenda. Nun wird das Projekt wiederbelebt – in überarbeiteter Form und mit neuem Fokus.
Das neue Modell „Malibu 2“
Die aktuelle Smartwatch trägt intern den Codenamen „Malibu 2“. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Plänen mit mehreren Kameramodellen sieht es derzeit nicht so aus, als würden diese Varianten Teil der künftigen Produktpalette sein. Die neue Meta Smartwatch soll:
- Gesundheits-Tracking-Funktionen integrieren
- über eine eingebaute Meta-KI verfügen
- direkt mit der Apple Watch konkurrieren
Mit der KI-Integration positioniert Meta das Gerät nicht nur als Fitness-Tracker, sondern als intelligentes, vernetztes Wearable innerhalb eines größeren Geräte-Ökosystems.
Gemeinsamer Start mit aktualisierter Ray-Ban-Brille
Die Smartwatch könnte gemeinsam mit einer aktualisierten Version der Ray-Ban-Smartbrille von Meta erscheinen. Diese neue Version soll Berichten zufolge mit Gesichtserkennung ausgestattet sein.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Meta seine Ray-Ban Display AR-Brille auf den Markt gebracht. Die Nachfrage war offenbar so hoch, dass die internationale Markteinführung verschoben werden musste.
Ein technisches Detail dieser Brille ist besonders relevant: Sie nutzt ein neuronales Armband zur Gestensteuerung. Es liegt nahe, dass die neue Smartwatch diese Steuerung künftig übernehmen oder integrieren könnte. Damit würde die Uhr nicht nur Gesundheitsdaten erfassen, sondern auch als Steuerzentrale für andere Meta-Geräte fungieren.
Mixed-Reality-Brille „Pheonix“ auf 2027 verschoben
Parallel zur Smartwatch entwickelt Meta weiterhin eine Mixed-Reality-Brille mit dem internen Codenamen „Pheonix“. Diese soll jedoch erst 2027 erscheinen.
Der Grund für die Verzögerung liegt offenbar in strategischen Überlegungen. Führungskräfte von Meta befürchten, dass zu viele neue Geräte in kurzer Zeit für Verwirrung bei Kunden sorgen könnten. Eine gestaffelte Markteinführung soll Klarheit schaffen und die einzelnen Produkte besser positionieren. Die Reihenfolge der geplanten Produkte zeichnet sich damit ab:
- Smartwatch „Malibu 2“
- Aktualisierte Ray-Ban-Smartbrille
- Mixed-Reality-Brille „Pheonix“ (ab 2027)
Wettbewerb mit Apple verschärft sich
Während Meta seine Hardware-Strategie neu ordnet, arbeitet Apple ebenfalls an mehreren neuen Geräten im Wearables-Bereich. Laut einem Bericht von Bloomberg entwickelt Apple:
- Smart-Brillen als Konkurrenz zu Metas Modellen
- einen KI-Pin
- AirPods mit integrierten Kameras
Alle diese Produkte sollen mit dem iPhone verbunden sein und mit einer intelligenteren Version von Siri kompatibel sein, die sich derzeit in Entwicklung befindet.
Apple plant die Einführung seiner Smart-Brille für 2027. Der KI-Pin könnte im selben Jahr erscheinen, sofern die Entwicklung planmäßig verläuft. Die neuen AirPods mit Kameras könnten bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen.
Meta plant abgestimmtes Wearable-Ökosystem
Meta startet mit „Malibu 2“ einen neuen Versuch im Smartwatch-Markt. Nach dem Projektstopp im Jahr 2022 und den Kürzungen bei Reality Labs wird die Strategie nun neu ausgerichtet. Die geplante Smartwatch soll Gesundheits-Tracking und integrierte Meta-KI kombinieren und direkt mit der Apple Watch konkurrieren.
Parallel dazu entwickelt Meta weitere Geräte wie eine aktualisierte Ray-Ban-Smartbrille und die Mixed-Reality-Brille „Pheonix“, deren Markteinführung jedoch auf 2027 verschoben wurde. Ziel ist es, ein abgestimmtes Produkt-Ökosystem aufzubauen, ohne den Markt mit zu vielen Neuerungen gleichzeitig zu überfordern.
Gleichzeitig intensiviert sich der Wettbewerb mit Apple, das ebenfalls an Smart-Brillen, KI-Hardware und neuen Audio-Produkten arbeitet. Der Markt für KI-gestützte Wearables dürfte sich in den kommenden Jahren deutlich dynamischer entwickeln. Meta positioniert sich dabei erneut als ernstzunehmender Anbieter im Hardware-Bereich. (Bild: Shutterstock / PJ McDonnell)
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