Ein neues, günstiges MacBook steht offenbar kurz vor der offiziellen Vorstellung. Apple hat für den 4. März 2026 um 9:00 Uhr ET (15.00 Uhr MEZ) eine „besondere Apple Experience“ angekündigt, die zeitgleich in New York, London und Shanghai stattfinden soll. Alles deutet darauf hin, dass bei diesem Event ein preislich attraktives Einstiegs-MacBook präsentiert wird. Neben dem erwarteten Preis unter 1.000 US-Dollar sorgen vor allem die möglichen Farbvarianten und die ungewöhnliche technische Ausstattung für Aufmerksamkeit.
Die Einladung zur Veranstaltung liefert bereits einen deutlichen Hinweis. Das Apple-Logo erscheint dort als 3D-Grafik aus transparenten Scheiben in Gelb, Grün und Blau. Ein auf Weibo aktiver Leaker namens „Instant Digital“ erklärte, dass genau diese Farben auf die Farbpalette des neuen MacBook hindeuten sollen. Sein Beitrag wird als indirekte Bestätigung gewertet, dass das günstige Modell am 4. März tatsächlich vorgestellt wird.
Parallel dazu hatten sich bereits zuvor bekannte Branchenanalysten geäußert. Im Juni 2025 sagte Ming-Chi Kuo, dass ein preisgünstigeres MacBook in Silber, Blau, Pink und Gelb erscheinen könnte. Mark Gurman von Bloomberg ergänzte in seinem aktuellen Newsletter, dass Apple intern sogar noch mehr verspielte Farboptionen getestet habe, die deutlich über die bislang üblichen, eher gedeckten Laptop-Farben hinausgehen.
Farben des neuen MacBook: Von Gelb bis Dunkelgrau
Die Farbfrage spielt bei diesem MacBook eine zentrale Rolle. Laut Kuo wären Silber, Blau, Pink und Gelb realistische Optionen. Diese Auswahl würde gut zur Farbstrategie des Einstiegs-iPad passen und das MacBook klar als jugendliches, zugängliches Modell positionieren.
Gurman geht noch weiter. Er berichtet, dass Apple unter anderem Hellgelb, Hellgrün, Blau, Rosa, klassisches Silber und Dunkelgrau getestet habe. Gleichzeitig betont er, dass nicht alle getesteten Varianten zwangsläufig in den Verkauf gehen werden. Dennoch wäre selbst eine reduzierte Auswahl deutlich farbenfroher als das aktuelle MacBook-Line-up.
Sollte sich das bestätigen, wäre es das bunteste Apple-Notebook seit der iBook-G3-Ära der späten 90er Jahre. Damals bot Apple Farben wie Tangerine, Blueberry, Indigo, Graphite und Key Lime an. Das neue MacBook würde also an eine Phase anknüpfen, in der Design und Farbe bewusst im Mittelpunkt standen.
Technische Ausstattung: iPhone-Chip statt M-Serie
Auch technisch setzt das günstige MacBook offenbar auf einen anderen Ansatz. Erwartet wird ein 12,9-Zoll-Display kombiniert mit einem Aluminiumgehäuse. Auffällig ist vor allem der Prozessor: Statt eines Chips aus der M-Serie soll ein iPhone-Chip zum Einsatz kommen, vermutlich der A18 Pro.
Diese Entscheidung würde klar auf Kosteneffizienz abzielen. Gleichzeitig wäre es eine deutliche Abgrenzung zu höherpreisigen MacBook-Modellen, die weiterhin auf M-Prozessoren setzen. Trotz dieser Positionierung dürfte der A18 Pro für alltägliche Aufgaben ausreichend Leistung bieten.
Preis und Marktpositionierung
Der erwartete Verkaufspreis liegt deutlich unter 1.000 US-Dollar. Eine konkrete Zahl wurde bisher nicht genannt, doch allein diese Einordnung signalisiert eine klare Strategie: Das neue MacBook soll als echtes Einstiegsmodell positioniert werden.
Mit einem günstigeren Preis, einem 12,9-Zoll-Display, Aluminiumgehäuse und auffälligen Farben würde Apple eine Zielgruppe ansprechen, die bislang möglicherweise nicht zum MacBook gegriffen hat. Gleichzeitig bliebe die Premium-Linie mit M-Chips klar davon getrennt.
Neues Einstiegs-MacBook mit klarer Strategie
Das günstige MacBook, das am 4. März 2026 bei der „Apple Experience“ vorgestellt werden soll, vereint mehrere auffällige Punkte: eine neue Farbstrategie, einen iPhone-Chip statt M-Serie-Prozessor und einen Preis deutlich unter 1.000 US-Dollar.
Die Kombination aus verspielten Farben wie Gelb, Blau oder Rosa, einem 12,9-Zoll-Display und Aluminiumgehäuse deutet auf ein bewusst neu positioniertes Einstiegs-MacBook hin. Ob alle getesteten Farbvarianten tatsächlich erscheinen, wird sich bei der offiziellen Präsentation zeigen. Klar ist jedoch, dass dieses MacBook innerhalb der Produktpalette einen eigenständigen Platz einnehmen dürfte. (Bild: Apple)
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