Tesla arbeitet weiterhin an der Integration von CarPlay in seine Fahrzeuge. Das geht aus einem aktuellen Bericht von Bloomberg hervor. Bereits im November vergangenen Jahres hieß es, die Unterstützung könne „in den kommenden Monaten“ starten. Bis heute ist das jedoch nicht geschehen.
Der neue Bericht liefert nun eine konkrete Erklärung für die Verzögerung. Im Mittelpunkt stehen technische Kompatibilitätsprobleme sowie die vergleichsweise langsame Einführung von iOS 26.
Die Einführung von CarPlay bei Tesla ist kein einfaches Software-Feature, das sich kurzfristig freischalten lässt. Tesla plant nicht, sein eigenes System durch CarPlay zu ersetzen. Stattdessen soll CarPlay als „Fenster innerhalb der umfassenderen Benutzeroberfläche“ integriert werden.
Das bedeutet: Teslas eigene Software bleibt dominant, während CarPlay eingebettet läuft. Genau diese parallele Nutzung zweier Systeme führte zu technischen Herausforderungen.
Tesla arbeitet weiterhin an CarPlay
Laut Bloomberg arbeitet Tesla nach wie vor an der CarPlay-Unterstützung. Auch im „Power On“-Newsletter von Mark Gurman wird bestätigt, dass der Autohersteller die Integration weiterhin plant und eng mit Apple zusammenarbeitet. Die grundsätzliche Strategie steht also fest. CarPlay soll kommen. Nur der Zeitpunkt bleibt offen.
Kompatibilitätsprobleme zwischen Apple Maps und Teslas System
Der Hauptgrund für die Verzögerung liegt in der Navigation. Tesla verwendet eine eigene Kartierungsplattform, die unter anderem für autonome Fahrfunktionen genutzt wird. Gleichzeitig basiert CarPlay auf Apple Maps. Hier traten mehrere Kompatibilitätsprobleme auf:
- Die Turn-by-Turn-Navigation von Teslas Karten-App synchronisierte sich während des autonomen Fahrens nicht korrekt mit Apple Maps.
- Wenn beide Anwendungen nebeneinander geöffnet waren, konnten unterschiedliche Navigationshinweise angezeigt werden.
- Das hätte für Nutzer potenziell zu Verwirrung geführt.
Gerade bei autonomen Funktionen ist eine konsistente Navigation entscheidend. Zwei unterschiedliche Routenanzeigen im selben Fahrzeug gelten als problematisch, insbesondere wenn Assistenzsysteme aktiv sind.
Technische Änderungen in iOS 26 und CarPlay
Um diese Probleme zu beheben, bat Tesla Apple um technische Anpassungen an Apple Maps. Apple stimmte zu und implementierte entsprechende Änderungen in einem Bugfix-Update für iOS 26 sowie in der neuesten Version von CarPlay. Damit war die technische Grundlage grundsätzlich geschaffen. Allerdings entstand dadurch ein neues Hindernis.
Die Einführung von iOS 26 als Verzögerungsfaktor
Die Verbreitung von iOS 26 verlief langsamer als bei früheren iOS-Versionen. Aus Sicht von Tesla bedeutete das:
- Bis Ende des vergangenen Jahres hatten zu wenige Nutzer die aktualisierte Version von iOS 26 installiert.
- Noch weniger Geräte verfügten über die spezifische Unterversion, die den CarPlay-Bugfix enthielt.
Apple veröffentlichte kürzlich erste Akzeptanzzahlen: 74 Prozent aller iPhones, die in den letzten vier Jahren auf den Markt gekommen sind, laufen mit iOS 26.
Diese Zahl sagt jedoch nicht aus, wie viele dieser Geräte bereits die neuere Unterversion installiert haben, die die relevanten Anpassungen enthält. Genau das ist für Tesla entscheidend.
Ein Start von CarPlay ohne ausreichend verbreitete Bugfix-Version würde bedeuten, dass viele Nutzer weiterhin mit den bekannten Synchronisationsproblemen konfrontiert wären.
Warum es noch keinen Starttermin gibt
Aktuell gibt es keinen konkreten Termin für die Einführung von CarPlay in Tesla-Fahrzeugen. Der Bericht deutet darauf hin, dass Tesla vermutlich abwartet, bis die Akzeptanz von iOS 26 weiter steigt und die aktualisierte Version breiter verfügbar ist. Die Verzögerung hängt somit weniger mit fehlender Entwicklung zusammen, sondern mit der praktischen Umsetzung im realen Nutzerumfeld.
Warum Tesla mit der CarPlay-Einführung wartet
CarPlay bleibt fester Bestandteil von Teslas Software-Roadmap. Die Integration ist weiterhin geplant und die Zusammenarbeit mit Apple läuft.
Die Verzögerung geht vor allem auf technische Kompatibilitätsprobleme zwischen Apple Maps und Teslas eigener Navigationsplattform zurück. Zwar wurden entsprechende Anpassungen in iOS 26 und CarPlay umgesetzt, doch die langsamere Verbreitung dieser Updates bremst den Start.
Solange nicht ausreichend viele Geräte mit der passenden iOS-Version ausgestattet sind, dürfte Tesla mit der Einführung warten. Die Strategie scheint klar: lieber ein späterer, stabiler Start von CarPlay als eine verfrühte Veröffentlichung mit potenziellen Problemen. (Bild: Shutterstock / Abu hasim asaru)
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