Apple hat den Termin für die Zahlen zum Ende seines Geschäftsjahres festgelegt. Am Montag, dem 2. November, legt das Unternehmen die Ergebnisse des vierten Fiskalquartals vor. Es ist das erste Quartal, das vollständig unter den Preiserhöhungen vom Juni lief – und der erste Bericht mit John Ternus als CEO.
Den Termin nennt Apple auf seiner Investor-Relations-Seite. Die Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Quartals im Geschäftsjahr 2026 ist für Montag, den 2. November, um 14 Uhr Ortszeit in Kalifornien angesetzt.
Das Quartal umfasst die Monate Juli bis September. Die Zahlen zum Vorquartal hatte Apple am 30. Juli vorgelegt, mit einem Umsatz von 109,4 Milliarden Dollar im besten Juni-Quartal der Firmengeschichte.
Das Wichtigste in Kürze
- Apple legt die Zahlen zum vierten Fiskalquartal 2026 am Montag, dem 2. November, vor.
- Die Telefonkonferenz beginnt um 14 Uhr Ortszeit in Kalifornien, in Deutschland, Österreich und der Schweiz um 23 Uhr.
- Apple hat ein Umsatzwachstum von 9 bis 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal in Aussicht gestellt.
- Es ist das erste Quartal, das vollständig unter den Preiserhöhungen vom Juni lief.
Uhrzeit für Deutschland, Österreich und die Schweiz
Die Konferenz beginnt um 14 Uhr pazifischer Zeit, in Deutschland, Österreich und der Schweiz damit um 23 Uhr.
Ende Oktober verschieben sich die Zeiten für eine Woche: Hierzulande werden die Uhren am 25. Oktober umgestellt, in den USA erst am 1. November. Am 2. November gilt auf beiden Seiten wieder Normalzeit, der Abstand liegt also wieder bei neun Stunden.
Was Apple selbst erwartet
In der Telefonkonferenz zum dritten Quartal hat Apple für das September-Quartal ein Umsatzwachstum von 9 bis 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr angekündigt. Eingerechnet ist dabei ein Gegenwind durch Wechselkurse von rund 2,5 Prozentpunkten. Zugleich kündigte Apple deutlich stärkere Lieferengpässe bei iPhone, Mac und iPad an, weil die Chips aus den modernsten Fertigungsverfahren knapp sind.
Im vierten Quartal 2025 lag der Umsatz bei 102,47 Milliarden Dollar. Trifft Apples Prognose ein, ergibt sich daraus folgende Spanne:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Umsatz Q4 2025 | 102,47 Mrd. US-Dollar |
| Prognose Wachstum Q4 2026 | 9 bis 11 Prozent |
| Daraus rechnerisch Umsatz Q4 2026 | 111,69 bis 113,74 Mrd. US-Dollar |
| Prognose Wachstum iPhone-Umsatz | mittlerer Zehnerbereich, also um die 15 Prozent |
| Prognose Bruttomarge | 47 bis 48 Prozent |
Die Umsatzspanne ist aus Vorjahreswert und Apples Prognose gerechnet, Apple selbst nennt keinen Dollarbetrag. In der Bruttomarge ist laut Apple ein Vorteil von rund einem Prozentpunkt aus Zollrückerstattungen enthalten.
Erstmals mit Preiserhöhungen und neuem CEO
Ende Juni hatte Apple die Preise für Macs, iPads und weitere Produkte erhöht. Die Erhöhung kam wenige Tage vor dem Ende des dritten Quartals, das vierte ist damit das erste, in dem die neuen Preise drei Monate lang galten.
Außerdem ist es der erste Quartalsbericht, seit John Ternus am 1. September die Leitung von Apple übernommen hat. In der Telefonkonferenz zum dritten Quartal war er noch als künftiger CEO dabei.
Worauf ich am 2. November schaue
Ich halte die Mac- und iPad-Zahlen für den aufschlussreichsten Teil des Berichts. Dort trafen die höheren Preise auf die Lieferengpässe, von denen Apple selbst gesprochen hat. Wie die Preiserhöhung auf die Nachfrage wirkt, konnte Apple im Juli nach eigener Aussage noch nicht beurteilen – der Bericht am 2. November liefert dazu die ersten vollständigen Zahlen.
Weniger aussagekräftig sind die Zahlen für das iPhone. Die neuen Modelle aus dem September fließen nur mit ihren ersten Verkaufstagen in das Quartal ein; ihr volles Gewicht zeigt sich erst im Bericht Ende Januar.
Rechnest du damit, dass Apple trotz höherer Preise am oberen Ende der eigenen Prognose landet? Schreib uns deine Prognose in die Kommentare.





