Zwölf Tage vor dem erwarteten Start von Apples Smart-Home-Hub tauchen erstmals Bildschirme seiner Software auf. Sie zeigen eine Fotoansicht, die genau der des iPhone Duo entsprechen soll. Dazu kommt eine Voraussetzung, die nicht jeder Haushalt erfüllt.
Apple soll seinen Smart-Home-Hub mit Display am 13. Oktober vorstellen, gemeinsam mit einem neuen HomePod mini und einem neuen Apple TV. Jetzt hat der Nutzer pdfu Einrichtungsbildschirme auf X veröffentlicht, die zu diesem Gerät gehören sollen. Sie zeigen die Einrichtung einer Ansicht, die im englischen Material „Photo Face“ heißt.
Es sind die ersten Bilder der Hub-Software überhaupt. Bisher stützte sich alles, was über die Oberfläche bekannt ist, auf Beschreibungen und Code-Funde. Diese sind in der Übersicht aller Gerüchte zum HomePad gesammelt.
Das Wichtigste in Kürze
- Geleakte Einrichtungsbildschirme zeigen eine Fotoansicht für Apples Smart-Home-Hub.
- Als Quelle lassen sich Fotosammlungen, Rückblicke oder geteilte Alben wählen.
- Die Bilder kommen aus iCloud, iCloud-Fotos muss dafür eingeschaltet sein.
- Laut pdfu ist es dieselbe Fotoansicht wie im Standby des iPhone Duo.
Was die Einrichtungsbildschirme zeigen
Für die Fotoansicht lassen sich laut den Bildern mehrere Quellen auswählen: Fotosammlungen, Rückblicke oder geteilte Alben. Die gewählten Bilder laufen anschließend auf dem Display des Hubs.
Setting up Apple’s upcoming Home device includes a new step: creating a Photo Face.
— pdfu (@itspdfu) September 30, 2026
It’s the same Photo Face coming to StandBy on iPhone Duo. That might explain why Apple hasn’t officially made StandBy available in the simulator.
Photo Face requires iCloud Photos. During setup,… pic.twitter.com/Zh3cvAcjPx
Die Fotos bezieht der Hub aus iCloud. Ohne eingeschaltetes iCloud-Fotos funktioniert die Ansicht damit nicht. Angeboten wird die Einrichtung offenbar direkt beim ersten Aktivieren des Geräts, nicht erst später in den Einstellungen.
Dieselbe Ansicht wie beim iPhone Duo
Laut pdfu ist die Fotoansicht des Hubs identisch mit der des iPhone Duo. Apple hat Standby beim faltbaren iPhone als eines der zentralen Merkmale vorgestellt: Aufgestellt wird das Duo zum Bilderrahmen, zur Uhr oder zur Widget-Anzeige, und zwar auch ohne Ladegerät. Auf den übrigen iPhones springt Standby nur am Ladegerät an, der Fotorahmen lässt sich dort ebenfalls auf bestimmte Alben einstellen.
Auffällig ist eine Einschränkung in Apples Entwicklerwerkzeugen. Im Simulator für das iPhone Duo steht Standby laut Apple derzeit nicht zur Verfügung. Eine gemeinsame Oberfläche mit dem Hub würde erklären, warum Apple den Modus dort noch zurückhält – belegt ist dieser Zusammenhang aber nicht.
Wie die Bildschirme zum bisherigen Bild passen
Die Bilder decken sich mit dem, was Bloomberg am Vortag über die Oberfläche berichtet hat. Demnach ist sie stark um Uhr- und Fotoansichten herum gebaut, Diashows gehören ausdrücklich zu den vorgesehenen Aufgaben. Eine Fotoansicht als Teil der Ersteinrichtung passt dazu.
Persönliche Fotos werfen beim Hub allerdings eine Frage auf, die das iPhone nicht kennt. Das Gerät soll erkennen, wer davorsteht, und für Besuch einen Modus haben, der persönliche Inhalte ausblendet. Die Gesichtserkennung soll dabei ohne Tiefensensor auskommen und weniger zuverlässig sein als Face ID.
Zur Quelle: pdfu hatte zuletzt fünf bis dahin unbekannte Standby-Ansichten aus dem Code von iOS 27.1 ausgewertet und einige davon lauffähig gemacht. Für die Hub-Bildschirme fehlt eine zweite, unabhängige Bestätigung. Inhaltlich stimmen sie aber mit dem überein, was über das Gerät aus anderer Richtung bekannt ist.
Warum die Fotoansicht hierzulande mehr Gewicht hat
Siri AI, um das herum Apple den Hub gebaut haben soll, spricht bislang kein Deutsch. Eine Fotoansicht hängt dagegen an keiner Sprache. Ich rechne deshalb damit, dass dieser Teil des Geräts im deutschsprachigen Raum mehr Gewicht bekommt als in den USA, wo die Sprachfunktionen im Vordergrund stehen.
Die iCloud-Bindung ist dafür die entscheidende Hürde. Liegen deine Bilder lokal oder bei einem anderen Dienst, bleibt dir die Fotoansicht laut den Bildschirmen verschlossen. Der kostenlose iCloud-Speicher von 5 GB reicht für eine gewachsene Fotomediathek kaum aus, ohne iCloud+-Abo dürfte die Funktion für viele Haushalte also nicht in Frage kommen.
Würde auf einem Hub in deiner Küche eher die Uhr oder eine Diashow laufen – und liegen deine Fotos überhaupt in iCloud? Schreib uns in die Kommentare, wo deine Bilder heute liegen.





