Apple könnte in diesem Jahr einen spürbaren Kurswechsel im oberen Preis- und Leistungssegment einleiten. Während Produkte wie die Apple Watch SE, das iPad 11 und das MacBook Neo eher die unteren Preisklassen abdecken, zeichnet sich parallel eine deutlich stärkere Ausrichtung auf besonders teure und technisch ambitionierte Geräte ab.
Im Mittelpunkt steht dabei eine neue oder zumindest klarer definierte Ultra-Klasse. Laut Bloomberg plant Apple 2026 mindestens drei neue Geräte in diesem Bereich. Gemeint sind ein faltbares iPhone, neue AirPods oberhalb der AirPods Pro und ein neues MacBook-Modell, das noch über den bisherigen MacBook-Pro-Varianten positioniert sein soll. Auch wenn Apple diese Produkte am Ende nicht alle offiziell „Ultra“ nennen muss, spricht der Bericht klar von einer Super-Premium-Strategie, die sich immer stärker durchsetzt.
Apple arbeitet offenbar an mindestens drei neuen High-End-Produkten, die das eigene Portfolio nach oben erweitern sollen. Laut dem aktuellen „Power On“-Newsletter von Bloomberg-Reporter Mark Gurman geht es dabei um ein mögliches iPhone Ultra, AirPods Ultra und ein MacBook Ultra. Diese Geräte sollen nicht die günstigeren Apple-Modelle ersetzen, sondern eine zusätzliche Spitzenklasse bilden.
Der Bericht ordnet diese Entwicklung in einen größeren Zusammenhang ein. Apple hat mit der Apple Watch Ultra, den Ultra-Chips der M-Serie und CarPlay Ultra bereits gezeigt, dass der Begriff „Ultra“ innerhalb der Marke immer wichtiger wird. Nun könnte Apple dieses Konzept deutlich ausbauen und auf weitere Produktkategorien übertragen.
Apple verschiebt den Fokus stärker in Richtung Super-Premium
Gurman beschreibt die Entwicklung als „größere Veränderung“ in Richtung hochwertigerer Ultra-Geräte. Das ist deshalb relevant, weil Apple bisher zwar schon ein starkes Premium-Image hat, die besonders teuren Modelle aber eher Ausnahmen innerhalb einzelner Produktfamilien waren.
Jetzt wirkt es so, als würde Apple gezielt eine eigene Super-Premium-Klasse aufbauen. Gleichzeitig bleiben günstigere Modelle weiterhin wichtig. Laut Bericht decken Apple Watch SE, iPad 11 und MacBook Neo die unteren Preisklassen bereits gut ab. Genau dadurch entsteht für Apple offenbar mehr Spielraum, um am anderen Ende der Produktpalette noch exklusivere Geräte zu platzieren.
iPhone Ultra: Apples faltbares iPhone soll die Produktpalette überstrahlen
Das auffälligste der drei genannten Geräte ist das erste faltbare iPhone. Laut Gurman könnte dieses Modell ungefähr 2.000 US-Dollar kosten. Damit wäre es klar oberhalb der bisherigen iPhone-Preisklassen angesiedelt.
Im Bericht werden auch zwei zentrale Merkmale genannt: ein großes Innen-Display und Sensoren unter dem Display. Das deutet darauf hin, dass Apple bei diesem Gerät nicht nur auf das faltbare Format setzt, sondern auch auf ein besonders aufgeräumtes Design und eine technisch anspruchsvolle Displaylösung.
Gurman formuliert außerdem, dass dieses erste faltbare iPhone „einen Schatten auf den Rest der Produktpalette werfen“ werde. Das spricht dafür, dass Apple das Gerät nicht einfach als Experiment sieht, sondern als Produkt mit sehr hoher Signalwirkung. Innerhalb der Apple-Familie könnte es schnell zur sichtbarsten Neuheit werden.
AirPods Ultra: Neue Spitze über den AirPods Pro
Neben dem faltbaren iPhone nennt der Bericht auch neue AirPods, die preislich über den aktuellen AirPods Pro liegen sollen. Sie würden damit die neue Spitze innerhalb der AirPods-Reihe bilden.
Besonders interessant ist hier die genannte Technik: Diese neuen AirPods sollen mit Computer-Vision-Kameras ausgestattet sein. Laut Gurman sollen diese Kameras Siri mit Visual-Intelligence-Daten versorgen. Gemeint ist also nicht einfach nur ein weiteres Audio-Upgrade, sondern eine deutlich stärkere Verknüpfung von Apple-Hardware, Umgebungserkennung und Sprachassistenz.
Das wäre ein klarer Schritt über das hinaus, was AirPods bisher leisten. Apple würde die Ohrhörer damit stärker in Richtung intelligentes Wearable weiterentwickeln. Im Bericht wird nicht weiter ausgeführt, wie genau diese Funktionen im Alltag eingesetzt werden sollen, aber der Hinweis auf Siri und Visual Intelligence zeigt ziemlich deutlich, wohin die Richtung geht.
MacBook Ultra: Touchfähiges OLED-Display und noch teurer als MacBook Pro
Als drittes Gerät nennt Gurman ein MacBook Ultra. Dieses Modell soll ein touchfähiges OLED-Display bekommen. Schon dieser Punkt wäre für Apple auffällig, weil Touch-Funktionen bei MacBooks seit Jahren immer wieder diskutiert werden, bisher aber keine Rolle im Standardangebot spielen.
Dazu kommt der Preis. Laut Bericht soll das OLED-Display den Gesamtpreis des Geräts um bis zu 20 Prozent erhöhen. Das MacBook Ultra würde dadurch wahrscheinlich oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max positioniert werden.
Wichtig ist auch hier der strategische Punkt: Das Gerät soll die bestehenden MacBook Pro-Modelle nicht ersetzen. Stattdessen würde Apple darüber noch eine zusätzliche Stufe einziehen. Genau das passt zur beschriebenen Ultra-Strategie. Es geht also nicht um eine einfache Modellpflege, sondern um eine neue Luxusklasse im Notebook-Bereich.
Apple nutzt den Namen Ultra wohl nicht zwingend bei allen Geräten
Trotz der klaren Einordnung sagt Gurman auch, dass Apple möglicherweise nicht für alle diese Geräte tatsächlich die Bezeichnung „Ultra“ verwenden wird. Das heißt: Die Strategie kann inhaltlich klar in Richtung Ultra gehen, auch wenn das Branding am Ende anders ausfällt.
Als Beispiel nennt Gurman, dass Apple den Namen Ultra nicht für das neue Studio Display XDR übernommen hat. Der Begriff ist bei Apple trotzdem längst etabliert und wird immer häufiger verwendet. Bereits vorhanden sind Ultra-Chips der M-Serie, die Apple Watch Ultra und CarPlay Ultra.
Das macht deutlich, dass „Ultra“ bei Apple inzwischen weniger ein Einzelfall als vielmehr ein wiederkehrendes Muster ist. Selbst wenn nicht jedes neue Top-Gerät diesen Namen trägt, bleibt die Botschaft dieselbe: mehr Leistung, mehr Exklusivität, höherer Preis.
Apple könnte die Ultra-Klasse später auch auf iPad und Mac ausweiten
Der Bericht blickt außerdem über dieses Jahr hinaus. Für die Zukunft erwartet Gurman, dass weitere Produktlinien in diese Super-Premium-Klasse hineinwachsen werden. Genannt werden ausdrücklich das iPad und der Mac.
Konkret erwähnt er zwei mögliche Geräte. Zum einen könnte ein High-End-iPad mit faltbarem OLED-Display kommen. Zum anderen sei ein leistungsstärkerer iMac mit größerem Display denkbar. Auch diese Hinweise passen zu dem Bild, dass Apple nicht nur einzelne teure Sondermodelle plant, sondern mittelfristig mehrere Produktkategorien nach oben ausbauen will.
Was der Bericht über Apples Strategie sagt
Aus dem Bericht lässt sich recht klar ablesen, wie Apple die eigene Produktpalette künftig strukturieren könnte. Unten stehen Geräte, die ein breiteres Publikum ansprechen und die Einstiegspreise absichern. Oben entsteht parallel eine Klasse von Produkten, die bewusst noch teurer, exklusiver und technisch auffälliger positioniert wird.
Die drei jetzt genannten Geräte passen genau in dieses Schema. Das faltbare iPhone wäre das Prestigeprodukt mit sehr hohem Preis und neuer Bauform. Die AirPods würden die Wearable-Strategie in eine neue Richtung erweitern. Das MacBook würde oberhalb der bisherigen Pro-Geräte eine zusätzliche High-End-Stufe schaffen.
Drei neue Apple-Geräte könnten die Ultra-Klasse erweitern
Laut Mark Gurman plant Apple 2026 mindestens drei neue Geräte der Ultra-Klasse oder zumindest des Ultra-Segments. Dazu gehören ein faltbares iPhone für rund 2.000 US-Dollar mit großem Innen-Display und Sensoren unter dem Display, neue AirPods über den AirPods Pro mit Computer-Vision-Kameras für Siri und ein MacBook mit touchfähigem OLED-Display, das preislich bis zu 20 Prozent höher liegen und oberhalb der aktuellen MacBook Pros mit M5 Pro und M5 Max angesiedelt sein soll.
Gleichzeitig hält Gurman fest, dass Apple nicht zwingend bei allen Produkten den Namen Ultra verwenden wird. Trotzdem ist der Trend klar. Mit M-Serie-Ultra-Chips, Apple Watch Ultra und CarPlay Ultra ist die Richtung bereits vorgegeben. Für die Zukunft rechnet Gurman außerdem damit, dass auch iPad und Mac stärker in diese Super-Premium-Klasse hineinwachsen könnten, etwa mit einem faltbaren High-End-iPad oder einem größeren, leistungsstärkeren iMac. (Bild: Shutterstock / fireFX)
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