Das iPad Air gehört seit Jahren zu den beliebtesten Tablets im Apple-Lineup. Es positioniert sich zwischen dem Standard-iPad und dem iPad Pro und bietet viel Leistung zu einem vergleichsweise moderaten Preis. Mit dem neuen M4 iPad Air aktualisiert Apple die Baureihe technisch, ohne am äußeren Erscheinungsbild etwas zu verändern.
Auf den ersten Blick wirkt das neue Modell fast identisch mit dem M3 iPad Air aus dem letzten Jahr. Doch im Inneren gibt es mehrere wichtige Neuerungen. Der Fokus liegt klar auf mehr Leistung, mehr Arbeitsspeicher und moderneren Funkstandards.
Kleine Chip-Updates wirken oft unspektakulär. Zehn oder zwanzig Prozent mehr Leistung sind im Alltag nicht immer sofort spürbar. Mit iPadOS 26 ändert sich das jedoch. Das neue Betriebssystem bringt deutlich anspruchsvollere Funktionen mit, vor allem im Bereich KI und Systemintelligenz.
Während iPadOS 18 mit 8 GB RAM problemlos lief, steigen mit iPadOS 26 die Anforderungen. Genau hier setzt das neue iPad Air an. Es richtet sich dabei nicht primär an Nutzer des M3-Modells, sondern vor allem an Besitzer älterer Geräte wie dem M1 iPad Air oder noch früheren Generationen.
M4-Chip: Bis zu 30 Prozent schneller
Die wichtigste Neuerung ist der Wechsel vom M3- auf den M4-Chip. Apple gibt an, dass das M4 iPad Air „bis zu 30 Prozent schneller“ ist als das iPad Air mit M3. Wie stark dieser Unterschied im Alltag ausfällt, hängt vom Einsatzbereich ab. Bei einfachen Aufgaben dürfte der Unterschied gering sein. Bei anspruchsvolleren Anwendungen, Multitasking oder rechenintensiven Workflows wird der Leistungszuwachs deutlicher.
Noch klarer wird der Fortschritt beim Vergleich mit älteren Modellen:
- Bis zu 2,3-mal schneller als das iPad Air mit M1
- Die Neural Engine ist 3-mal schneller als beim M1-Modell
Gerade mit Blick auf iPadOS 26 ergibt der stärkere Chip Sinn. Die neuen Funktionen sind deutlich anspruchsvoller als unter iPadOS 18, wodurch die zusätzliche Leistung besser genutzt wird.

Wichtig ist: Das M4-Modell ist nicht als Upgrade für M3-Nutzer konzipiert, sondern als zukunftssichere Option für Besitzer älterer iPads.
12 GB RAM und höhere Speicherbandbreite
Ein zentraler Bestandteil des M4-Chips ist die Erhöhung des einheitlichen Speichers. Das neue M4 iPad Air verfügt über 12 GB RAM. Das M3-Modell hatte 8 GB. Das entspricht einer Steigerung um 50 Prozent.
Zusätzlich wurde die Speicherbandbreite auf 120 GB/s erhöht. Diese höhere Bandbreite kann insbesondere bei lokalen KI-Modellen und speicherintensiven Anwendungen Vorteile bringen.
Vor iPadOS 26 war das iPad Air mit 8 GB RAM bereits sehr leistungsfähig. Mit den neuen Anforderungen an KI und Systemfunktionen sind 12 GB jedoch ein sinnvolles Upgrade. Das Gerät ist damit besser auf moderne Software und zukünftige Entwicklungen vorbereitet.
C1X-Modem: Schnellere Daten und effizienterer Energieverbrauch
Beim Mobilfunkmodell kommt eine weitere Neuerung hinzu: das C1X-Modem. Das C1X ist Apples eigenes Mobilfunkmodem und ersetzt im M4 iPad Air die bisherige Drittanbieter-Lösung aus dem M3-Modell. Es wurde zunächst im iPhone Air eingeführt und kam später auch im M5 iPad Pro zum Einsatz. Laut Apple bietet das C1X-Modem:
- Bis zu 50 Prozent schnellere Mobilfunkdatenleistung
- Bis zu 30 Prozent geringeren Modemenergieverbrauch bei aktiver Nutzung
Offiziell bleibt die angegebene Akkulaufzeit des M4 iPad Air identisch mit der des M3-Modells. In der Praxis kann sich das neue Modem dennoch positiv auf die Laufzeit auswirken, insbesondere wenn das Gerät häufig im Mobilfunknetz verwendet wird.
Schnellere Datenübertragung und verbesserte Energieeffizienz sind vor allem für unterwegs relevant.
N1-Wireless-Chip: Wi-Fi 7 und Bluetooth 6
Neben dem neuen Modem setzt Apple im M4 iPad Air auch auf den neuen N1-Wireless-Chip. Der N1-Chip ersetzt die bisherigen Lösungen für Wi-Fi, Bluetooth und Thread. Er wurde erstmals im Herbst in der iPhone-17-Reihe eingeführt.
Mit dem Einbau des N1-Chips bietet das M4 iPad Air mehrere technische Verbesserungen:
- Unterstützung für Wi-Fi 7 statt Wi-Fi 6E im M3-Modell
- Bluetooth 6 statt Bluetooth 5.3
- Bessere Leistung bei der Verbindung mit 5-GHz-Wi-Fi-Netzwerken
- Verbesserte Gesamtleistung und höhere Zuverlässigkeit bei Funktionen wie Personal Hotspot und AirDrop
Wi-Fi 7 ermöglicht höhere Geschwindigkeiten und geringere Latenzzeiten. Bluetooth 6 verbessert Effizienz und Verbindungsstabilität. Auch wenn viele Netzwerke aktuell noch mit Wi-Fi 6 oder 6E arbeiten, ist das M4 iPad Air damit technisch für die kommenden Jahre vorbereitet.

Was bleibt unverändert?
Abgesehen von den genannten vier Upgrades bleibt das M4 iPad Air weitgehend identisch mit seinem Vorgänger.
- Gleiches Design
- Gleiche Größen
- Gleiche Farboptionen
- Gleiche Preise
Optisch sind M3- und M4-Modell nicht voneinander zu unterscheiden. Die Unterschiede betreffen ausschließlich die interne Hardware.
M4 iPad Air vs. M3 iPad Air: Die wichtigsten Unterschiede im Überblick
Das M4 iPad Air bringt gezielte, aber klare Verbesserungen gegenüber dem M3-Modell. Der neue Chip sorgt für bis zu 30 Prozent mehr Leistung. Der Arbeitsspeicher steigt auf 12 GB, die Speicherbandbreite auf 120 GB/s. Das C1X-Modem verbessert Mobilfunkgeschwindigkeit und Energieeffizienz. Der N1-Wireless-Chip bringt Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und optimierte Verbindungsstabilität.
Für Besitzer eines M3 iPad Air ist das Upgrade nicht zwingend notwendig. Für Nutzer älterer Modelle, insbesondere mit M1 oder früher, stellt das neue iPad Air jedoch einen deutlich spürbaren Leistungssprung dar.
Insgesamt bleibt das Konzept des iPad Air erhalten. Die Neuerungen sorgen vor allem für mehr Zukunftssicherheit und bessere Voraussetzungen für iPadOS 26 und kommende Softwaregenerationen. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Dontree_M)
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FAQ zum M4 iPad Air vs. M3 iPad Air
Der wichtigste Unterschied ist der neue M4-Chip. Laut Apple ist das M4 iPad Air bis zu 30 Prozent schneller als das M3-Modell. Zusätzlich gibt es 12 GB RAM statt 8 GB sowie eine höhere Speicherbandbreite von 120 GB/s. Auch bei Funktechnik und Mobilfunkmodem wurden Verbesserungen vorgenommen.
Apple spricht von bis zu 30 Prozent mehr Leistung im Vergleich zum M3 iPad Air. Gegenüber dem M1 iPad Air fällt der Unterschied noch deutlicher aus: bis zu 2,3-mal schneller. Die Neural Engine arbeitet laut Apple sogar dreimal schneller als im M1-Modell. Besonders bei anspruchsvollen Anwendungen und KI-Funktionen unter iPadOS 26 dürfte der Leistungszuwachs spürbar sein.
Ja. Das M4 iPad Air verfügt über 12 GB RAM. Das M3-Modell hatte 8 GB. Das entspricht einer Steigerung um 50 Prozent. Zusätzlich steigt die Speicherbandbreite auf 120 GB/s, was bei speicherintensiven Anwendungen und lokalen KI-Modellen Vorteile bringen kann.
Ja. Durch den neuen N1-Wireless-Chip unterstützt das M4 iPad Air Wi-Fi 7. Das M3-Modell war noch auf Wi-Fi 6E beschränkt. Außerdem bietet das neue Modell Bluetooth 6 statt Bluetooth 5.3. Laut Apple verbessert der N1-Chip auch die Stabilität bei 5-GHz-WLAN-Verbindungen sowie bei Funktionen wie AirDrop und Personal Hotspot.
Im Mobilfunkmodell kommt das neue C1X-Modem zum Einsatz. Es bietet laut Apple bis zu 50 Prozent schnellere Mobilfunkdatenleistung und verbraucht bei aktiver Nutzung bis zu 30 Prozent weniger Energie als das Modem im M3-Modell. Offiziell bleibt die Akkulaufzeit gleich, in der Praxis kann sich die Effizienz jedoch positiv auswirken.
Für Besitzer eines M3 iPad Air ist das Upgrade nicht zwingend notwendig. Die Verbesserungen sind messbar, aber nicht grundlegend. Für Nutzer älterer Modelle, etwa mit M1 oder früher, stellt das M4 iPad Air jedoch einen deutlich größeren Leistungssprung dar und bietet mehr Zukunftssicherheit.
Nein. Das M4 iPad Air bleibt optisch identisch mit dem M3-Modell. Design, Größen, Farboptionen und Preise sind unverändert. Die Unterschiede betreffen ausschließlich die interne Hardware.



