OpenAI verstärkt sein Team mit Peter Steinberger, dem Entwickler des KI-Assistenten OpenClaw. Die Personalie ist vor allem deshalb relevant, weil OpenClaw in den vergangenen Wochen stark an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Das Projekt steht für eine neue Art von KI-Systemen, die nicht nur antworten, sondern eigenständig handeln. Mit dem Wechsel zu OpenAI verschiebt sich der Fokus nun von einem unabhängigen Projekt hin zur Integration in eines der einflussreichsten KI-Unternehmen weltweit.
In der KI-Branche geht es längst nicht mehr nur um Chatbots, die Texte generieren. Der Trend entwickelt sich hin zu sogenannten KI-Agenten, also Systemen, die Aufgaben selbstständig ausführen. Genau in diesem Bereich positionierte sich OpenClaw. Dass nun der Entwickler dieses Projekts zu OpenAI wechselt, ist ein deutliches Signal: OpenAI will die nächste Generation persönlicher Assistenten aktiv mitgestalten.
Die Entwicklung von OpenClaw
Peter Steinberger, ein österreichischer Entwickler, begann sein Projekt ursprünglich unter dem Namen Clawdbot. Später folgte die Umbenennung in Moltbot. Erst in den vergangenen Wochen wurde der heutige Name OpenClaw etabliert.
Die erste Namensänderung hatte rechtliche Gründe. Anthropic drohte mit juristischen Schritten, da der ursprüngliche Name eine zu starke Ähnlichkeit mit dem KI-System Claude aufwies. Um einen möglichen Rechtsstreit zu vermeiden, wurde das Projekt umbenannt. Die zweite Umbenennung erfolgte aus persönlichen Gründen: Steinberger gefiel der neue Name besser.
Mit OpenClaw gewann das Projekt an Sichtbarkeit. Die zentrale Botschaft lautete, eine KI zu entwickeln, „die echt was macht“. Gemeint war damit ein System, das über reine Textausgaben hinausgeht und aktiv Aufgaben übernimmt.
Was OpenClaw leistet
OpenClaw verspricht konkrete Handlungsfähigkeit. Das System soll unter anderem:
- Kalender verwalten
- Flüge buchen
- Teil eines sozialen Netzwerks mit anderen KI-Assistenten sein
Der Ansatz zielt darauf ab, eine KI zu schaffen, die als persönlicher Assistent agiert und selbstständig in digitalen Umgebungen handelt. Damit unterscheidet sich OpenClaw von klassischen Chatbots, die hauptsächlich Informationen liefern oder Texte verfassen.
Der Wechsel zu OpenAI
In einem Blogbeitrag erklärte Steinberger seine Entscheidung, zu OpenAI zu wechseln. Er machte deutlich, dass er OpenClaw durchaus zu einem großen Unternehmen hätte ausbauen können. Dieses Ziel habe ihn jedoch nicht gereizt.
Statt ein großes Unternehmen aufzubauen, wolle er die Welt verändern. Die Zusammenarbeit mit OpenAI sei für ihn der schnellste Weg, dieses Ziel für alle zu erreichen.
Diese Aussage verdeutlicht, dass es ihm weniger um unternehmerisches Wachstum ging, sondern um Wirkung und Skalierung. OpenAI bietet dafür die notwendige Infrastruktur, Reichweite und technologische Basis.
Die Rolle bei OpenAI
Sam Altman, CEO von OpenAI, äußerte sich auf der Plattform X zu dem Wechsel. In seiner neuen Position werde Steinberger „die nächste Generation persönlicher Assistenten vorantreiben“.
Damit wird klar, dass OpenAI das Thema KI-Agenten strategisch weiter ausbauen will. Der Fokus liegt auf Systemen, die selbstständig Aufgaben planen und ausführen können. Steinbergers Erfahrung mit OpenClaw passt genau in dieses Profil.
Zukunft von OpenClaw
Trotz des Wechsels verschwindet OpenClaw nicht. Laut Altman wird das Projekt als Open-Source-Initiative weitergeführt. Es soll in einer Stiftung organisiert werden, die OpenAI weiterhin unterstützen wird.
Das bedeutet, dass die Technologie offen zugänglich bleibt und gleichzeitig eine Verbindung zu OpenAI besteht. So kann die Community weiterentwickeln, während OpenAI vom offenen Innovationsprozess profitiert.
Steinbergers Wechsel stärkt OpenAI im Agenten-Bereich
Der Wechsel von Peter Steinberger zu OpenAI markiert einen wichtigen Schritt im Bereich autonomer KI-Assistenten. OpenClaw hat mit seinem Ansatz Aufmerksamkeit erzeugt, weil es über klassische Chatbot-Funktionen hinausgehen wollte. Nun wird dieses Know-how direkt in die Entwicklungsarbeit von OpenAI eingebracht.
Gleichzeitig bleibt OpenClaw als Open-Source-Projekt bestehen und soll in einer Stiftung weiterleben. Damit entsteht eine Kombination aus unabhängiger Weiterentwicklung und strategischer Einbindung in eines der führenden KI-Unternehmen weltweit. (Bild: Shutterstock / Stock all)
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