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Apple Card: Die Gründe für das Ende mit Goldman Sachs

by Milan
14. Januar 2026
Apple Card Goldman Sachs

Bild: Shutterstock / Primakov

Die Apple Card steht vor einem grundlegenden Umbruch. Apple hat offiziell bestätigt, dass die Kreditkarte künftig von JP Morgan Chase übernommen wird. Damit endet die Partnerschaft mit Goldman Sachs, die von Beginn an als ambitioniertes Prestigeprojekt galt. Ein detaillierter Bericht des Wall Street Journal zeigt nun, warum Apple die Zusammenarbeit intern als „unglückliche Ehe“ bezeichnete und weshalb die Trennung letztlich unausweichlich war.

Als die Apple Card gestartet wurde, sollte sie den Kreditkartenmarkt vereinfachen und neu denken. Klare Nutzerführung, Transparenz bei Gebühren und eine enge Verzahnung mit dem Apple-Ökosystem standen im Mittelpunkt. Hinter den Kulissen entwickelten sich jedoch strukturelle Probleme. Gespräche mit rund 20 mit der Sache vertrauten Personen machen deutlich, dass sich die Interessen von Apple und Goldman Sachs immer weiter auseinander bewegten (via WSJ).

Hohe Genehmigungsquoten und steigendes Risiko

Apple setzte früh darauf, dass möglichst viele Antragsteller eine Apple Card erhalten sollten. Goldman Sachs wurde gedrängt, fast alle Anträge zu genehmigen. Das führte dazu, dass überdurchschnittlich viele Kunden mit schwacher Bonität akzeptiert wurden. Mehr als 30 Prozent der offenen Apple-Card-Salden entfielen auf Kreditnehmer, deren Kreditwürdigkeit unterhalb dessen lag, was die meisten Banken noch als erstklassig einstufen.

Dieser Anteil lag sogar höher als bei vielen Instituten, die sich gezielt auf Subprime-Kredite konzentrieren. Für Goldman Sachs bedeutete das ein erhöhtes Ausfallrisiko und zunehmenden regulatorischen Druck.

Der Bruch zwischen Apple und Goldman Sachs

Nachdem Apple Goldman Sachs offiziell einen Vorschlag zur Beendigung der Zusammenarbeit unterbreitet hatte, begann Apple parallel Gespräche mit anderen Kartenemittenten. In internen Präsentationen beschrieb Apple die Beziehung zu Goldman Sachs als unglückliche Ehe. Beide Seiten seien zwar bereit gewesen, formell zusammenzubleiben, doch niemand wolle mit einem Partner verbunden sein, der die Beziehung nicht wirklich wolle.

Diese Einschätzung verdeutlicht, wie angespannt das Verhältnis zu diesem Zeitpunkt bereits war.

Überlegungen zu privaten Kreditfonds

Eine der diskutierten Optionen bestand darin, einen privaten Kreditfonds einzusetzen, um die bestehenden Apple-Card-Salden zu übernehmen. Solche Fonds werden an der Wall Street zunehmend für komplexe und maßgeschneiderte Finanzierungen genutzt. Zwar haben sie bereits Verbraucherkreditgeber unterstützt, ein Geschäft in dieser Größenordnung und Komplexität wäre jedoch Neuland gewesen.

Apple beauftragte eine Boutique-Investmentbank mit der Suche nach einem geeigneten Fonds und sprach zusätzlich mit einem kleineren Fintech-Unternehmen über eine mögliche Struktur mit einem privaten Kreditpartner. Gleichzeitig nahmen Banker von Goldman Sachs Kontakt zu privaten Kreditfirmen auf, um deren Interesse auszuloten. Barclays, das selbst ein Angebot in Erwägung zog, wandte sich an KKR, um Unterstützung für eine mögliche Transaktion zu organisieren.

Verzögerte Entscheidungen und parallele Verhandlungen

Goldman Sachs ging davon aus, dass Apple bis Anfang März 2025 eine Entscheidung treffen würde, welcher Partner die Apple Card übernehmen sollte. Anschließend sollten direkte Verhandlungen zwischen Goldman und dem neuen Emittenten beginnen. Dieser Zeitplan wurde jedoch nie eingehalten. Führungskräfte von Goldman hatten den Eindruck, dass Apple nicht alle notwendigen Schritte unternahm, um den Prozess voranzubringen.

Zwischenzeitlich arbeitete Apple an drei möglichen Verträgen gleichzeitig, mit JP Morgan Chase, American Express und Synchrony. Besonders Synchrony zeigte sich überzeugt, den Zuschlag zu erhalten, und begann bereits damit, zu prüfen, wie sich die Kartenumsätze möglichst kosteneffizient abwickeln ließen.

Die Entscheidung für JP Morgan Chase

Im Mai 2025 informierte Apple schließlich JP Morgan Chase darüber, dass das Institut der bevorzugte Partner sei. Gleichzeitig kontaktierte Apple auch Capital One und signalisierte, dass ein Abschluss kurz bevorstehe, es aber noch eine letzte Gelegenheit gebe, einzusteigen. Capital One verwies zwar auf den Fokus auf die geplante Übernahme von Discover, führte jedoch bis Juni weitere Gespräche mit Apple und Goldman Sachs.

Am Ende fiel die Entscheidung dennoch zugunsten von JP Morgan Chase. Das Institut sicherte sich umfangreiche Schutzmechanismen für den Fall, dass die Kreditausfälle nach Vertragsabschluss stark ansteigen oder sich die Performance der Apple Card verschlechtern sollte. Zudem verhandelte Chase das Recht, noch vor dem finalen Vertragsabschluss vom Deal zurücktreten zu können.

Apple Card: Wenn Technologie auf Bankgeschäft trifft

Die Geschichte der Apple Card zeigt, wie schwierig die Zusammenarbeit zwischen einem Technologieunternehmen und einer klassischen Investmentbank sein kann. Unterschiedliche Risikovorstellungen, strategische Ziele und operative Erwartungen führten dazu, dass die Partnerschaft zwischen Apple und Goldman Sachs zunehmend belastet wurde. Mit dem geplanten Übergang zu JP Morgan Chase, der sich über die kommenden zwei Jahre erstrecken soll, beginnt für die Apple Card nun eine neue Phase. Weitere Details will Apple im Laufe der Umsetzung bekannt geben. (Bild: Shutterstock / Primakov)

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