Apple gerät in Bewegung. Ein neuer Bericht von Bloomberg sorgt für Gesprächsstoff und stellt eine der wichtigsten Führungspersonen des Unternehmens in den Mittelpunkt. Johny Srouji, Senior Vice President für Hardware-Technologien und treibende Kraft hinter Apple Silicon, denkt ernsthaft über einen Abschied nach. Eine Nachricht, die weit über eine interne Personalie hinausgeht, denn sie betrifft genau jene Technologie, die Apple in den letzten Jahren entscheidend geprägt hat.
Die Entwicklung der hauseigenen Chips hat Apple unabhängiger, schneller und strategisch flexibler gemacht. Der Umstieg des Mac auf Apple Silicon, der interne Aufbau eines eigenen Mobilfunkmodems und die Einführung des C1 und N1 Chips zeigen, wie stark sich Apple auf eigene Hardwarelösungen konzentriert. All diese Fortschritte tragen Sroujis Handschrift. So fällt die Meldung über seine möglichen Pläne in eine Zeit, in der das Unternehmen ohnehin stark von Veränderungen geprägt ist.
Sroujis mögliche berufliche Neuorientierung
Laut Bloomberg hat Johny Srouji Tim Cook mitgeteilt, dass er ernsthaft überlegt, Apple in naher Zukunft zu verlassen. Es geht nicht um einen Rückzug aus dem Berufsleben, sondern klar um einen Wechsel in ein anderes Unternehmen. Diese Überlegung wirkt umso schwerer, weil Srouji zu den angesehensten Führungskräften zählt und als Architekt von Apples internen Chipbemühungen gilt. Seine Rolle reicht weit über einzelne Projekte hinaus. Er hat die Plattform geschaffen, auf der Apple seine Hardwarestrategie der letzten Jahre aufgebaut hat.
Die Bedeutung von Apple Silicon
Unter Sroujis Leitung gelang Apple einer der größten technologischen Schritte der Firmengeschichte. Die gesamte Mac Linie wurde auf Apple Silicon umgestellt. Der Konzern brachte eigene Mobilfunkmodems sowie neue Wi-Fi und Bluetooth Chips in Entwicklung, die in diesem Jahr bereits als C1 und N1 Chip in verschiedenen Produkten zum Einsatz kamen. Diese Projekte stehen sinnbildlich für Apples Bestreben, zentrale Komponenten selbst zu kontrollieren und die technologische Basis des Unternehmens weiter unabhängig zu gestalten.
Apples Versuch, Srouji zu halten
Um einen Abgang zu verhindern, hat Apple laut Bericht umfangreiche Vorschläge gemacht. Dazu zählen substanzielle Gehaltspakete und die Aussicht auf mehr Verantwortung. Im Gespräch war sogar eine Beförderung zum Chief Technology Officer. Diese Position würde ihn direkt unter der Unternehmensführung einordnen und zu einer der mächtigsten Personen bei Apple machen. Trotz dieser Angebote scheint Srouji zurückhaltend. Laut Bloomberg soll er nicht unter einem anderen zukünftigen CEO arbeiten wollen, was in einer Phase, in der ein möglicher Rücktritt von Tim Cook im Raum steht, ein zentraler Aspekt sein könnte.
Weitere Abgänge verstärken den Druck
Sroujis mögliche Entscheidung fällt nicht isoliert. In derselben Woche haben bereits mehrere hochrangige Manager ihren Abschied angekündigt. Dazu gehören Designchef Alan Dye, KI-Chef John Giannandrea, General Counsel Kate Adams und Lisa Jackson, verantwortlich für Umwelt und Politik. Sollten sich die Berichte bewahrheiten, wäre Srouji der fünfte große Abgang in kürzester Zeit. Darüber hinaus erwähnt Bloomberg, dass auch Retail-Chefin Dierdre O’Brien und Marketing-SVP Greg Joswiak angesichts ihrer über 35- bzw. 40-jährigen Betriebszugehörigkeit bald in den Ruhestand gehen könnten.
Diese Häufung an Personalwechseln deutet auf eine umfassende Umstrukturierung hin. Vieles spricht dafür, dass Apple sich auf mögliche Veränderungen an der Spitze vorbereitet und das Unternehmen in eine neue Ära führen will.
Apple: Ein Schlüsselmanager im Zentrum des Umbruchs
Der potenzielle Weggang von Johny Srouji könnte Apple an einem empfindlichen Punkt treffen. Sein Einfluss auf Apple Silicon und die gesamte Hardwarelandschaft ist zentral für den Erfolg der letzten Jahre. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Lage, wie weitreichend die internen Veränderungen sind, die Apple gerade durchläuft. Ob Srouji bleibt oder geht, wird direkten Einfluss auf Apples technologische Ausrichtung und möglicherweise auch auf die Führungsstruktur haben. Klar ist, dass das Unternehmen sich mitten in einer Neuordnung befindet, deren Auswirkungen noch lange spürbar sein werden. (Bild: Apple)
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