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iPhone Fold: Was wirklich dran ist an den aktuellen Leaks

Milan Jovicic by Milan Jovicic
7. Februar 2025 - 01:22 CET
in Apple Gerüchte
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iPhone Fold Apple

Photo by alexandrbognat / Bigstockphoto

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Seit Jahren kursieren Gerüchte über ein faltbares iPhone, doch bislang hat Apple kein solches Gerät vorgestellt. Nun sorgt ein neuer Leak für Aufsehen, der angeblich die genauen Spezifikationen des faltbaren iPhones enthüllt. Doch wie glaubwürdig sind diese Informationen? Der Bericht stammt aus sozialen Medien und wurde von einem Informanten mit fragwürdiger Erfolgsbilanz veröffentlicht. Dennoch liefert er interessante Einblicke in mögliche technische Details, das Design und einen möglichen Veröffentlichungstermin.

Apple hält sich traditionell bedeckt, wenn es um kommende Produkte geht. Trotzdem tauchen regelmäßig Gerüchte und Leaks auf, die versuchen, einen Blick in die Zukunft der iPhone-Modelle zu werfen. Besonders das Thema faltbare Smartphones sorgt immer wieder für Spekulationen, da Konkurrenten wie Samsung oder Huawei bereits faltbare Geräte auf dem Markt haben. Die jetzt veröffentlichten angeblichen Spezifikationen klingen beeindruckend, werfen aber auch einige Fragen auf.

Die angeblichen Spezifikationen des faltbaren iPhones

Die neuen Informationen stammen von einem Leaker namens Jukanlosreve, der früher unter dem Namen TechReve bekannt war. Er teilte die Angaben über soziale Medien, wobei er sich auf eine Quelle namens “zwz” berief. Da diese Quelle nicht überprüfbar ist, sollte die Glaubwürdigkeit der Informationen mit Vorsicht betrachtet werden.

Größe und Display

Laut dem Leak soll das faltbare iPhone zwei zusammengefalteten 6,1-Zoll-iPhones entsprechen. Das würde im ausgeklappten Zustand eine Gesamtgröße von über 12 Zoll ergeben. Allerdings erscheint diese Rechnung fragwürdig, denn realistisch betrachtet würde ein solches Gerät eher einer Bildschirmdiagonale von 7,5 Zoll entsprechen – in etwa der Größe eines iPad mini. Das Display soll exklusiv von Samsung gefertigt werden. Das wäre insofern interessant, da es bisher widersprüchliche Berichte darüber gibt, ob Apple sich bereits für einen Display-Zulieferer entschieden hat. Apple soll sowohl mit Samsung als auch mit LG an einer Lösung gearbeitet haben, die das Problem der Faltenbildung bei faltbaren Displays minimiert.

Dicke und Design

Das angebliche faltbare iPhone soll im aufgeklappten Zustand nur 4,6 mm dünn sein und im zusammengeklappten Zustand 9,2 mm. Das wäre erstaunlich, denn das aktuelle iPad Pro M4 ist mit 5,1 mm bereits eines der dünnsten Apple-Geräte. Zudem wäre das iPhone Fold dünner als das Samsung Galaxy Z Fold, das bei 5,6 mm liegt. Diese Angaben wirken daher eher unrealistisch.

Scharniermechanismus

Der Bericht spricht von einem „großen Klappmechanismus auf der linken Rückseite“. Das wirft Fragen auf, denn bislang gab es unterschiedliche Spekulationen über das Design eines möglichen iPhone Fold. Eine Theorie besagt, dass Apple ein Top-Down-Design entwickelt, ähnlich wie das Samsung Galaxy Flip. Eine andere Möglichkeit wäre ein Wrap-Around-Design, das sich eher am Huawei Mate Xs 2 orientiert. Tatsächlich arbeitet Apple laut Patenten an verschiedenen faltbaren Display-Mechanismen und Scharnierlösungen. Es bleibt jedoch offen, ob sich Apple für ein seitlich faltbares Gerät oder eine vertikale Klappvariante entscheiden wird.

Akku und Kameras

Ein besonders interessanter Punkt des Leaks ist die Akkukapazität. Demnach soll das faltbare iPhone über zwei Akkus mit Edelstahlgehäuse verfügen, die insgesamt 5000 mAh Kapazität bieten. Die Akkuzellen sollen in einer 3D-gestapelten Bauweise angeordnet sein. Allerdings gab es bereits Berichte darüber, dass Apple und Samsung Schwierigkeiten mit der Entwicklung extrem dünner Akkus haben. Die Kamera-Ausstattung soll ebenfalls speziell sein. Laut dem Leak wird die Frontkamera mit der sogenannten Meta Lens Technologie arbeiten, die auch für das iPhone 17 erwartet wird. Die Haupt- und Ultraweitwinkelkameras sollen aus einer hybriden Glas-Kunststoff-Kombination bestehen.

Möglicher Veröffentlichungstermin

Der Leak nennt den Herbst 2026 als möglichen Veröffentlichungstermin für das faltbare iPhone. Das würde mit früheren Berichten übereinstimmen, allerdings gibt es auch Spekulationen, dass das Gerät erst 2027 erscheinen könnte. Zusätzlich wird behauptet, dass Apple parallel an einem faltbaren iPad oder einem MacBook-ähnlichen Gerät arbeitet, das 2027 oder 2028 auf den Markt kommen könnte. Diese Gerüchte decken sich mit anderen Berichten über Apples Pläne für faltbare Technologien.

Zweifel an der Glaubwürdigkeit

Trotz der detaillierten Angaben bleibt die Glaubwürdigkeit des Leaks fraglich. Die Quelle „zwz“ ist unbekannt und hat keine nachprüfbare Erfolgsbilanz. Zudem wiederholt der Bericht viele Informationen, die bereits zuvor aus anderen Leaks bekannt waren. Apple ist bekannt dafür, seine Produkte streng geheim zu halten. In der Vergangenheit gab es immer wieder Leaks, die sich später als falsch herausstellten. Viele der genannten Spezifikationen – insbesondere die extreme Dünne des Geräts und die Bildschirmgröße – erscheinen unwahrscheinlich.

  • Apple Intelligence: Warum der Superzyklus noch wartet

Viele offene Fragen: Apples Strategie für faltbare Geräte

Das faltbare iPhone bleibt weiterhin ein spannendes Thema, doch die neuen Informationen sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Während einige Details mit früheren Berichten übereinstimmen, gibt es auch viele Unstimmigkeiten und fragwürdige Behauptungen. Sollte Apple tatsächlich ein faltbares iPhone entwickeln, wird es vermutlich noch einige Jahre dauern, bis es auf den Markt kommt. Bis dahin bleibt die Frage offen, ob Apple überhaupt in den Markt für faltbare Geräte einsteigen wird oder ob es eine ganz andere Strategie verfolgt. (Photo by alexandrbognat / Bigstockphoto)

  • iPhone 18 Fold: Gerüchte, Fakten und erste Details
  • Zukunft von Apple: OLED-iPads und faltbares Pro-Modell im Fokus
  • Apples faltbares iPhone: Hoffnung für einen kriselnden Markt
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Tags: iPhoneiPhone 18iPhone 19iPhone 2026iPhone 2027
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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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