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iPhone: Apple prüft potenzielle Lieferanten für faltbares Display

Milan Jovicic by Milan Jovicic
31. Januar 2025 - 17:16 CET
in Apple Gerüchte
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iPhone Apple

Photo by lcs813 / Bigstockphoto

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Apple könnte bald einen entscheidenden Schritt in Richtung faltbarer Smartphones machen. Ein aktueller Bericht deutet darauf hin, dass das Unternehmen kurz vor der Auswahl eines Lieferanten für faltbare Displays steht. Damit würde Apple in eine Produktkategorie einsteigen, die bisher von Herstellern wie Samsung und Huawei dominiert wird. Offiziell bestätigt ist noch nichts aber Analysten gehen davon aus, dass ein faltbares iPhone in den nächsten Jahren erscheinen könnte.

Die Erwartungen an ein solches Gerät sind hoch. Apple setzt traditionell auf ausgereifte Technologien und bringt neue Innovationen erst dann auf den Markt, wenn sie den eigenen hohen Standards entsprechen. Der Bericht gibt Hinweise darauf, welche technischen Anforderungen Apple an die Displays stellt, wie weit die Planungen vorangeschritten sind und welche weiteren faltbaren Geräte Apple möglicherweise entwickelt.

Warum faltbare Smartphones für Apple interessant sind

Faltbare Smartphones sind zwar noch keine Massenware, haben aber das Potenzial, die Art und Weise zu verändern, wie Nutzer ihre Geräte verwenden. Sie bieten größere Displays bei kompakten Maßen und ermöglichen neue Nutzungsszenarien. Während Samsung mit den Galaxy Z Fold- und Flip-Modellen bereits mehrere Generationen faltbarer Smartphones entwickelt hat, hält sich Apple bislang zurück. Der Markt für faltbare Geräte wächst, doch bisher gibt es technische Herausforderungen wie die Haltbarkeit der Displays, die Faltenbildung im Bereich des Scharniers und die Anpassung von Software an variable Displaygrößen. Apple dürfte an Lösungen arbeiten, um diese Probleme zu minimieren und ein hochwertiges Produkt auf den Markt zu bringen.

Apple sucht einen Lieferanten für faltbare Displays

Laut einem Bericht des Naver-Blogs „yeux1122“, der sich auf eine Quelle in Apples Lieferkette beruft, befindet sich das Unternehmen in einer entscheidenden Phase der Lieferantenauswahl. Die potenziellen Zulieferer müssen strenge technische Anforderungen erfüllen, die sich auf verschiedene Aspekte der Displays konzentrieren. Apple setzt auf die Einhaltung aktueller Industriestandards in Bezug auf Dicke, Größe und Krümmungsradius. Gleichzeitig fordert das Unternehmen deutliche Verbesserungen bei der Haltbarkeit der Displays und eine Reduzierung der Faltenbildung. Besonders Letzteres dürfte eine große Herausforderung sein, da bisher kein Hersteller ein komplett faltenfreies faltbares Display anbieten konnte. Mehrere inländische Komponentenhersteller sollen zuletzt Fortschritte gemacht haben, um Apples Anforderungen zu erfüllen. Die endgültige Entscheidung über den Lieferanten soll zwischen Ende Februar und Anfang April fallen.

Ist das faltbare Display für ein iPhone gedacht?

Der Bericht nennt nicht ausdrücklich, für welches Gerät Apple das neue Display einsetzt. Allerdings gehen viele Analysten davon aus, dass es sich um ein faltbares iPhone handelt. Der Zeitpunkt der Lieferantenauswahl spricht dafür, dass Apple bereits konkrete Pläne für die Entwicklung eines solchen Geräts hat. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat kürzlich betont, dass sich das faltbare iPhone noch in einer frühen Planungsphase befindet. Verschiedene Berichte gehen von einer Markteinführung zwischen Ende 2026 und 2028 aus. Die Plattform „The Information“ spekuliert sogar, dass Apple bereits 2026 ein faltbares iPhone im Klapp-Design auf den Markt bringen könnte.

Apple arbeitet auch an größeren faltbaren Geräten

Neben dem faltbaren iPhone gibt es Hinweise darauf, dass Apple an weiteren Geräten mit faltbaren Displays arbeitet. Das Wall Street Journal berichtete kürzlich, dass Apple ein etwa 19 Zoll großes faltbares Gerät entwickelt, das als Laptop verwendet werden könnte. Auch der Bloomberg-Journalist Mark Gurman hat von einem „riesigen“ faltbaren iPad gesprochen, das frühestens 2028 erscheinen könnte. Apple soll an einer Display-Technologie arbeiten, die keine sichtbaren Falten mehr aufweist und sich wie eine durchgehende Glasfläche anfühlt. Das wäre ein bedeutender Fortschritt im Vergleich zu bestehenden faltbaren Displays, bei denen trotz technischer Verbesserungen immer noch eine Falte im Bereich des Scharniers zu sehen ist.

Technische Herausforderungen und mögliche Lösungen

Ein faltbares iPhone muss einige zentrale Herausforderungen meistern, bevor es marktreif ist. Die wichtigsten Aspekte sind:

  • Haltbarkeit: Das Display muss Tausende von Faltvorgängen überstehen, ohne an Qualität zu verlieren.
  • Faltenbildung: Apple will ein Display entwickeln, das sich optisch und haptisch nicht von einem herkömmlichen iPhone-Bildschirm unterscheidet.
  • Software-Optimierung: iOS müsste speziell an die neue Display-Technologie angepasst werden, um ein nahtloses Nutzererlebnis zu ermöglichen.
  • Akkulaufzeit: Größere Displays benötigen mehr Energie. Apple muss eine Lösung finden, um die Akkulaufzeit nicht zu stark zu beeinträchtigen.

Wann könnte Apple ein faltbares iPhone vorstellen?

Der Bericht deutet darauf hin, dass Apple noch in einer frühen Phase der Entwicklung ist. Selbst wenn die Wahl des Zulieferers in den nächsten Monaten getroffen wird, dürfte es noch dauern, bis ein faltbares iPhone auf den Markt kommt. Die meisten Analysten gehen von einer Markteinführung zwischen 2026 und 2028 aus. Sollte Apple schneller als erwartet Fortschritte machen, könnte ein faltbares iPhone bereits 2026 erscheinen. Die Einführung eines faltbaren iPads oder eines anderen größeren faltbaren Geräts dürfte erst später erfolgen. Fest steht, Apple wird das faltbare iPhone erst dann auf den Markt bringen, wenn es die hohen internen Standards erfüllt. (Photo by lcs813 / Bigstockphoto)

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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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