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Apple führt im März 2025 KI-gestütztes Smart Home Display ein

Milan Jovicic by Milan Jovicic
12. November 2024 - 22:54 CET
in Apple Gerüchte
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Apple Smart Home Display

Bild: Apple

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Apple wagt den Schritt ins Smart-Home-Universum und plant, im März 2025 eine eigene, KI-gesteuerte Kommandozentrale für das Zuhause auf den Markt zu bringen. Das Smart Home Display soll als zentraler Hub fungieren, der nicht nur für Unterhaltung sorgt sondern auch die Steuerung diverser Smart-Home-Geräte ermöglicht. Die Entwicklungen in diesem Bereich laufen schon seit Jahren, und nun scheint das Unternehmen bereit zu sein, mit den Platzhirschen Amazon und Google um Marktanteile zu kämpfen.

Smart-Home-Technologien boomen seit einiger Zeit, und Apple hat diesen Trend aufmerksam verfolgt. Mit der neuen Kommandozentrale zielt Apple darauf ab, eine nahtlose und intuitive Steuerung für dein vernetztes Zuhause zu bieten. Dabei legt Apple, wie gewohnt, großen Wert auf Design, Benutzerfreundlichkeit und eine tiefe Integration in das Apple-Ökosystem. Ob dieser Schritt eine ernsthafte Konkurrenz für bestehende Systeme von Amazon und Google darstellt, wird sich zeigen. Was jedoch feststeht: Apples Einstieg könnte den Smart-Home-Markt aufmischen.

Design und Hardware des Smart Home Displays

Das Smart Home Display wird als ein handliches Gerät mit einem Bildschirm von etwa sechs Zoll Größe beschrieben. Es ist an das iPad angelehnt, allerdings eher quadratisch und mit dickeren Einfassungen an den Rändern, so Bloomberg. Auf der Vorderseite befindet sich eine Kamera, die FaceTime-Anrufe unterstützt – ein praktisches Feature, wenn man das Gerät zentral im Haus aufstellt. Interne Lautsprecher sorgen für die Musikwiedergabe, und ein eingebauter Akku macht das Display flexibel und mobil einsetzbar. Das Smart Home Display wird in den Farben Silber und Schwarz angeboten, passend zu verschiedenen Wohnstilen. Die Bedienung erfolgt über eine berührungssensitive Oberfläche, wobei die Hauptsteuerung jedoch über Sprache läuft. Apple setzt auf die Integration von „Apple Intelligence“, wodurch du Apps und Smart-Home-Produkte unkompliziert über Sprachbefehle steuern kannst. Mit „App Intents“, einem Siri-gestützten System, wird die Steuerung besonders einfach.

Betriebssystem und Widgets: Personalisierte Steuerung

Das Betriebssystem, das Apple für dieses Gerät entwickelt hat, ist eine Kombination aus dem StandBy-Modus des iPhones und watchOS. Damit soll das Smart Home Display intuitiv und vertraut wirken, vor allem für Nutzer anderer Apple-Produkte. Besonders praktisch: Du kannst den Homescreen individuell gestalten. Widgets zeigen Informationen wie das Wetter, anstehende Termine, eine Foto-Diashow oder die wichtigsten Steuerungen für dein Smart Home an. Ein softwarebasiertes Dock ermöglicht das schnelle Starten von Apps und verleiht dem Display eine gewisse Vielseitigkeit.

Personenerkennung und dynamische Anpassung

Ein interessantes Feature des Hubs ist die eingebaute Personenerkennung. Sensoren im Gerät registrieren, wie nah du bist, und passen die Funktionen entsprechend an. Wenn niemand in der Nähe ist, zeigt das Display allgemeine Informationen wie die Raumtemperatur an. Bewegst du dich näher heran, schaltet es auf eine Benutzeroberfläche zur Steuerung des Thermostats um – ähnlich wie die smarten Thermostate von Nest. In Zukunft könnte das Gerät sogar erkennen, wie viele Personen sich im Raum befinden. Die Technik dazu könnte über externe Sensoren funktionieren, die Apple in Steckdosen installiert – allerdings ist noch nicht sicher, ob Apple solche zusätzlichen Sensoren tatsächlich anbieten wird.

Sicherheitsfunktionen und Kommunikation

Ein zentraler Aspekt des Smart Home Displays ist die Sicherheitsfunktion. Es soll mit Smart-Home-Kameras kompatibel sein und Bilder sowie Warnmeldungen von vernetzten Kameras anzeigen können. Für Haushalte, die mehrere Displays nutzen, bietet Apple zudem eine Art Gegensprechanlage: Mehrere Smart Home Hubs können miteinander verbunden werden, sodass du von Raum zu Raum kommunizieren kannst. Diese Funktion könnte besonders in größeren Häusern oder Wohnungen hilfreich sein und dem Hub einen Mehrwert als Kommunikationsmittel im Haushalt verleihen.

Integration bekannter Apple-Apps und Zubehör

Neben der intelligenten Haussteuerung wird das Display zahlreiche Apple-Apps wie Safari, Apple Music, Apple News, Notizen, Kalender und Fotos unterstützen. Ein eigener App Store wird allerdings nicht integriert, wodurch sich das Display vor allem auf die Steuerung und Nutzung vorinstallierter Apps konzentrieren wird. Apple plant außerdem, das Display durch spezielle Aufsätze und Halterungen noch flexibler zu machen. So könnte es etwa an der Wand montiert oder auf einem Standfuß mit zusätzlichen Lautsprechern aufgestellt werden, was die Vielseitigkeit des Geräts erhöht und die Nutzung in verschiedenen Räumen des Hauses erleichtert.

Konkurrenz und mögliche Preisgestaltung

Apple tritt mit diesem Smart Home Display in direkte Konkurrenz zu Amazons Echo Hub und Googles Nest Hub Max, die ähnliche Funktionen bieten. Der Echo Hub liegt aktuell bei etwa 200 Euro während der Nest Hub Max rund 300 Euro kostet. Apple wird sich voraussichtlich in einem ähnlichen Preissegment bewegen, um auf dem Markt konkurrenzfähig zu sein und für interessierte Käufer eine attraktive Alternative darzustellen. Darüber hinaus hat Apple darüber nachgedacht, möglicherweise eine eigene Produktlinie für Smart-Home-Zubehör zu entwickeln. Denkbar sind zum Beispiel Sicherheitskameras für den Innenbereich, die nahtlos in das Apple-Ökosystem integriert werden könnten. Sollte das Smart Home Display erfolgreich sein, könnte dieses Zubehörgeschäft ein weiterer Schritt sein, um Apples Präsenz im Smart-Home-Bereich auszubauen.

Zukunftsvision: Ein beweglicher Smart Home Hub?

Langfristig hat Apple große Pläne für seine Smart-Home-Geräte. Laut Mark Gurman von Bloomberg arbeitet Apple an einer Roboterversion des Smart Home Hubs. Diese könnte den Bildschirm bewegen, was die Flexibilität und den Nutzungskomfort weiter steigern würde. Ob und wann diese Version tatsächlich auf den Markt kommt, bleibt abzuwarten aber es zeigt, dass Apple langfristig auf diesen Markt setzt und in diese Richtung forscht.

Apple setzt auf das vernetzte Zuhause: Ein zentraler Hub für Komfort und Sicherheit

Mit dem neuen Smart Home Display, das im März 2025 auf den Markt kommen soll, zeigt Apple, dass es den Smart-Home-Markt ernsthaft in Angriff nehmen will. Die geplante Kommandozentrale wird nicht nur für die Steuerung diverser Geräte genutzt sondern bietet auch viele nützliche Features, die das vernetzte Zuhause sicherer und komfortabler machen sollen. Dabei legt Apple großen Wert auf Design und Benutzerfreundlichkeit – Aspekte, die das Gerät besonders für langjährige Apple-Nutzer attraktiv machen. Das Smart Home Display vereint viele Funktionen und wird wahrscheinlich zu einem zentralen Bestandteil eines vernetzten Apple-Haushalts. Es ist sowohl als Kommunikationsmittel innerhalb des Hauses als auch als Hub zur Steuerung von Geräten und Apps ausgelegt. Wird das Gerät erfolgreich, könnte dies Apples Position auf dem Smart-Home-Markt entscheidend stärken und zukünftige Entwicklungen, wie etwa smarte Sicherheitskameras oder eine bewegliche Version des Hubs, ermöglichen. (Bild: Apple)

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Tags: Apple DiensteApple IntelligenceApple RobotikTechPatient
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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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