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Bisher stützte sich der Termin für die neuen Macs und das iPad mini allein auf Berichte. Jetzt kommt das erste Signal direkt aus Apple: Marketingchef Greg Joswiak kündigt für die kommende Woche Neuheiten an – mit einem Wortspiel, das die Richtung ziemlich klar vorgibt.
Greg Joswiak, bei Apple für das weltweite Marketing verantwortlich, hat am Montag auf X einen kurzen Teaser für die kommende Woche veröffentlicht. Er könne es kaum erwarten, nächste Woche zu „pro and tell“, schreibt er. Das Wortspiel lehnt sich an „show and tell“ an, das englische Vorzeigen und Erzählen aus der Schulzeit, und tauscht „show“ gegen „pro“. Es passt zu dem, was seit Anfang Oktober berichtet wird: Apple soll Medien für den 28. Oktober nach Los Angeles eingeladen haben, um dort neue Macs und ein neues iPad mini zu zeigen.
Das Wichtigste in Kürze
- Apples Marketingchef kündigt für die kommende Woche Neuheiten an, mit dem Motto „Pro and tell“.
- Berichten zufolge stellt Apple die Geräte am Mittwoch, 28. Oktober, per Pressemitteilung vor, mit einem Medientermin in Los Angeles.
- Erwartet werden ein MacBook Pro mit OLED-Touchscreen, Macs mit M6-Chip und ein iPad mini mit OLED-Display.
- Fallen die Mitteilungen wie berichtet auf 10 Uhr Ortszeit, wäre das 18 Uhr in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Was Joswiak verrät und was nicht
Joswiaks Text spricht nur von „nächster Woche“, also der Woche ab dem 26. Oktober. Das Datum 28. Oktober und die Uhrzeit von 10 Uhr Pacific Time für die Pressemitteilungen stammen aus der Berichterstattung.
Can’t wait to pro and tell next week. https://t.co/3wUkxwq35i
— Greg Joswiak (@gregjoz) October 19, 2026
Eine klassische Keynote mit Livestream ist nach bisheriger Berichtslage nicht geplant. Das Muster wäre dasselbe wie beim Termin „Welcome home“ am 13. Oktober in New York: Pressemitteilungen am Morgen, danach dürfen eingeladene Medien die Geräte ausprobieren. Laut früheren Berichten ist dem Medientag ein Abend für Creator am 27. Oktober vorgeschaltet.
Die Geräte, die erwartet werden
Die Erwartungen stützen sich vor allem auf einen Bericht von Bloomberg vom 8. Oktober. Im Mittelpunkt steht ein neues MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll, das erstmals ein OLED-Display mit Touchscreen und Dynamic Island haben soll. Es soll leichter ausfallen als die bisherigen Modelle und neben den Mini-LED-Varianten im Programm bleiben. Alles, was bisher dazu bekannt ist, steht im Überblick zum MacBook Pro mit OLED und Touchscreen.
Dazu kommen laut Bericht ein Einstiegs-MacBook-Pro mit 14 Zoll und M6-Chip sowie ein iMac mit M6, beide äußerlich weitgehend unverändert. Beim iPad mini soll Apple auf ein OLED-Display wechseln, die Frontkamera verlegen und neue Lautsprecher einbauen; die bisherigen Hinweise sammelt der Überblick zum iPad mini 8.
Die Angaben stammen von Mark Gurman, der in diesem Herbst bereits den Termin für den 13. Oktober acht Tage vor Apples Bestätigung richtig genannt hatte.
Uhrzeit und Verkaufsstart
Die Zeitumstellung spielt diesmal mit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz endet die Sommerzeit am 25. Oktober, in den USA erst am 1. November. Am 28. Oktober liegt Los Angeles damit acht statt neun Stunden zurück. Erscheinen die Pressemitteilungen um 10 Uhr Ortszeit, sind sie hierzulande um 18 Uhr online.
Für den Verkaufsstart des MacBook Pro mit Touchscreen nennen Berichte bislang Freitag, den 6. November.
Warum das Wortspiel mehr verrät als der Text
Ich lese das „Pro“ im Motto als klaren Hinweis darauf, dass das MacBook Pro im Mittelpunkt steht und nicht das iPad mini. Ein Gerät mit OLED, Touchscreen und Dynamic Island wäre der größte Umbau des MacBook Pro seit Jahren, und Apple hat bisher nie einen Mac mit berührungsempfindlichem Display verkauft.
Planst du ohnehin einen neuen Mac, lohnt sich das Abwarten bis zum 28. Oktober, denn neben dem OLED-Modell soll auch das Einstiegsmodell des MacBook Pro einen neuen Chip bekommen.
Wäre ein MacBook Pro mit Touchscreen für dich ein Grund zum Wechsel – oder bleibst du beim klassischen Display ohne Berührung? Schreib uns in die Kommentare, welches der erwarteten Geräte dich am meisten interessiert.





