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Noch vor dem Verkaufsstart taucht in Apples Software ein Hinweis auf, dass HomeView mehr können soll als Musik und Video von Drittanbietern. In der ersten Beta von iOS 27.3 verdichten sich die Spuren einer App-Kategorie, die aus dem Auto bekannt ist. Dort läuft darüber schon ChatGPT.
Apple bringt HomeView am 13. November in den Handel, hierzulande allerdings vorerst nicht. Laut Apples Mitteilung unterstützt das Gerät kompatible Audio- und Video-Apps von Drittanbietern. Die erste Beta von iOS 27.3 enthält nun deutlichere Spuren einer weiteren Kategorie namens „Conversational Apps“.
Gefunden hat sie pdfu, der den Fund auf X beschreibt. Am 1. November hatte er bereits einen ungenutzten Schalter dafür gezeigt und zuletzt auch Hinweise auf einen Kamera-Modus in der HomeView-Software veröffentlicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Die erste Beta von iOS 27.3 enthält in der Brücke zu HomeView Spuren der App-Kategorie „Conversational Apps“.
- Laut dem Finder kommen Vorarbeiten für Ton in beide Richtungen, Sitzungen und Unterbrechungen hinzu.
- Fertig ist das Ganze laut dem Finder noch nicht, und Apple hat keine solchen Apps angekündigt.
- Unter CarPlay gibt es die passende Kategorie seit iOS 26.4, und CarPlay-Apps für Audio und Video laufen laut Apple ohne Änderung auf HomeView.
Was im Code steht
Der öffentliche Vergleich zwischen iOS 27.2 und der Beta von iOS 27.3 belegt den Fund: Neu ist die Zeichenkette „Conversational Apps“ in der Komponente, die pdfu als Brücke zwischen HomeView und CarPlay beschreibt. Neu ist dort auch ein Eintrag für eine unterbrochene Konversations-App.
Laut pdfu kommen Grundlagen für Ton in beide Richtungen, eine Sitzungsverwaltung und Unterbrechungen hinzu. Genau das bräuchte ein Sprachgespräch mit einem Chatbot, bei dem HomeView gleichzeitig zuhört und antwortet. Fertig angeschlossen sei das aber noch nicht.
Welche Apps die Kategorie nutzen sollen und wann, geht aus dem Code nicht hervor. ChatGPT und Claude nennt pdfu als mögliche Beispiele, belegt sind sie durch den Fund nicht.
Die Spur führt zu CarPlay
Der Fund ergibt vor allem deshalb Sinn, weil HomeView bereits CarPlay-Apps übernimmt. Auf der CarPlay-Seite für Entwickler schreibt Apple:
CarPlay-Audio- und Video-Apps funktionieren auch auf Apple HomeView, ohne dass du deine App dafür ändern musst.
Sprachbasierte Konversations-Apps führt dieselbe Seite als eigene CarPlay-Kategorie, für HomeView nennt Apple sie aber nicht. Im Auto gibt es sie seit iOS 26.4, ChatGPT nutzte sie im Frühjahr als erste große App. Der neue Code liest sich damit wie der nächste Schritt derselben Öffnung: Eine App, die es bereits für CarPlay gibt, könnte künftig auch auf dem Display im Wohnzimmer laufen.
Warum Apple Siri AI damit Konkurrenz im eigenen Haus machen würde
Ich halte den Fund für plausibel, aber nicht für eine Selbstverständlichkeit. Apple stellt Siri AI ins Zentrum von HomeView. Fremde Chatbots auf demselben Gerät wären dort ein sichtbarer Vergleich, den sich Apple im Auto allerdings bereits gefallen lässt.
Ich rechne damit, dass solche Apps, falls Apple sie freischaltet, wie im Auto per Sprache laufen und ein gekoppeltes iPhone brauchen. Für den deutschsprachigen Raum ändert sich damit zunächst nichts, weil es das Gerät hier nicht gibt.
Würdest du mit einem Display in der Küche lieber mit Siri AI sprechen oder doch mit dem Chatbot, den du ohnehin nutzt? Schreib uns in den Kommentaren, welchen du dort haben möchtest.





