Apple passt die technischen Vorgaben für den App Store regelmäßig an. Nun steht eine weitere verbindliche Änderung an, die alle App-Einreichungen betrifft. Ab April 2026 gelten neue Mindestanforderungen für die verwendeten Software Development Kits. Diese Anpassung betrifft Apps für iOS, iPadOS, tvOS, visionOS und watchOS gleichermaßen und ist Teil von Apples langfristiger Strategie, den App Store technisch aktuell zu halten.
Über das eigene Entwickler-News-Portal hat Apple frühzeitig über die anstehenden Änderungen informiert. Solche Ankündigungen erfolgen meist im Zusammenhang mit neuen Hauptversionen der Betriebssysteme. Ziel ist es, sicherzustellen, dass neu eingereichte Apps auf modernen Entwicklungsgrundlagen basieren und aktuelle Systemfunktionen zuverlässig unterstützen. Die jetzt angekündigte Frist gibt Entwicklern ausreichend Zeit, ihre Projekte entsprechend vorzubereiten.
Neue SDK-Mindestanforderungen ab dem 28. April 2026
Ab dem 28. April 2026 müssen alle Apps und Spiele, die über App Store Connect hochgeladen werden, bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Konkret schreibt Apple vor:
- iOS- und iPadOS-Apps müssen mit dem iOS 26 SDK bzw. iPadOS 26 SDK oder höher erstellt werden.
- tvOS-Apps benötigen mindestens das tvOS 26 SDK.
- visionOS-Apps müssen mit dem visionOS 26 SDK oder höher gebaut sein.
- watchOS-Apps erfordern das watchOS 26 SDK oder höher.
In der Praxis bedeutet diese Vorgabe, dass Apps nur noch mit Xcode 26 oder neuer erstellt und eingereicht werden können. Ältere Versionen der Entwicklungsumgebung erfüllen die neuen Anforderungen nicht mehr.
Hintergrund zur SDK-Strategie von Apple
Mit jeder neuen Hauptversion eines Betriebssystems, etwa iOS 26, veröffentlicht Apple auch ein passendes SDK. Dieses enthält aktualisierte APIs, Frameworks und Ressourcen, die speziell für das jeweilige System entwickelt wurden.
Bei Punkt-Updates wie iOS 26.1 oder iOS 26.2 werden die System-SDKs gelegentlich ebenfalls aktualisiert. Aktuell ist für iOS und iPadOS jeweils Version 26.2 das neueste verfügbare SDK.
Die aktuelle Ankündigung legt nun fest, dass ab dem Stichtag ausschließlich Apps akzeptiert werden, die mindestens mit diesen neuen SDK-Generationen erstellt wurden. Damit stellt Apple sicher, dass Apps im App Store sowohl intern als auch in ihren nutzerseitigen Funktionen auf einem zeitgemäßen technischen Stand sind.
Auswirkungen auf bestehende und neue Apps
Die neue Regelung betrifft ausschließlich den Erstellungsprozess einer App. Sie legt nicht fest, welche Betriebssystem-Version eine App zum Ausführen benötigt.
Auch wenn eine App mit dem iOS-26-SDK gebaut wird, kann sie weiterhin ältere iOS-Versionen unterstützen. Die Entscheidung über die minimale unterstützte Betriebssystem-Version bleibt vollständig beim Entwickler. Es gibt also keine automatische Verpflichtung, iOS 26 oder höher als Laufzeitvoraussetzung festzulegen.
Liquid Glass-Design bleibt optional
Mit iOS 26 führt Apple unter anderem das neue Liquid Glass-Design ein. Standardmäßig wenden Apps, die mit dem iOS-26-SDK erstellt werden, dieses Design auf native UI-Komponenten an.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jede aktualisierte App optisch verändert werden muss. Entwickler können bewusst festlegen, ob und in welchem Umfang das Liquid-Glass-Design genutzt wird. Die SDK-Pflicht allein erzwingt keine visuelle Anpassung.
Apple setzt auf aktuelle SDKs und moderne Entwicklungsumgebungen
Mit der Anhebung der SDK-Mindestanforderungen setzt Apple seinen bekannten Kurs fort, den App Store technisch konsistent und aktuell zu halten. Ab dem 28. April 2026 sind App-Einreichungen nur noch mit modernen SDKs und Xcode-Versionen möglich. Für Entwickler bedeutet das vor allem rechtzeitige Planung und Anpassung der Entwicklungsumgebung. Für Nutzer sorgt dieser Schritt langfristig für stabilere, sicherere und besser integrierte Apps im gesamten Apple-Ökosystem. (Bild: Apple)
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