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WhatsApp Channels bringen die App unter das EU-Gesetz

by Milan
11. Januar 2026
WhatsApp EU

Bild: Shutterstock / Jordan Grind Brew Drink

WhatsApp könnte in der Europäischen Union bald stärker reguliert werden. Grund dafür ist das rasante Wachstum der Channels-Funktion, die inzwischen eine Reichweite erreicht hat, bei der EU-Recht greift. Damit rückt WhatsApp erstmals nicht nur als Messenger, sondern als öffentliche Plattform in den Fokus der europäischen Digitalaufsicht.

Die EU verschärft seit Jahren ihre Regeln für große Online-Dienste. Mit dem Digital Services Act, kurz DSA, sollen Plattformen stärker in die Verantwortung genommen werden, wenn es um illegale oder schädliche Inhalte geht. Bisher standen vor allem klassische soziale Netzwerke im Mittelpunkt. Nun deutet vieles darauf hin, dass auch WhatsApp von diesen Regeln betroffen sein könnte.

Starkes Wachstum von WhatsApp Channels in der EU

Auslöser für die mögliche Regulierung ist die Entwicklung von WhatsApp Channels. Laut einem Bericht von Reuters hat die Broadcasting-Funktion in der Europäischen Union im ersten Halbjahr 2025 durchschnittlich 51,7 Millionen aktive Nutzer pro Monat erreicht. Damit wurde die Schwelle von 45 Millionen Nutzern überschritten.

Diese Grenze ist entscheidend, weil die Europäische Kommission Plattformen ab dieser Größe als sehr große Online-Plattformen einstuft. Ab diesem Punkt greifen automatisch die Vorgaben des Digital Services Act.

Was der Status als sehr große Online-Plattform bedeutet

Eine Plattform gilt laut Europäische Kommission als sehr große Online-Plattform, wenn sie mindestens 45 Millionen monatlich aktive Nutzer in der EU hat. Sobald diese Einstufung erfolgt, muss der Dienst umfangreiche Pflichten erfüllen.

Dazu zählen unter anderem klare Maßnahmen zur Entfernung illegaler oder schädlicher Inhalte, mehr Transparenz bei Moderationsentscheidungen und ein besserer Schutz der Nutzer. Werden diese Vorgaben nicht eingehalten, drohen empfindliche Sanktionen. Die EU kann Geldstrafen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen.

Warum WhatsApp trotz privatem Ursprung betroffen ist

WhatsApp wird traditionell als private Messaging-App wahrgenommen. Chats sind verschlüsselt und finden in geschlossenen Gruppen oder zwischen einzelnen Kontakten statt. Die Channels-Funktion verändert dieses Bild jedoch deutlich.

Mit WhatsApp Channels können Inhalte einseitig veröffentlicht werden. Alle Nutzer, die einem Kanal folgen, sehen die Beiträge, ohne selbst antworten oder interagieren zu müssen. Diese Struktur ähnelt klassischen Social-Media-Plattformen deutlich mehr als einem Messenger.

Ein Sprecher der Europäischen Kommission erklärte in einer täglichen Pressekonferenz, dass WhatsApp konkret im Zusammenhang mit der Channels-Funktion geprüft werde. Eine zukünftige Einstufung von WhatsApp Channels als sehr große Online-Plattform werde aktiv untersucht und sei nicht ausgeschlossen.

Meta unter wachsendem regulatorischem Druck

Die mögliche Regulierung von WhatsApp reiht sich in eine längere Liste von Konflikten zwischen Meta und der EU ein. Bereits im November 2025 wurde erstmals darüber berichtet, dass WhatsApp ins Visier der europäischen Aufsichtsbehörden geraten könnte.

Im Oktober 2025 wurde Meta wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen EU-Recht angeklagt. Dabei ging es um den Vorwurf, Nutzer nicht ausreichend dazu aufzufordern, illegale Inhalte auf Facebook und Instagram zu melden.

Ebenfalls im Oktober entschied ein niederländisches Gericht gegen Meta. Das Unternehmen wurde verpflichtet, die Darstellung der Timelines auf seinen Plattformen zu ändern. Begründet wurde dies damit, dass Nutzer in den Niederlanden nicht ausreichend in der Lage waren, freie und autonome Entscheidungen über den Einsatz profilierter Empfehlungssysteme zu treffen.

WhatsApp Channels verändern die rechtliche Einordnung der App

Das Wachstum von WhatsApp Channels hat direkte regulatorische Folgen. Durch die hohe Reichweite in der EU könnte WhatsApp zumindest mit dieser Funktion unter den Digital Services Act fallen. Damit würden erstmals für Teile von WhatsApp dieselben strengen Regeln gelten wie für andere große Online-Plattformen. Der Fall zeigt, wie stark sich die Rolle von WhatsApp verändert hat und wie konsequent die EU ihre Digitalgesetze inzwischen anwendet. (Bild: Shutterstock / Jordan Grind Brew Drink)

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Tags: EUMetaWhatsApp
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