OpenAI arbeitet laut einem aktuellen Bericht an einem eigenen Hardware-Gerät und parallel an neuen Audiomodellen für ChatGPT. Beides hängt eng zusammen. Ziel ist es offenbar, die Sprachinteraktion mit KI deutlich natürlicher zu machen und damit die Grundlage für eine neue Produktkategorie zu schaffen. Der Fokus liegt klar auf Audio, nicht auf Displays oder klassischen Eingabemethoden.
Die Informationen stammen aus einem Bericht von The Information. Die Autorin Stephanie Palazzolo beruft sich dabei auf mehrere Personen, die mit den internen Projekten von OpenAI vertraut sind. Beschrieben werden sowohl technische Details zu neuen ChatGPT-Audiomodellen als auch konkrete Hinweise auf das erste Hardware-Produkt von OpenAI.
Neue Audiomodelle für ChatGPT
OpenAI arbeitet derzeit an einer neuen Architektur für Audiomodelle von ChatGPT. Diese soll Antworten ermöglichen, die natürlicher und emotionaler klingen als bisher. Gleichzeitig sollen die Antworten genauer und ausführlicher werden.
Ein zentraler Punkt ist die Fähigkeit, gleichzeitig mit einem menschlichen Nutzer zu sprechen. Aktuelle Modelle können immer nur abwechselnd reagieren. Das neue Audiomodell soll echte Gesprächsdynamik ermöglichen und auch besser mit Unterbrechungen umgehen können. Dadurch sollen Dialoge weniger technisch und deutlich flüssiger wirken.
Nach Angaben aus dem Bericht plant OpenAI, dieses neue Audiomodell im ersten Quartal 2026 zu veröffentlichen. Damit würde die technische Basis geschaffen, auf der spätere Hardware-Produkte aufbauen.
Das erste Hardware-Gerät von OpenAI
Das geplante OpenAI-Gerät selbst wird voraussichtlich erst etwa ein Jahr später auf den Markt kommen. Es handelt sich dabei nicht um ein einzelnes Experiment, sondern um den Auftakt für eine ganze Reihe von Geräten, die sich aktuell in Entwicklung befinden.
Laut den Quellen soll das erste Produkt hauptsächlich audiobasiert sein. Ein Display spielt offenbar keine zentrale Rolle oder ist gar nicht vorgesehen. Stattdessen setzt OpenAI auf Sprache als primäre Schnittstelle zwischen Mensch und KI.
Geplantes Audio-Ökosystem
Der Bericht beschreibt ein größeres Produkt-Ökosystem, das komplett auf Audio ausgerichtet ist. Zu den internen Ideen gehören unter anderem eine smarte Brille sowie ein intelligenter Lautsprecher ohne Display. Konkrete Produkte wurden zwar noch nicht angekündigt, doch die Richtung ist klar: OpenAI denkt über Hardware nach, die dauerhaft zuhört, spricht und reagiert.
Dieses Konzept unterscheidet sich deutlich von klassischen Smartphones oder Smart Displays. Die Interaktion soll natürlicher, direkter und weniger bildschirmzentriert sein.
Einschätzung und Kontext
Ein vollständig audiobasiertes OpenAI-Gerät gilt als mutiger Schritt. Viele Menschen bevorzugen weiterhin textbasierte KI-Interaktionen, etwa aus Gründen der Umgebung oder Diskretion. Audio eignet sich nicht in jeder Situation gleichermaßen.
Trotzdem ist das Interesse an dem Projekt hoch, auch wegen der beteiligten Personen. Neben Sam Altman spielt auch Jony Ive eine Rolle im weiteren Umfeld der Hardware-Pläne. Das verstärkt die Erwartungen an Design, Bedienbarkeit und langfristige Vision.
OpenAI setzt auf Audio als nächsten Entwicklungsschritt
OpenAI bereitet offenbar den nächsten großen Schritt vor. Neue Audiomodelle für ChatGPT und ein vollständig auf Sprache ausgerichtetes Hardware-Gerät sollen die Interaktion mit KI grundlegend verändern. Noch ist vieles offen, doch die Richtung ist eindeutig. OpenAI setzt auf Audio als zentrales Element zukünftiger KI-Erlebnisse und nimmt dafür bewusst Risiken in Kauf. (Bild: Shutterstock / Vitor Miranda)
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