Apples erstes MacBook mit OLED-Touchdisplay könnte schon in wenigen Wochen kommen. Mark Gurman nennt jetzt einen konkreten Zeitraum und ein neues Testsystem. Für alle, die gerade über ein MacBook Pro nachdenken, verschiebt das die Rechnung.
In der ersten Folge seines neuen Podcasts Power On sagte Bloomberg-Reporter Mark Gurman, er erwarte das erste MacBook Pro mit Touchscreen in diesem Herbst. Frühestens im Oktober soll es so weit sein, ein Rutsch in den November sei möglich. Gemeint sind die 14- und 16-Zoll-Modelle mit OLED-Display, die in der Berichterstattung auch als MacBook Ultra geführt werden.
Apple testet die Geräte laut Gurman inzwischen mit macOS 27.2, das sich derzeit in der Beta befindet. Alle bisherigen Berichte zu Display, Chips und Design bündelt die Übersicht zu den Gerüchten rund um das MacBook Ultra.
Das Wichtigste in Kürze
- Gurman erwartet das MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay frühestens im Oktober, möglicherweise im November.
- Die Testgeräte laufen laut Gurman inzwischen mit macOS 27.2.
- Als Chips gelten weiterhin M5 Pro und M5 Max, dazu ein dünneres Gehäuse und eine Dynamic Island statt der Notch.
- Die neuen Modelle sollen oberhalb der bisherigen MacBook-Pro-Reihe angesiedelt werden.
Ein Zeitplan, der mehrfach gewandert ist
Der Termin hat sich in diesem Jahr mehrfach verschoben. Im April war der Start wegen der Speicherkrise auf Anfang 2027 gerutscht. Mitte September holte Gurman die Geräte zurück ins laufende Jahr und nannte als Anhaltspunkt Testgeräte mit macOS 27.1.
| Zeitpunkt des Berichts | Erwarteter Start | Testsystem |
|---|---|---|
| April 2026 | Anfang 2027 | – |
| 14. September 2026 | noch 2026 | macOS 27.1 |
| 1. Oktober 2026 | Oktober, möglicherweise November | macOS 27.2 |
Gegenüber dem Stand von Mitte September kommen damit ein konkreter Monat und ein um eine Version neueres Testsystem hinzu. Gurman stützt sich dabei wie schon im September auf Vorgänge im Unternehmen, für die weder ein Dokument noch ein Zuliefererhinweis vorliegt. Bei diesem Gerät hat er seine eigene Terminangabe im Lauf des Jahres bereits zweimal angepasst.
Was über die Ausstattung bekannt ist
An der erwarteten Ausstattung ändert der neue Bericht nichts. Im Inneren sollen M5 Pro und M5 Max arbeiten, also dieselben Chips wie im aktuellen MacBook Pro. Hinzu kommen ein dünneres Gehäuse und eine Dynamic Island anstelle der Notch.
Das OLED-Panel mit Touchbedienung soll exklusiv von Samsung kommen. Ob Apple die Geräte als MacBook Pro verkauft oder unter einem eigenen Namen, steht erst mit der Vorstellung fest.
Warten lohnt sich nicht wegen der Leistung
Ich halte die Chipfrage für den wichtigsten Punkt für Kaufentscheidungen. Wenn das neue Modell tatsächlich mit M5 Pro und M5 Max kommt, bringt es keine höhere Rechenleistung als das MacBook Pro, das heute schon im Handel steht. Wer wartet, wartet auf Display, Touchbedienung und Gehäuse, nicht auf Tempo.
Brauchst du ein MacBook Pro für die Arbeit und kommt es dir auf die Leistung an, spricht deshalb wenig gegen den Kauf des aktuellen Modells aus dem derzeitigen Mac-Sortiment. Reizt dich dagegen das OLED-Display, sind es laut Gurman nur noch wenige Wochen.
Würdest du für ein OLED-Display mit Touchbedienung noch ein paar Wochen warten – oder ist dir ein Touchscreen am Mac ohnehin egal? Schreib uns in die Kommentare, wie deine Rechnung aussieht.





