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MacBook Neo & Co.: Das plant Apple für kommende Geräte

by Milan
11. März 2026 - 16:26
in Apple Gerüchte
MacBook Neo 2 Apple

Bild: Apple

Mit dem MacBook Neo bringt Apple erstmals ein MacBook in einen deutlich günstigeren Preisbereich. Das Gerät kostet rund 699 Euro und soll das MacBook-Erlebnis in ein Marktsegment bringen, das bisher vor allem von Chromebooks und preiswerten Windows-Laptops geprägt ist.

Zum Start des Geräts liefert der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo neue Informationen zu Verkaufszahlen, Produktion und möglichen zukünftigen Funktionen. Außerdem nennt er einen Zeitplan für kommende MacBooks mit OLED-Displays, darunter ein zukünftiges MacBook Pro und ein späteres MacBook Air.

Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatte Ming-Chi Kuo erstmals über ein günstiges Apple-Laptop berichtet. Damals sprach er von einem Gerät mit etwa 13-Zoll-Display und einem A18-Pro-Prozessor. Als möglichen Starttermin nannte er Ende des vierten Quartals 2025 oder Anfang des ersten Quartals 2026.

Die Veröffentlichung erfolgt nun gegen Ende des ersten Quartals 2026. Damit liegt seine Prognose zeitlich leicht daneben, doch die wichtigsten technischen Details stimmen. Auch bei den Farben lag er nah an der Realität. Kuo nannte Silber, Blau, Rosa und Gelb, während Apple das Gerät schließlich in Silber, Indigo, Blush und Citrus auf den Markt bringt.

MacBook Neo: Apples Einstieg in den günstigen Laptopmarkt

Mit dem MacBook Neo versucht Apple, ein MacBook erstmals in einem Preisbereich um 700 Euro zu etablieren. Das Gerät besitzt ein 13-Zoll-Display und wird vom A18-Pro-Chip angetrieben.

Die ursprüngliche Verkaufsprognose von Ming-Chi Kuo lag bei 5 bis 7 Millionen Geräten im Jahr 2026. Wegen der etwas späteren Markteinführung korrigiert er diese Einschätzung jedoch auf 4,5 bis 5 Millionen Einheiten. Davon sollen etwa 2 bis 2,5 Millionen Geräte bereits im ersten Halbjahr 2026 ausgeliefert werden.

Produktion und Lieferkette

Derzeit wird das MacBook Neo exklusiv von Quanta produziert. Laut Kuo könnte sich die Lieferkette jedoch bald erweitern. Foxconn könnte in naher Zukunft ebenfalls an der Produktion beteiligt werden.

Zusätzlich könnte Luxshare versuchen, einen Auftrag für die Montage des MacBook Neo zu erhalten. Apple arbeitet häufig mit mehreren Herstellern, um Produktionskapazitäten zu erhöhen und die Lieferkette stabil zu halten.

Touchscreen beim MacBook Neo bleibt unklar

Frühere Einschätzungen gingen davon aus, dass die zweite Generation des MacBook Neo möglicherweise einen Touchscreen erhalten könnte. Der Hintergrund war der Wettbewerb mit Chromebooks, bei denen mehr als die Hälfte der Geräte Touch unterstützt.

Nach neuen Informationen aus der Lieferkette ist diese Funktion jedoch unsicher. Laut Kuo könnte das Neo 2 möglicherweise doch keinen Touchscreen bekommen. Da das MacBook Neo vor allem ein günstiges MacBook bleiben soll, wäre ein Verzicht auf diese zusätzliche Hardware nicht überraschend.

Das erste MacBook mit Touchscreen könnte stattdessen ein hochpreisiges Premium-Modell werden.

OLED MacBook Pro und OLED MacBook Air

Neben dem MacBook Neo nennt Kuo auch einen Zeitplan für kommende MacBook-Generationen. Er bestätigt Berichte von Bloomberg-Journalist Mark Gurman, wonach Apple an einem MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay arbeitet.

Dieses Gerät könnte laut Kuo Ende des vierten Quartals 2026 oder Anfang des ersten Quartals 2027 erscheinen.

Auch ein MacBook Air mit OLED-Display ist geplant. Allerdings wird dieses Modell deutlich später erwartet. Nach Kuos Einschätzung könnte ein OLED MacBook Air erst etwa 2028 oder 2029 auf den Markt kommen.

MacBook Neo und die Zukunft der MacBook-Modelle

Das MacBook Neo markiert einen wichtigen Schritt für Apples Laptopstrategie. Mit einem Preis von rund 699 Euro bringt Apple erstmals ein MacBook in ein deutlich günstigeres Marktsegment.

Laut Ming-Chi Kuo könnten 4,5 bis 5 Millionen Geräte im Jahr 2026 verkauft werden. Produziert wird das Modell derzeit von Quanta, während künftig auch Foxconn oder Luxshare eine Rolle spielen könnten.

Ein Touchscreen im MacBook Neo bleibt vorerst ungewiss. Gleichzeitig arbeitet Apple bereits an zukünftigen MacBooks mit OLED-Displays, darunter ein mögliches OLED MacBook Pro ab 2026 oder 2027 sowie ein OLED MacBook Air gegen Ende des Jahrzehnts. (Bild: Apple)

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Tags: MacMacBook AirMacBook NeoMacBook Pro

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