Apple arbeitet offenbar weiterhin an einem eigenen Smart-Home-Gerät. Der sogenannte Apple Home Hub soll als zentrale Steuerung für vernetzte Geräte im Haushalt dienen. Neue Leaks liefern jetzt zusätzliche Hinweise zum möglichen Design, zur Benutzeroberfläche und zu geplanten Funktionen.
Demnach könnte das Gerät eine Benutzeroberfläche im Stil von watchOS, MagSafe-Unterstützung und ein flexibles Design für Stand- oder Wandmontage erhalten. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass sich der Start des Geräts auf Herbst 2026 verschoben haben könnte.
Die neuen Informationen stammen vom Leaker und Prototyp-Sammler Kosutami, der über die Plattform X und in Gesprächen mit AppleInsider Details zum Apple Home Hub geteilt hat. Kosutami ist dafür bekannt, regelmäßig Informationen über Apple-Prototypen zu veröffentlichen.
Dabei handelt es sich häufig um Geräte oder Designs aus frühen Entwicklungsphasen. Viele dieser Varianten schaffen es später nicht in die endgültige Produktversion, da Apple während der Entwicklung zahlreiche Änderungen vornimmt.
HomePod-ähnliches Gerät mit verschiedenen Standfuß-Designs
Laut Kosutami soll der Apple Home Hub ähnlich wie ein HomePod-Hub-Gerät funktionieren. Gleichzeitig könnte das Gerät sowohl auf einem Standfuß stehen als auch an der Wand befestigt werden. Apple soll zwei verschiedene Standfuß-Designs getestet haben:
- eine Variante mit halbkugelförmiger Basis im Stil des iMac G4
- eine zweite Variante, die dem aktuellen HomePod ähnelt
Das deutet darauf hin, dass Apple noch mehrere Hardwarekonzepte prüft.
watchOS-ähnliche Benutzeroberfläche
Die Software des Apple Home Hub soll laut Leak optisch an watchOS erinnern. Ein wichtiges Merkmal könnten runde App-Symbole sein, ähnlich wie auf der Apple Watch.
Kosutami behauptet außerdem, dass das Gerät ein Interface-Design ähnlich den HomePod-Prototypen mit der Bezeichnung B290 nutzen könnte. Diese Prototypen verfügten über einen Bildschirm auf der Oberseite des HomePod-Gehäuses.
Unterstützung für MagSafe und Apple Intelligence
Ein weiteres Detail betrifft MagSafe. Laut den aktuellen Informationen könnte die Technologie im Apple Home Hub integriert sein, etwa für magnetische Befestigungen oder Zubehör.
Zusätzlich soll das Gerät Apple Intelligence unterstützen. Die Integration der KI-Funktionen könnte ein Grund dafür sein, dass sich der Start des Produkts angeblich auf Ende 2026 verschoben hat. Hintergrund ist laut Berichten, dass die neue Apple-Intelligence-basierte Siri noch nicht vollständig fertig ist.
Kosutami: Manche Leaks treffen zu
Kosutami veröffentlicht regelmäßig Informationen zu Apple-Prototypen. Viele davon betreffen Geräte oder Designs, die später geändert oder verworfen werden. In der Vergangenheit lagen einige seiner Vorhersagen richtig, etwa:
- die USB-C-Einführung beim iPhone 15
- der Release des iPad mini 7 im Herbst 2024
Beim AirTag 2 lag der Zeitpunkt dagegen daneben. Kosutami erwartete das Gerät für Mai oder Juni 2025, tatsächlich wurde es erst im Januar 2026 vorgestellt.
Außerdem veröffentlichte der Leaker früh ein Bild der FineWoven-Armbänder für die Apple Watch, bevor Apple sie offiziell ankündigte.
Aktuell konzentrieren sich seine Leaks vor allem auf den Apple Home Hub und auf AirPods mit Kamera, über die ebenfalls seit längerer Zeit spekuliert wird.
Apple Home Hub könnte wichtiger Baustein für Apples Smart-Home-Pläne werden
Der Apple Home Hub könnte ein wichtiger Schritt für Apples Smart-Home-Strategie sein. Die aktuellen Informationen deuten auf ein Gerät hin, das HomePod-Elemente, ein watchOS-ähnliches Interface, MagSafe und Apple Intelligence kombiniert.
Da Apple während der Entwicklung zahlreiche Prototypen testet, ist jedoch noch offen, welche Funktionen tatsächlich im finalen Produkt landen. Sollte sich der Zeitplan bestätigen, könnte der Apple Home Hub im Herbst 2026 erscheinen. (Bild: Shutterstock / SJ_PHOTOS)
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