Der Smartphone-Markt ist im zweiten Quartal um elf Prozent geschrumpft – und ausgerechnet in diesem Umfeld belegt Apple die ersten drei Plätze der weltweiten Bestsellerliste. Drei Wochen vor der Vorstellung der nächsten iPhone-Generation zeigt die Auswertung, wie stabil die aktuelle Reihe verkauft.
Das iPhone 17 war im zweiten Quartal 2026 das meistverkaufte Smartphone der Welt. Das geht aus dem Global Handset Model Sales Tracker von Counterpoint Research hervor, der dem Basismodell sechs Prozent der weltweiten Stückzahlen zuschreibt. Dahinter folgen iPhone 17 Pro Max und iPhone 17 Pro. Damit setzt sich fort, was die Marktforscher bereits für das erste Quartal ermittelt hatten: Auch damals war das iPhone 17 das meistverkaufte Smartphone der Welt.
Das Wichtigste in Kürze
- Das iPhone 17 führt die Rangliste mit sechs Prozent der weltweiten Stückzahlen an
- Apple belegt die ersten drei Plätze und stellt insgesamt fünf der zehn Modelle
- Der Smartphone-Markt insgesamt schrumpfte im Quartal um elf Prozent
- Apples Absatz wuchs im selben Zeitraum um fünf Prozent
- Die zehn Bestseller kommen zusammen auf 26 Prozent aller verkauften Geräte
Apple und Samsung teilen die Liste unter sich auf
Andere Hersteller kommen in den Top 10 nicht vor: Apple und Samsung stellen jeweils fünf Modelle. Zusammen entfallen auf diese zehn Geräte 26 Prozent aller weltweit verkauften Smartphones, zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Für ein Juniquartal ist das der höchste Wert, den die Marktforscher bislang gemessen haben. Auch das iPhone 17e steht in der Liste – Counterpoint führt das auf MagSafe und mehr Speicher zum Preis des Vorgängers zurück, dazu auf Mobilfunkangebote in den USA und in Japan. Das Modell steht damit in derselben Reihe wie iPhone 17 und iPhone Air, die sich vor allem über Displaygröße, Kamera und Bauform unterscheiden.
Wachstum gegen den Markttrend
Die aussagekräftigste Zahl steht nicht in der Rangliste, sondern in der Analyse dazu: Während der Gesamtmarkt um elf Prozent nachgab, legte Apples Absatz um fünf Prozent zu.
| Kennzahl | Wert im zweiten Quartal 2026 |
|---|---|
| Anteil iPhone 17 an allen verkauften Smartphones | 6 Prozent |
| Anteil der zehn Bestseller zusammen | 26 Prozent |
| Veränderung des Gesamtmarkts | −11 Prozent |
| Veränderung von Apples Absatz | +5 Prozent |
Getragen wurde das Wachstum laut Counterpoint von Regionen außerhalb der klassischen Kernmärkte. Die Verkäufe stiegen in Indien, Japan sowie im Nahen Osten und Afrika, in Südkorea haben sie sich nahezu verdoppelt. Bei den teureren Modellen halfen Inzahlungnahme, Aktionen und Finanzierungsangebote nach.
Warum sich der Absatz auf wenige Modelle konzentriert
Hinter der Rekordkonzentration steht ein Engpass. Wegen der weltweiten Knappheit bei Arbeitsspeicher richten die Hersteller ihre Kapazitäten auf jene Geräte aus, die Volumen oder Marge bringen – Modelle abseits der Zugpferde verlieren dadurch an Gewicht. Dieselbe Knappheit spaltet den Smartphone-Markt schon seit Monaten in Gewinner und Verlierer.
Dazu kommt ein Preiseffekt: Weil Geräte quer durch die Branche teurer werden, rutschen Käufer in höhere Preisklassen. Ein Sortiment, das ohnehin im oberen Segment liegt, verliert dabei weniger als eines, das vom Einstieg lebt.
Samsungs Spitzenmodell zieht erstmals vorbei
Auf Seiten der Konkurrenz sticht das Galaxy S26 Ultra heraus. Es war das meistverkaufte Android-Gerät des Quartals – nach Angaben von Counterpoint das erste Mal, dass ein Modell aus der obersten Preisklasse in einem Juniquartal die Android-Rangliste anführt. Auf das Ultra entfiel mehr als die Hälfte der Verkäufe der gesamten S26-Reihe.
Der spätere Marktstart der Serie verschob zusätzlich Verkäufe in dieses Quartal. Im günstigeren Bereich bleiben Samsungs A-Modelle stark vertreten; alle davon in den Top 10 bieten mindestens sechs Jahre Softwareunterstützung.
Ein Bestseller kurz vor der eigenen Ablösung
Die Zahlen beschreiben ein Quartal, das im September endgültig Geschichte sein wird. Genau darin liegt ihr Wert: Sie zeigen, dass sich das Basismodell dank der Aufwertung gegenüber den Pro-Varianten inzwischen selbst trägt, statt nur als günstiger Einstieg zu dienen. Für dich als Käufer heißt das vor allem eines: Das aktuelle Basismodell ist kein Auslaufprodukt, sondern das meistverkaufte Smartphone der Welt.
Ob die nächste Generation diesen Rang hält, entscheidet sich unter schwierigeren Vorzeichen. Die Speicherknappheit dauert an, und steigende Herstellungskosten treffen alle Anbieter gleichermaßen.
Würdest du beim iPhone heute noch zum Pro-Modell greifen, oder reicht dir das Basismodell inzwischen aus? Schreib uns in die Kommentare, welches Modell in deiner Tasche steckt.
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