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iOS 27: Zwei Funktionen fehlen zum Start

Milan Jovicic by Milan Jovicic
11. September 2026 - 22:39 CEST
in Apple News
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iOS 27 Funktionen fehlen: Einrichtungsdialog der automatischen Passwortkorrektur auf einem iPhone vor violettem Farbverlauf

Der Einrichtungsdialog aus einer iOS-27-Beta: Die automatische Passwortkorrektur ist in der finalen Version nicht enthalten. (Bild: Apfelpatient)

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Drei Tage vor der Veröffentlichung hat Apple seine iOS-27-Seite still angepasst. Zwei Funktionen, die den Sommer über in den Betas steckten, tragen dort jetzt einen Hinweis auf ein späteres Update – darunter eine, die Apple auf der WWDC ausführlich vorgeführt hat.

Am 14. September erscheint iOS 27 für alle kompatiblen iPhones, nachdem die finale Fassung nach dem Release Candidate feststand. Auf Apples deutscher iOS-27-Seite stehen inzwischen zwei Funktionen mit einer Einschränkung: Sie kommen erst mit einem späteren Softwareupdate. Betroffen sind die automatische Passwortänderung und die Vorschläge in Nachrichten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Passwörter-App kann schwache Kennwörter zum Start nicht selbst aktualisieren – das Feature kommt später.
  • Auch die Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten fehlen zunächst.
  • Die Vorschläge sind ohnehin erst auf Englisch verfügbar.
  • Apple nennt keinen Termin, sondern nur „ein zukünftiges Softwareupdate”.

Passwörter ändern sich vorerst nicht von allein

Die Passwörter-App sollte in iOS 27 einen Schritt weitergehen als bisher: Statt nur vor schwachen oder kompromittierten Kennwörtern zu warnen, sollte sie die betroffenen Seiten selbst ansteuern und das Passwort dort austauschen. Auf der WWDC beschrieb Apple das als Zusammenspiel aus Apple Intelligence und Safari, das stellvertretend für den Nutzer handelt.

Unter dem entsprechenden Abschnitt steht auf der Produktseite nun der Satz, dass das Feature mit einem zukünftigen Softwareupdate kommt. Die Warnfunktion selbst bleibt erhalten – nur das automatische Ändern entfällt vorerst.

Vorschläge in Nachrichten kommen später

Die zweite Funktion bietet aus dem Kontext einer Unterhaltung heraus passende Aktionen an, etwa einen Kalendereintrag oder die Suche nach einem Foto. Apple bewirbt sie für Nachrichten und Mail gemeinsam.

Die Fußnote dazu nennt ausdrücklich die Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten, die in einem zukünftigen Software-Update kommen. Wie weit die Verschiebung reicht, lässt der Wortlaut offen. Unabhängig davon steht direkt unter dem Abschnitt ein zweiter Hinweis: Die Funktion ist zunächst nur auf Englisch verfügbar.

Was das mit iOS 27.1 zu tun hat

Einen Termin nennt Apple nicht. Unsere Erwartung: Das nächstgelegene Update ist iOS 27.1, und dessen Zeitfenster steht bereits fest – spätestens am 23. Oktober muss die Version fertig sein, weil das iPhone Duo damit ausgeliefert wird. Ob beide Funktionen dann wieder dabei sind, ist offen; sicher ist nur, dass es vor Ende Oktober ein Update gibt, in das sie passen würden.

Warum das mehr als eine Randnotiz ist

Beide Funktionen gehören zu der Sorte, mit der Apple den praktischen Nutzen von Apple Intelligence belegen wollte – Software, die im Hintergrund Arbeit abnimmt, statt Bilder zu erzeugen. Die automatische Passwortänderung war davon das ehrgeizigste Beispiel, weil sie eigenständig auf fremden Webseiten agiert. Genau solche Funktionen brauchen Zuverlässigkeit, bevor sie auf Millionen Geräte gehen.

Für den Alltag hierzulande ändert sich wenig: Die Passwörter-App warnt weiterhin vor schwachen und kompromittierten Kennwörtern, nur das Austauschen bleibt Handarbeit. Und die Vorschläge wären für deutschsprachige Nutzer ohnehin erst mit der Sprachunterstützung interessant geworden.

Welche der beiden Funktionen hättest du lieber gleich am Montag gehabt – die Passwortänderung oder die Vorschläge in Nachrichten? Schreib uns in die Kommentare, was dir konkret fehlt.

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Tags: Apple DiensteiOSiOS 27iPadOSiPadOS 27macOSmacOS 27
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Milan Jovicic

Milan Jovicic

Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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