Acht Tage vor dem Verkaufsstart tauchen die ersten Messwerte zum A20 Pro in der Geekbench-Datenbank auf. Beim Multi-Core-Ergebnis liegen sie deutlich über dem, was Apple selbst angekündigt hat – bei der Grafik trifft die Ankündigung dagegen genau.
Die iPhone 18 Pro Modelle kommen am 18. September in den Handel, vorbestellen lässt sich ab morgen. In der Geekbench-Datenbank stehen seit heute früh Einträge zu beiden Geräten, die einen ersten Blick auf die Leistung des A20 Pro erlauben. Was sich sonst noch gegenüber der Vorgängergeneration ändert, steht im Vergleich zwischen iPhone 18 Pro und iPhone 17 Pro.
Das Wichtigste in Kürze
- Das iPhone 18 Pro erreicht 4.719 Punkte im Single-Core und 12.677 im Multi-Core.
- Beim Pro Max fallen die Werte mit 4.725 und 12.575 praktisch identisch aus.
- Gegenüber dem A19 Pro sind das rund 21 bis 23 Prozent mehr im Single-Core und 27 bis 28 Prozent im Multi-Core.
- Der Metal-Wert der Sieben-Kern-Grafik liegt rund 38 bis 40 Prozent über dem A19 Pro.
- Die Einträge sind unbestätigt und stammen aus Einzelmessungen.
Was in der Datenbank steht
Die Einträge nennen für das iPhone 18 Pro einen Single-Core-Wert von 4.719 und einen Multi-Core-Wert von 12.677 Punkten. Das Pro Max kommt auf 4.725 und 12.575 Punkte – der Abstand liegt im Bereich der Messstreuung, beide Modelle nutzen denselben Chip.
Hinterlegt ist jeweils eine Sechs-Kern-CPU mit rund 4,93 GHz Taktfrequenz. Auf der Grafikseite weisen die Metal-Ergebnisse die volle Sieben-Kern-Variante der GPU aus, die im Vorfeld bereits auf einem geleakten Chipbild zu sehen war.
| Wert | iPhone 18 Pro | iPhone 18 Pro Max |
|---|---|---|
| Single-Core | 4.719 | 4.725 |
| Multi-Core | 12.677 | 12.575 |
| CPU-Kerne | 6 | 6 |
| Taktfrequenz | rund 4,93 GHz | rund 4,93 GHz |
Wo die Messwerte über der Ankündigung liegen
Apple beziffert den Vorsprung der Sechs-Kern-CPU gegenüber dem A19 Pro mit bis zu 20 Prozent. Die Datenbank-Einträge liegen im Single-Core mit 21 bis 23 Prozent leicht darüber – und im Multi-Core mit 27 bis 28 Prozent deutlich. Bei mehreren gleichzeitig belasteten Kernen fällt der Sprung also spürbar größer aus, als die Herstellerangabe vermuten lässt.
Bei der Grafik deckt sich beides: Apple nennt bis zu 40 Prozent, gemessen sind 38 bis 40 Prozent gegenüber der Sechs-Kern-Grafik des A19 Pro. Die neue Neural Engine und die um 50 Prozent gestiegene Speicherbandbreite tauchen in diesen Werten gar nicht auf – Geekbench misst sie nicht mit.
Was Einzelmessungen nicht zeigen
Die Einträge sind unbestätigt und nicht unabhängig überprüft. In der Geekbench-Datenbank kann grundsätzlich jeder Ergebnisse ablegen, und Gerätebezeichnungen lassen sich eintragen. Für belastbare Aussagen braucht es mehrere Durchläufe von Testern mit Geräten in der Hand.
Vor allem sagt ein einzelner Durchlauf nichts über das Verhalten unter Dauerlast aus. Genau dort liegt bei den Pro-Modellen dieser Generation der interessante Punkt, weil Apple mit Dampfkammer und neuem Chip-Gehäuse ausdrücklich die durchgehende Leistung angeht. Ein Benchmark, der eine knappe Minute läuft, erreicht diesen Zustand nicht. Wer wissen will, wie sich das Gerät nach zwanzig Minuten Spielen verhält, wartet die Tests ab dem 18. September ab.
A20 Pro: Was die Zahlen wert sind
Als erster Anhaltspunkt taugen die Werte, und sie deuten in eine Richtung, die eher besser ausfällt als angekündigt. Belastbar werden sie erst, wenn mehrere Messungen von Geräten aus dem Handel vorliegen – und wenn jemand nachmisst, was nach einer halben Stunde Last übrig bleibt.
Ist dir bei einem Smartphone-Chip die Spitzenleistung wichtiger oder das, was nach zwanzig Minuten Dauerlast noch anliegt? Schreib uns in die Kommentare, worauf du beim Wechsel achtest.



