Das Studio Display XDR von Apple startet diese Woche. Noch vor der Veröffentlichung sind bereits die ersten ausführlichen Testberichte erschienen. Diese geben einen detaillierten Einblick in das neue Display, darunter das Mini-LED-Panel, die Bildwiederholrate von 120 Hz und verschiedene professionelle Referenzmodi.
Dabei wurde jedoch auch eine Funktion entdeckt, die derzeit noch fehlt: die vollständige Unterstützung für eine professionelle Kalibrierung. Laut aktuellen Informationen soll diese Funktion mit einem späteren Software-Update für das Studio Display XDR nachgereicht werden.
Das Studio Display XDR richtet sich vor allem an professionelle Anwender. In Bereichen wie Fotografie, Videoproduktion, Grafikdesign oder medizinischer Bildgebung spielt eine präzise Farbdarstellung eine zentrale Rolle. Entsprechend wichtig sind Referenzmodi und genaue Kalibrierungsmöglichkeiten.
Apple bietet bereits mehrere Referenzprofile an, dennoch zeigen erste Tests, dass die werkseitige Kalibrierung nicht in allen Bereichen perfekt ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass Apple weitere Kalibrierungsoptionen vorbereitet hat, die erst mit einem zukünftigen Update aktiviert werden.
Erste Tests zeigen kleine Abweichung
In einer Rezension für The Verge hat Autor John Higgins festgestellt, dass die werkseitige Kalibrierung des Studio Display XDR einen kleinen Fehler aufweist.
Die Helligkeit am unteren Ende der Graustufen ist etwas zu hoch eingestellt. Dadurch wirken Schatten nicht so tief wie sie sein sollten, und einige dunklere Farben erscheinen heller als erwartet. Laut Higgins betrifft dieses Problem allerdings nur die werkseitige Kalibrierung.
Aktuelle Kalibrierungsmöglichkeiten
Das Studio Display XDR lässt sich bereits jetzt kalibrieren, allerdings nur eingeschränkt. Aktuell ist lediglich eine Feinabstimmung möglich. Dabei können zwei Werte angepasst werden:
- Weißpunkt
- Leuchtdichte
Diese Einstellungen erlauben grundlegende Anpassungen, reichen für eine vollständige professionelle Kalibrierung jedoch noch nicht aus.
Vollständige Kalibrierung per Update geplant
Apple plant, die vollständige Kalibrierungsunterstützung mit einem späteren Software-Update zu aktivieren. Dann sollen zusätzliche Parameter einstellbar sein:
- Weißpunkt
- Primärfarben
- Leuchtdichte
- Gamma
Mit diesen Optionen lässt sich das Studio Display XDR deutlich präziser auf professionelle Farbstandards einstellen. Laut Higgins sollten professionelle Nutzer oder Studios das Display ohnehin kalibrieren, um die bestmögliche Farbgenauigkeit zu erreichen.
Referenzmodi und Whitepaper
Apple bewirbt das Studio Display XDR bereits mit mehreren Referenzmodi. Dazu gehören sowohl Apple-eigene Profile als auch Standards von Adobe. Zusätzlich gibt es neue DICOM-Voreinstellungen für medizinische Bildgebung.
Higgins hat außerdem ein Whitepaper zum Studio Display XDR entdeckt, das weitere technische Details zum Farbsystem und zu den Kalibrierungsoptionen des Displays enthält.
Preis und Marktstart
Das Studio Display XDR erscheint am 11. März. Der Monitor kann bereits vorbestellt werden und kostet 3.499 Euro.
Studio Display XDR erhält später erweiterte Kalibrierungsoptionen
Das Studio Display XDR startet mit moderner Displaytechnik, zahlreichen Referenzmodi und einer starken Ausstattung für professionelle Anwendungen. Erste Tests zeigen jedoch, dass die vollständige Kalibrierungsfunktion zum Marktstart noch fehlt.
Apple plant allerdings bereits ein Software-Update, das diese Funktion nachreichen soll. Mit der späteren Unterstützung für eine vollständige Kalibrierung dürfte das Studio Display XDR besonders für professionelle Studios und kreative Arbeitsumgebungen noch interessanter werden. (Bild: Apple)
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