Das M5 MacBook Air kommt morgen offiziell auf den Markt, und die ersten Testberichte sind bereits erschienen. Die Reviews zeigen ein klares Bild: Apples neues Mittelklasse-Notebook legt vor allem bei der Leistung noch einmal spürbar zu.
Obwohl sich das Gerät äußerlich kaum verändert hat, sorgen der neue M5-Chip und schnellere SSDs laut Testern für deutliche Verbesserungen. Besonders Nutzer älterer MacBook-Air-Modelle könnten von diesem Update profitieren.
Mit dem aktuellen Line-up hat Apple seine MacBook-Reihe klar strukturiert. Das MacBook Neo bildet den günstigen Einstieg, während das MacBook Pro weiterhin die leistungsstärkste Option darstellt. Das M5 MacBook Air positioniert sich genau zwischen diesen beiden Geräten.
Die ersten Reviews zeigen, dass dieses Mittelklasse-Modell trotz seiner Position weiterhin ein überraschend leistungsfähiger Laptop bleibt. Gerade in alltäglichen Workflows und sogar bei anspruchsvolleren Aufgaben zeigt das Gerät laut Testern eine hohe Leistungsreserve.
Leistungsstarkes Mittelklasse-MacBook
Mehrere Reviews betonen, dass das M5 MacBook Air trotz seiner dünnen Bauweise ein sehr leistungsfähiges Gerät ist. Laut Lance Ulanoff von TechRadar bewältigt das neue 13-Zoll-Modell problemlos anspruchsvolle Aufgaben.
In seinem Test führte er mehrere Anwendungen gleichzeitig aus, um die Leistungsfähigkeit des Geräts zu prüfen. Zunächst öffnete er Lightroom und lud mehrere RAW-Bilder. Anschließend startete er Final Cut Pro und importierte ein 8K-Video mit 30 Bildern pro Sekunde. Danach erstellte er drei Kopien dieses Videos und begann mit der Bearbeitung eines Projekts, in dem alle vier Videos gleichzeitig abgespielt wurden.
Parallel dazu öffnete er Pixelmator Pro, bearbeitete ein Foto und installierte anschließend Chrome, wo er 25 Tabs öffnete. Danach installierte und startete er das Spiel Lies of P. Zusätzlich installierte er Steam und lud das umfangreiche Open-World-Simulationsspiel Inzoi herunter.
Trotz dieser Kombination aus Bildbearbeitung, Video-Workflows, Spielen und vielen offenen Browser-Tabs lief das M5 MacBook Air laut Test stabil weiter. Irgendwann erschien eine Systemmeldung, dass Inzoi viele Prozesse und viel Akku verbrauche und ein Energiesparmodus sinnvoll sein könnte. Nachdem das Spiel beendet wurde, lag der Akkustand jedoch immer noch bei fast 90 Prozent.
Ulanoff schreibt deshalb, dass es insgesamt schwierig gewesen sei, den M5-Chip mit seinen 16 GB RAM wirklich an seine Grenzen zu bringen.
Benchmark-Tests zeigen messbare Verbesserungen
Auch Benchmark-Tests bestätigen die Leistungssteigerung des neuen M5 MacBook Air. Laut Tony Polanco von Tom’s Guide erreicht das Gerät im Geekbench-6-Test eine Multi-Core-Punktzahl von 17.276 Punkten.
Zum Vergleich: Das M4 MacBook Air des Vorjahres kam auf 14.921 Punkte. Damit zeigt sich ein klarer Leistungszuwachs.
Auch im Handbrake-Test, bei dem ein Laptop ein 4K-Video in 1080p umwandeln muss, konnte das M5-Modell schneller arbeiten. Das M5 MacBook Air benötigte dafür 4 Minuten und 34 Sekunden, also mehr als 20 Sekunden weniger als das Vorgängermodell.
Diese Verbesserungen wirken auf den ersten Blick zwar relativ klein. Doch laut mehreren Reviews summieren sich solche Leistungssteigerungen im Alltag deutlich.
Besonders große Fortschritte gegenüber älteren Modellen
Dan Moren von Six Colors weist darauf hin, dass die Verbesserungen vor allem für Nutzer älterer Geräte deutlich ausfallen.
Während der Sprung vom M4 zum M5 relativ moderat ist, sieht der Vergleich mit älteren Generationen ganz anders aus. Laut Moren liegen die Leistungssteigerungen bei der Single-Core-Performance im Vergleich zu früheren MacBook-Air-Modellen bei etwa:
- 38 Prozent gegenüber dem M3
- 57 Prozent gegenüber dem M2
- 75 Prozent gegenüber dem M1
Damit zeigt sich, dass das M5 MacBook Air vor allem für Nutzer älterer Geräte ein spürbares Upgrade darstellen kann.
Deutlich schnellere SSD sorgt für zusätzlichen Schub
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Leistungssteigerung ist die neue SSD-Generation im M5 MacBook Air. Apple sagt, dass diese SSDs bis zu doppelt so schnell sind wie beim Vorgängermodell. Laut Tests von Dan Moren bei Six Colors könnten die tatsächlichen Verbesserungen sogar noch größer sein.
Das neue Modell startet nun mit 512 GB SSD-Speicher, also doppelt so viel wie beim Vorgänger. Gleichzeitig steigt die maximale Kapazität auf 4 TB, was dem Maximum der meisten MacBook-Pro-Modelle entspricht.
Auch bei der Geschwindigkeit zeigen sich deutliche Fortschritte. In den Blackmagic-Festplattentests stellte Moren eine 125-prozentige Verbesserung der Lesegeschwindigkeit fest. Noch beeindruckender fiel die Schreibgeschwindigkeit aus: Hier lag die Steigerung bei 219 Prozent im Vergleich zu seinem persönlichen M4 MacBook Air.
Zusätzliche Tests mit AmorphousDiskMark zeigten sogar noch höhere Werte. Dort erreichte das M5 MacBook Air Verbesserungen von mindestens 250 Prozent bei den Speicherwerten.
Für wen sich das Upgrade lohnt
Viele Reviews betonen, dass das M5 MacBook Air kein zwingendes Upgrade für Besitzer eines M4 MacBook Air darstellt. Die Unterschiede zum direkten Vorgänger sind relativ überschaubar.
Anders sieht es jedoch bei älteren Geräten aus. Laut Zarif Ali von Pocket-lint lohnt sich ein Upgrade besonders für Nutzer eines M2 MacBook Air oder älter.
Der Grund liegt vor allem in der größeren Leistungsreserve des neuen Chips, der höheren Speicherbandbreite und der verbesserten Basis-Speicherausstattung.
Wer noch ein M1 MacBook Air oder ein Intel-MacBook verwendet, könnte laut Test eine deutlich spürbare Veränderung erleben. Dazu gehören eine bessere tägliche Reaktionsfähigkeit, neue KI-Funktionen und eine insgesamt längere Zukunftssicherheit des Geräts.
M5 MacBook Air überzeugt vor allem durch Performance
Die ersten M5 MacBook Air Testberichte zeigen ein relativ klares Gesamtbild. Apple hat das Gerät nicht grundlegend verändert, sondern vor allem die Leistung verbessert.
Der neue M5-Chip, deutlich schnellere SSDs und eine höhere Basisspeicherausstattung sorgen dafür, dass das MacBook Air weiterhin ein sehr leistungsfähiger Laptop bleibt.
Besitzer eines M4 MacBook Air müssen nicht zwingend wechseln. Für Nutzer eines M2, M1 oder älteren Intel-MacBooks könnte das M5 MacBook Air jedoch ein deutlich spürbares Upgrade darstellen. (Bild: Apple)
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